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„Doktortitel“-Affäre Ermittlungen gegen vier Frankfurter Dozenten

02.09.2009 ·  In der „Doktortitel-Affäre“ wird auch gegen vier Dozenten der Universität Frankfurt ermittelt. Nach Angaben des Pressereferenten der Hochschule handelt es sich bei den Beschuldigten nicht um ordentliche Professoren.

Von Sascha Zoske
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Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen vier Hochschullehrer der Universität Frankfurt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Dies teilte die Universität auf Anfrage mit. Ein Beratungsinstitut in Bergisch Gladbach soll Promotionswilligen gegen Honorar Doktorväter besorgt haben; rund 100 Dozenten in ganz Deutschland wird vorgeworfen, sie hätten sich für die Betreuung solcher Kandidaten bezahlen lassen.

Nach Angaben des Pressereferenten der Frankfurter Universität handelt es sich bei den Beschuldigten nicht um ordentliche Professoren. Näheres zu den Personen und ihrer Beziehung zur Hochschule könne er derzeit jedoch nicht sagen, da die Staatsanwaltschaft um Diskretion gebeten habe.

Die Universität werde nun Einsicht in die Ermittlungsakten nehmen, um eigene Untersuchungen einleiten zu können, sagte der Pressereferent. Nach Bekanntwerden des mutmaßlichen Skandals hatten die Strafverfolger wissen lassen, die meisten Verdächtigen seien Privatdozenten und außerplanmäßige Professoren.

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Jahrgang 1969, Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

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