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Folge der Finanzkrise Fonds lässt Kauf des Opernturms scheitern

16.10.2008 ·  Kanam Grundinvest ist vom Kauf des Opernturms zurückgetreten. Wie die Frankfurter Kapitalanlagegesellschaft bestätigte, hat sie eine Option verstreichen lassen. Eine Sprecherin begründete dies mit der Finanzkrise: „Wir möchten in dieser Situation lieber auf Sicherheit setzen.“

Von Rainer Schulze
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Der offene Immobilienfonds Kanam Grundinvest ist vom Kauf des Opernturms zurückgetreten. Wie die Frankfurter Kanam Grund Kapitalanlagegesellschaft bestätigte, hat sie eine Option zum Kauf des 168 Meter hohen Bürogebäudes verstreichen lassen. Eine Sprecherin begründete dies mit der Finanzkrise: „Wir möchten in dieser Situation lieber auf Sicherheit setzen.“

Die Immobilie sei zwar ein „tolles Objekt“, im Sinne der Anleger müsse das Unternehmen aber auf den Erwerb verzichten. Da der Opernturm noch im Bau sei und erst Ende 2009 fertiggestellt werde, sei die weitere Entwicklung schwer zu beurteilen. Sorge macht Kanam, dass es sich beim Hauptmieter um eine Bank handelt.

Das Hochhaus ist fast zur Hälfte an die Schweizer UBS vorvermietet, für den Rest der Büroflächen sind bisher keine Mieter bekannt. Mit dem Bauherrn, der amerikanischen Projektentwicklungsgesellschaft Tishman Speyer, soll ein Kaufpreis von knapp 500 Millionen Euro ausgehandelt gewesen sein. Immobilienmakler halten es für schwierig, ein solches Volumen zurzeit am Markt unterzubringen.

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Jahrgang 1978, Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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