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Mittwoch, 15. Februar 2012
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Architektur „Opernturm“ wird gebaut

15.06.2006 ·  Ein 170 Meter hoher „Opernturm“ soll am Frankfurter Opernplatz entstehen. Die Schweizer Bank UBS will 30.000 Quadratmeter Bürofläche des Turms anmieten.

Von Matthias Alexander
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Das ehemalige Areal der Zürich-Versicherung am Frankfurter Opernplatz, das seit fünf Jahren brachliegt, wird in einem Zug bebaut werden. Wie die F.A.Z. aus sicherer Quelle erfuhr, wird das Investorenkonsortium um das amerikanische Immobilien-Unternehmen Tishman Speyer die Sockelbebauung und den 170 Meter hohen „Opernturm“ zusammen errichten. Dem Vernehmen nach steht mit der Schweizer Bank UBS ein Mieter für 30.000 Quadratmeter Bürofläche bereit. Damit ist das Hochhaus ausreichend vorvermietet, um den Baubeginn zu rechtfertigen. Sprecher von UBS und Tishman Speyer wollten am Mittwoch nicht Stellung nehmen. Mit einer offiziellen Vorstellung des Vorhabens ist in etwa zwei Wochen zu rechnen, sobald die letzten Vertragsdetails geklärt sind.

Mit der Bebauung des Areals kann voraussichtlich gegen Ende dieses Jahres begonnen werden. Die Bauherren haben gemäß einer Absprache mit der Stadt mittlerweile einen Bauantrag für die siebengeschossige Sockelbebauung an der Ecke von Bockenheimer Landstraße und Bockenheimer Anlage eingereicht, die erste Teilbaugenehmigung durch die Bauaufsicht dürfte nur wenige Monate auf sich warten lassen. In dem Sockel, dessen Fertigstellung für das Jahr 2008 geplant ist, sollen Läden, Restaurants und Büros unterkommen. Von einer Hotelnutzung ist keine Rede mehr. Der Bauantrag für das Hochhaus könnte in einigen Monaten folgen. Die Investoren hätten sich dafür laut Vertrag mit der Stadt noch zwei Jahre Zeit lassen können.

Christoph Mäckler ist Architekt des Gebäudes

Gerüchte über einen bevorstehenden Mietvertragsabschluß für den „Opernturm“ hatten seit Wochen in der Immobilienbranche die Runde gemacht. Dort wird die Nachricht vom bevorstehenden Baubeginn mit großer Erleichterung aufgenommen werden. Die Brache in bester Innenstadtlage war zum Sinnbild der schlechten Verfassung des Büromarkts in Frankfurt geworden. Mit der UBS haben sich die Bauherren einen der wenigen Großmieter gesichert, die sich derzeit auf dem Markt umschauen. Die UBS hat ihren Sitz bisher im Sockel des Hochhauses Skylight an der Stephanstraße in der Frankfurter Innenstadt, außerdem befinden sich einzelne Abteilungen in Bad Homburg und Offenbach.

Wie zu hören ist, haben sich die Schweizer Banker schnell auf das prestigeträchtige Gebäude am Opernplatz kapriziert, andere Objekte wie etwa „Frankfurt Hoch Vier“ oder der geplante Turm auf dem Areal von Frankfurter Sparkasse und Württembergischer Hypothekenbank an der Neuen Mainzer Straße sollen rasch aus dem Rennen gewesen sein. Architekt des Gebäudekomplexes ist Christoph Mäckler. Er hat seinen Entwurf, der eine Natursteinfassade vorsieht, in den vergangenen Monaten noch einmal überarbeitet. Abbildungen sind bisher nicht öffentlich präsentiert worden, auf der Internet-Homepage von Tishman Speyer findet sich nur eine etwas unscharfe Skizze. Sie gibt einen vagen Eindruck vom Entwurf. Demnach ist der rechteckige Baukörper an jeder Seite durch einen Einschnitt vertikal gegliedert, wodurch der monumentale Eindruck gemildert wird. An der Spitze befindet sich eine Art Skylobby, die durch Pergolen markiert wird.

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