25.06.2008 · rsch. Frankfurt. Der Neubau der Europäischen Zentralbank stockt, bevor er recht begonnen hat: Weil bei der Notenbank kein zufriedenstellendes Angebot eines Generalunternehmers eingegangen ist, der den auf 500 Millionen Euro kalkulierten ...
rsch. Frankfurt. Der Neubau der Europäischen Zentralbank stockt, bevor er recht begonnen hat: Weil bei der Notenbank kein zufriedenstellendes Angebot eines Generalunternehmers eingegangen ist, der den auf 500 Millionen Euro kalkulierten Neubau im Frankfurter Ostend für diese Summe errichten will, wird die Ausschreibung ausgesetzt. Eigentlich wollte die Bank im Herbst einen Generalunternehmer präsentieren. Gestern teilte die EZB jedoch mit, dass sie nun erst "weitere Schritte beim Neubauprojekt" gründlich analysieren wolle. Wie zu erfahren war, sollen sich vier Bauunternehmen an dem Verfahren beteiligt haben, an dessen Ende nur ein gültiges Angebot einging. Dieses hat die Budgetgrenze offenbar so deutlich überschritten, dass die Bank gar nicht erst verhandelte. Für den 185 Meter hohen Doppelturm, in den die denkmalgeschützte Großmarkthalle integriert werden soll, bedeutet dies zumindest eine Verzögerung. Der ursprüngliche Zeitplan, Ende 2011 einzuziehen, kann nicht gehalten werden. Je nach Lösung soll sich der Bau um mindestens ein Jahr verzögern. Wie es hieß, werde auch über Umplanungen an dem Gebäude nachgedacht. (Siehe Seite 48.)