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Frankfurt Zweite Chance für Lärmgegner

 ·  Die Frankfurter Fluglärmgegner, die SPD-Mitglieder werden wollten, haben nun doch noch gute Chancen, ihr Ziel zu erreichen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)
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Lothar Koch

Liebe Frau Menz,

das Problem ist nur, dass die von Ihnen zitierte "Einflugschneise" sich jetzt beinahe auf einen Umkreis von 100km um den Flughafen herum erstreckt. Das Lärmthema ist leider keineswegs auf den Sachsenhäuser Berg begrenzt. Der wirtschaftlich fragliche FRA-Ausbau hat es bspw mittlerweile auf die Agenda des bayerischen Landtages geschafft, weil noch weite Gebiete hinter Aschaffenburg von dem neuen Lärm betroffen sind. Nur wenige Flecken in der gesamten Region sind noch nicht verlärmt, bpsw Bad Homburg, wo bekanntermassen Herr Schulte residiert. Und wo bitteschön sind die neuen Arbeitsplätze?

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Mark Schumann

Frau Menz

Ich empfehle Ihnen "Mehr oder weniger" von Gerhard Polt auf der CD "Apokalypsen".
Das führt Ihnen die Absurdität der von Ihnen dargelegten Argumentation besser vor Augen als sämtliche Eloquenz dies hier auf 1000 Zeichen vermag.

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 17.01.2013 11:51 Uhr

Sie sind auch ein Lobbyist, Herr Dr. Krstic!

Sie haben vielleicht nicht ganz so viel Einfluss wie andere Lobbyisten, aber das ändert nichts daran. Und der Staat ist nicht HAL2000 der an einem geheimen Ort steht, sondern jeder einzelne Bürger, der sich mal mehr und mal weniger einbringt. Und es wird für Sie vermutlich eine schmerzliche Erfahrung werden, aber.....
außer denjenigen, die direkt in der Einflugschneise wohnen interessiert es keinen, ob die Landebahn jetzt laut ist oder nicht. Dazu kommt noch, dass in Sachsenhausen und Niederrad auch viele Leute wohnen, die direkt am Flughafen beschäftigt sind, und in ganz Hessen viele Leute wirtschaftlich vom Flughafen abhängen - und der eigene Geldbeutel ist den meisten Leuten näher, als die Lärmbelästigung am Sachsenhäuser Berg - und damit Ihrer Lobbygruppe nur einen begrenzten Einfluss sichert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.01.2013 13:49 Uhr
Miki Krstic Dr.

Nicht wirklich!

Unter Lobbyismus versteht man etwas anderes. Sie können es gerne mal recherchieren. Falls Sie mein Engagement gegen die Lärmhölle und die Imissionen und die daraus resultierenden Gesundheitsschädigungen insbesondere seit Inbetriebnahme der NW meinen, nennt man das tatsächlich anders. Was die Mähr der Arbeitsplätze angeht meinen Sie damit die Vorfeldarbeiter mit 1449 Euro Brutto, oder die unzähligen ausgelagerten Arbeitsplätze des Flughafens, oder die 100000 versprochenen neuen Arbeitsplätze? Nochmal: Niemand ist gegen den Flughafen!!!!!!!!!! Wir sind aber gegen die raumunverträgliche NW Bahn, deren Lärm mit einer "elektrischen Schreibmaschiene" gleichgesetzt wurde und, wie sich jetzt zeigt, zu gewaltigen Problemen in der Region führt. Wenn die Fraport und die Landesregierung dieses "Experiment" meint weiterführen zu müßen, dann müßen sie auch mit dem Echo zurechtkommen. Sie können ja mal den Versuch machen eine Lösung des Debakels aus Ihrer Sicht aufzuzeichen...

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Peter Slater

An die Arbeiter und Familie denken diese Leute nicht ...

... Hauptsache ist doch, gegen alles zu sein und dann schreien sie wieder, der Staat sei an allem Übel schuld und halten dem Staat vor, das der Staat versagt und nichts für die Arbeiter und Familien macht ... x

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.01.2013 16:08 Uhr
Eugen Schmidt

Herr Michler, meinen Sie das wirklich ernst?

Über manche Kommentare kann einem das Lachen vergehen. Wenn Sie natürlich 300 mal jeden Tag mit jeweils 70 bis 80 dB in die Garage fahren werden Ihre Nachbarn bald dafür sorgen dass ihr Auto stillgelelgt wird. Besonders wenn Sie da nach 23h00 und vor 06h00 schon rumkurven. Sie lachen wohl auch über brennende Mönche in Tibet und explodierende Atomkraftwerke? Jeder Jeck ist anders, sagte schon meine Oma.

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Dieter Kleindienst

Wow...

meinen Glückwunsch zu Ihrer fundierten und schlüssigen Kommentierung.

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Kurt Michler

Stimmt, Herr Doktor Krstic!

Ich habe mich auch schon geärgert, dass die Stadtverwaltung meinen Antrag abgelehnt hat, meine Stasse abends für den Verkehr zu sperren, sobald ich mit meinem Auto in die Garage gefahren bin...

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Miki Krstic Dr.

Eben nicht!

Gerade, weil man im besten Wissen und Gewissen dem Staat vieles überlassen hat, in der Annahme es werde gut sein und nun sehen muß, daß man in seiner Gesundheit seinem Wohlergehen und das seiner Kinder dramatisch beeinträchtigt wird, durch die Entscheidungen von Lobbyisten und dem Staat, ist es an der Zeit selbst gestalterisch zu werden. Das betrifft nicht nur den Fluglärm Herr Slater.

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16.01.2013, 18:15 Uhr

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