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Veröffentlicht: 21.11.2014, 18:40 Uhr

Frankfurt EZB-Neubau wird am 18. März eröffnet

90 Prozent der Mitarbeiter sind eingezogen und Blockupy-Demonstranten laufen sich an diesem Wochenende warm. Nun hat die EZB den Termin für die offizielle Eröffnung des Neubaus im Frankfurter Ostend bekanntgegeben.

von , Frankfurt
© dpa Bezogen, aber noch nicht eröffnet: Der Neubau der Europäischen Zentralbank im Frankfurter Ostend

Der Eröffnungstermin für den Neubau der Europäischen Zentralbank im Frankfurter Ostend steht fest: Das Ensemble aus Hochhaus und denkmalgeschützter Großmarkthalle wird am 18. März 2015 eröffnet. Wie eine Sprecherin am Freitag sagte, findet die Feier im Rahmen einer Sitzung des EZB-Rats statt, so dass alle Gouverneure und Präsidenten der nationalen Zentralbanken der EU-Länder teilnehmen können.

Rainer Schulze Folgen:

Die Schlussrechnung für den neuen EZB-Sitz soll zwar erst Ende 2015 vorliegen. Schon heute zeichnet sich aber ab, dass das Projekt noch einmal teurer wird als bisher angenommen. Die Kosten sind nach einer neuen Schätzung abermals um rund 100 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen. Damit liegen die Gesamtkosten zehn Prozent über der beim Richtfest vor zwei Jahren genannten Summe von 1,15 bis 1,2 Milliarden Euro. Ursprünglich war die Zentralbank sogar von einem noch niedrigeren Wert ausgegangen. Bei Baubeginn hatte sie 850 Millionen Euro genannt, allerdings auf Grundlage der damaligen Preise. Unter anderem, weil die Kosten für Baumaterial wie Stahl seither stark um 220 Millionen Euro gestiegen sind, wird das Bauwerk insgesamt teurer.

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Auch der Innenausbau und die Ausstattung der Großmarkthalle waren aufwendiger und teurer als gedacht. Hinzu kommt, dass die Anzahl der technisch auszustattenden Arbeitsplätze von 2300 auf 2900 erhöht wurde. Die EZB erwartet allerdings nicht, dass die Kosten nochmals stark steigen werden. „Je weiter eine Gebäude fortgeschritten ist, umso präziser ist die Vorhersage“, sagte die Sprecherin. Der neue Sitz ist bereits in Betrieb, der Umzug der Mitarbeiter aus der Innenstadt ist fast beendet. Seit Anfang November sind 90 Prozent der Zentralbankmitarbeiter eingezogen.

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