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Frankfurt-Bockenheim : Studenten besetzen ehemaliges Uni-Gebäude

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Polizisten brechen die Tür des besetzten Hauses in der Georg-Voigt-Straße auf. Bild: Fricke, Helmut

Am Samstagnachmittag haben Studenten ein leerstehendes Haus in der Georg-Voigt-Straße in Bockenheim besetzt. Die Polizei räumte das Gebäude am Abend.

          Am frühen Samstagnachmittag haben rund 30 Studenten in Frankfurt ein Gebäude besetzt. Allerdings konnte die Polizei nach nur fünf Stunden das Haus wieder räumen, wie eine Sprecherin am Abend mitteilte. Besitzer der Villa in der Georg-Voigt-Straße in Bockenheim ist die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG-Holding. Diese hatte nach Polizeiangaben ein Räumungsgesuch und Strafantrag an die Polizei gestellt.

          Die Polizei habe die Studierenden mehrmals aufgefordert, das einstige Universitätsgebäude zu verlassen. Doch diese seien „nicht gesprächsbereit“ gewesen. Daraufhin betraten die Beamten das Gebäude.

          Die Studenten wollten mit der Hausbesetzung erreichen, dass ihnen nach der Räumung des „Instituts für vergleichende Irrelevanz“ (Ivi) im April vergangenen Jahres ein neuer Ort zur Verfügung gestellt wird. „Es geht uns darum, dass wir keinen Ort mehr haben für Vorträge und Diskussionen seitdem das Ivi geräumt wurde. Deswegen fordern wir den Raum nun ein“, sagte eine Studentin. Der Protest richte sich außerdem gegen den geplanten Kulturcampus auf dem ehemaligen Universitätsgelände in Bockenheim.

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