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Das „Loch“ wird geschlossen Hauptwache wird 2011 umgebaut

10.09.2009 ·  Die Hauptwache, der zentrale Platz in der Frankfurter Innenstadt, soll bis Ende 2013 umgestaltet werden. Insgesamt werden 15 Millionen Euro bereitgestellt. Unteranderem soll der trichterförmige Zugang geschlossen werden.

Von Rainer Schulze, Frankfurt
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Die Hauptwache, der zentrale Platz in der Frankfurter Innenstadt, soll bis Ende 2013 umgestaltet werden. Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU) stellte am Mittwoch erstmals einen genaueren Zeitplan für die Bauarbeiten vor, die entgegen der ursprünglichen Planung vorgezogen werden. Insgesamt werden 15 Millionen Euro bereitgestellt. Im nächsten Jahr stehen für Planungskosten eine Million Euro zur Verfügung. Mit dem Umbau soll 2011 begonnen werden.

Vorgesehen ist nach Auskunft von Planungsamtsleiter Dieter von Lüpke, den trichterförmigen Zugang zur B-Ebene – das sogenannte Loch – mit einem Deckel zu schließen, den Info-Pavillon auf dem Platz umzubauen und an der Oberfläche einen „europäischen Platz“ zu gestalten. Grundlage der Planung ist eine Machbarkeitsstudie des Fördervereins „Schöneres Frankfurt“. Ob das Schiller-Denkmal, wie von dem Verein gewünscht, auf die Hauptwache zurückkehren wird, ist noch offen.

„Die Hauptkomplexität liegt unten und nicht oben

Die Stadt wird für die Oberflächengestaltung auf das noch zu überarbeitende Konzept der Berliner Architekten Chestnutt und Niess und des Landschaftsarchitekten Karl Bauer zurückgreifen. Vor neun Jahren war ihre Planung beim Zeil-Ideenwettbewerb als einer der beiden erstplazierten Entwürfe mit einem zweiten Preis ausgezeichnet worden. Der Entwurf sieht über dem heutigen Loch einen Baumhain vor. Es müsse untersucht werden, ob die Platte tragfähig für eine Baumgruppe sein werde, sagte Lüpke.

Da besonders aufwendige Arbeiten die B-Ebene betreffen, soll die VGF als Bauherr auftreten und auch für die Vergabe der Ingenieur- und Bauleistungen zuständig sein. „Die Hauptkomplexität liegt unten und nicht oben“, sagte der Planungsamtsleiter. Die Stadt beabsichtigt, einen Beirat aus Anliegern und Sponsoren zu gründen, um sie in die Planung einzubeziehen.

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Jahrgang 1978, Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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