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Frankfurt Randalierer verletzen Polizisten schwer

 ·  Schwere Ausschreitungen haben eine Demonstration von einigen tausend Kapitalismus-Kritikern in Frankfurt überschattet. Mehrere Demonstranten und Polizisten wurden zum Teil schwer verletzt, ein Beamter liegt auf der Intensivstation.

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 02.04.2012 10:36 Uhr

„Wer“ (gegen das Kapital) „demonstriert“, soll“ (wohl) „nicht jammern“

Ich lese in gleich welcher größeren Tageszeitung nichts bzgl. der politischen Inhalte,Parolen, Statements usw. aus der immerhin doch (weltweiten) Massendemonstration.Es war auch nicht größer bekannt gemacht,dass sie überhaupt stattfinden wird.Und das, was ich bzgl. der vielen Verletzten und Verhafteten zu hören bekomme,erinnert mich stark an die Antischah-Demonstration 1978.Ich war ein Teilnehmer,ein schwerverletzter,einer,der,wie so viele,von einem Rudel brutalisierter Polizisten fast totgeschlagen worden war.Und ich war nicht gewalttätig. Die Eskalation damals war auch mitverschuldet durch eben dieses brutale Vorgehen der Polizei. Die Polizei stürmte sogar das vom ASTA eingerichtete Lazarett,in dem 100erte von Verletzten noch einmal der Polizeigewalt ausgeliefert waren.Das alles erhielt seine Fortsetzung dann im Krankenhaus,wo ein Arzt mich ohne Notwendigkeit ohne Betäubung versorgte. Auf meine Beschwerde hin, erhielt ich ungerührt zur Antwort: „Wer demonstriert, soll nicht jammern."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.04.2012 20:55 Uhr
Fabian Kauczok

Luftschlösser

Was Ihnen widerfahren ist, ist bedauerlich und ein unrühmlicher Teil der Deutschen Geschichte.
Ich denke jedoch, dass sich die Ereignisse und das Verhalten der Polizei nicht vergleichen lässt.

Dass die Themen nicht im Mittelpunkt stehen liegt einzig an dem Verhalten der radikalen Demonstranten, die direkt zu Beginn gewalttätig agiert haben. Dies manifestiert sich in einem Mobilisierungsvideo, in welchem eine Frankfurter U Bahn mit Graffiti demoliert wird. So treten keine Menschen auf denen an einer politischen Debatte gelegen ist!
Wo sind denn ueberhaupt die politischen Statements und Forderungen? Ist Anarchie das Ziel des Bündnisses M31? Wer eine Debatte wünscht, der sollte auch ernstzunehmende Lösungen anbieten und keine romantischen Luftschlösser.

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Closed via SSO

Hauptsache der "Kampf gegen Rechts" wird von der CDU gewonnen

Die Geister, die sie rief, wird die CDU jetzt nicht mehr los und der HR redet von Kapitalismuskritikern statt von Linksextremisten. Meinungsmacher eben.

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Peter Slater

Was sagen eigentlich die Politiker des linken Flugel ? Nichts, garnichts !

Also, es war doch klar, das sich die Links-Fanatiker richtig ausleben wollen und grosst moglichen Schaden anrichten wollen und denen ist es doch vollig egal, ob Geschafte geplundert und in Brand gesteckt werden oder ob normale Burger und Polizisten mit Flaschen, Eisenstangen und Steinen beworfen werden, Hauptsache Krawalle anzetteln und dann am Morgen wieder beim Staat 5 Mark abstempeln lassen. Die Politiker des linken Flugels haben bislang geschwiegen und weisen immer wieder auf die Gefahr von Rechtsextremismus.

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gerhard Stolte

Was tun gegen Kapitalismus...

Frau Santos will sich und ihre kriminelle Gesinnung wie die Krawallmacher hinter den Friedlichen verstwecken. Leider haben die aber den Kriminellen Schutz geboten. Warum sie nicht ausgesondert?

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Jan Frisch

Traurig!

Da demonstrieren Menschen gegen ein (Geld-)System, von dem Henry Ford schon 1913 sagte, dass wenn die Menschen das Geldsystem verstünden, wir morgen eine Revolution hätten. Auch diese Beamte, die wie hochgerüstete Science-fiction-Soldaten aussehen, gehören der gleichen (Einkommens-)Klasse an, wie diejenigen, die dagegen demonstrieren und völlig zu Recht protestieren. Diese Eskalationen sind also perfide Nebenkriegsschauplätze, um vom eigentlichen Konflikt abzulenken: Nämlich dass sich eine verschwindend geringe "Elite" mittels Beeinflussung öffentlicher Amtsträger eine Art von Unantastbarkeit erkauft hat, die ihnen nun den anstrengungslosen Wohlstand garantiert, die unser Außenminister von ihren Gnaden den Ärmsten im Land unterstellt. Sprachliche und politische Perversionen in Vollendung.

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Fabian Kauczok

Berufsdemonstranten

Bei den gewaltbereiten Demonstranten (immerhin 25% der gestrigen Teilnehmer laut Polizei) handelt es um einen Teil unserer Gesellschaft der von Demo zu Demo fährt um dort kriminelle Akte unter dem Schutz des Grundgesetzes durchzuführen. Es ist denen auch völlig egal wo gegen oder wofür demonstriert wird. Ein Bahnhof? Ein Atomkraftwerk? Kapitalismus? Mir doch egal, hauptsache es gibt genug Pflastersteine, könnten die Gedanken des "schwarzen Block" lauten. Letzlich verhalten sie sich wie Hooligans die von Fußballspiel zu Fußballspiel fahren um dort Krawall zu machen. Hier müssen andere Strafen her. Dies kann die Gesellschaft nicht dulden.
Unser Dank muss den Polizisten und Polizistinnen gelten die sich diesem Mob für uns alle gegenüber stellen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 17:48 Uhr
Zeh Haans
Zeh Haans (sonderhai) - 03.04.2012 17:48 Uhr

Verharmlosung

finden Sie nicht, daß die bisherige Schadensbilanz von über 1 Mio. Euro, die sicher noch nicht abgeschlossen ist, eine derart verharmlosende Stellungnahme wie die Ihre rechtfertigt?

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Alina May
Alina May (AlinaMay) - 01.04.2012 20:52 Uhr

25%...

... der Demonstranten als gewaltbereit zu bezeichnen ist eine ziemliche Frechheit der Polizei. Ich war selber vor Ort und habe nur vereinzelt gewaltbereite Demonstranten wahrgenommen. Natürlich halte ich Gewalt für falsch, und es hat mich sehr geärgert, dass aufgrund von Einzelpersonen die ganze Demonstration in so ein schlechtes Licht gerückt wurde.
Ich weiß nicht, ab wann die Polizei jemanden als "gewaltbereit" tituliert. Wenn er im falschen Abschnitt der Demo läuft? Wenn er Mitglied einer "verfassungsfeindlichen" Organisation ist? Wenn er eine dunkle Jacke trägt?
Auf jeden Fall kann 25% real nicht hinkommen.

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Sebastian Deininger

Banken-Pazifisten und Friedensstifter?

Ich finde es durchaus wünschenswert, dass sich eine Front gegen die großen Finanzkonzerne bildet. Da unsere Politik unfähig ist diesen Einhalt zugebieten und sich der Klüngel Politik-Finanzen nicht mehr aufbrechen lässt braucht es eine Bürgerbewegung.
Sehr schade find ich es aber, dass sich diese Bewegung durch Gewaltaktionen selbst disqualifiziert.
Leider kann ich hier einige Kommentatoren nicht verstehen, weil sie denken dieser Protest hätte ewas mit einer politischen Gesinnung zu tun. Banken sind für sehr viel Leid in unserer Welt verantwortlich von Spekulation mit Nahrungsmittel bis zur Installation von Diktaturen in der "dritten Welt" (Jedem sei das Buch von John Perkins ans Herz gelegt).
Trotz der Verachtung für die Gewaltaktionen in FFM weigere ich mich vor den Karren der Banken gezerrt zu werden und diese als Opfer anzuerkennen. Vor dem Gesetz sind alle gleich, im Moment sind aber die Banken gleicher.

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Rolf-Dirk Maehler

Ob einige unserer Politiker es vielleicht doch einmal zur Kenntnis nehmen wollen, daß es ...

... in Deutschland auch gewalttätige Linksradikale gibt? Und was sagt übrigens die Linkspartei dazu? Aber selbst wenn die Linkspartei so etwas nicht verurteilt würde ich kein Verbot der Linkspartei fordern. Die Gesellschaft sollte endlich verstehen, daß es Gewalt an beiden Seiten des extremen politischen Spektrums gibt und daß es auch gleich verabscheuungswürdig ist. Ein Parteienverbot wird daran kaum etwas ändern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.04.2012 13:11 Uhr
Axel Lüssow
Axel Lüssow (alsigma) - 01.04.2012 13:11 Uhr

Wer nimmt denn bitte nicht zur Kenntnis, ...

... dass es gewaltbereite Menschen in allen politischen Bereichen gibt - auch in der sg. "Mitte"? Bei S21 hat sich gezeigt, dass auch eher bürgerlich-konservative passiv und auch z.T. aktiv gewaltbereit sind. Also: Welche Konsequenzen müssen daraus gezogen werden?

Von der Linkspartei zu fordern, sich für alle Idioten zu entschuldigen, die zufällig eine irgendwie ähnliche Meinung vertreten ist doch wohl etwas viel des Guten. Man würde ja auch nicht von der FDP verlangen, sich für jeden erwischten Steuerhinterzieher zu entschuldigen, selbst wenn sich diese Gruppe eher in ihrer Klientel ballen dürfte.

Die Frage ist doch was man macht, wenn sich Gewalttäter regelmäßig in Demonstration verschanzen. Das ist ein Dilemma für die Meinungsfreiheit - Rausziehen geht nicht, weil sich Steinewerfer in Sekunden zu armen Opfern stilisieren und die Solidarität Umstehender einfordern, und nichts tun geht auch nicht da Nachahmung provoziert wird. Da hilft nur: Je nach Situation flexibel reagieren...

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Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 01.04.2012 12:39 Uhr

Da gibt es doch noch jede Menge Klärungsbedarf.

Woher weiß man eigentlich, zu welcher Gruppe die Randalierer gehörten? Bis hin zu gezielt eingesetzten Störtrupps, um z. B. die Demonstration in ein schlechtes Licht zu rücken oder Bürger von weiteren Demonstrationen abzuhalten, ist doch alles möglich. Sage niemand, so etwas habe es noch nie gegeben.

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Lothar Wölfel

Wenn 150 Neonazis demonstrieren, heißt es: Hochrangige Politiker, Künstler und Bürger

zeigen mit mehreren Tausend Gegendemonstranten Zivilcourage und zeigen Flagge, blockieren Straßen. Das Bundesinnenministerium macht dann wieder einige Millionen im Kampf gegen Rechts locker. Wenn Linkradikale aufmarschieren, gewaltbereit, mit Wurfgeschossen gegen Andersdenkende und Polizisten auftreten oder gar eine Polizeiwache stürmen: da ist Ruhe im Blätterwald. Keine Reden und Forderungen, keine Courage, keine Verteidigung der Demokratie. Da halten sich die populistischen Feiglinge zurück und verstecken sich. Und dies in Frankfurt ist kein Einzelfall. Ein Schande, die kein gutes Ende haben wird, wenn da nicht bald die Klappe vom linken Auge genommen wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.04.2012 13:44 Uhr
Jens  Schulze
Jens Schulze (JSchulze) - 01.04.2012 13:44 Uhr

Na los...

man kann nicht immer nur fordern. Manchmal muss man auch machen! Ich bitte Sie daher: Gehen Sie auf die Straße und protestieren Sie gegen Gewalt aller Farben!
Aber ich bitte Sie, erwarten Sie nicht immer von anderen was Sie nicht zu tun bereit sind.
Die Gewaltätigen auf Demonstrationen (jaja auch auf den "linken" Demonstrationen) sind eben nicht gern gesehen. Weil sie nichts anderes verkörpern als Gewalt. Das sind nicht die Köpfe oder gar der Kern der Protestierer!
Außerdem mal zur F.A.Z. Taktik im Allgemeinen: Es scheint keine Massenzerstörung gewesen zu sein, wenn schon jeder Gullideckel erwähnt wird ...
J. Schulze

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Torsten Klier

Da wird es Zeit

die NPD zu verbieten.

Interessant die Wortwahl im Artikel. So wie es in Deutschland keine ausländischen Täter gibt, sondern nur "junge Männer" oder "22-jährige", gibt es auch keine linke Gewalt, sondern nur "Globalisierungsgegner", "Kapitalismuskritiker", "Chaoten" ...

LQI

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Hans Wep
Hans Wep (HansWep) - 01.04.2012 10:35 Uhr

Demostrationsrecht?

Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz, verletzte Polizisten, verletzte und verhaftete Demostranten.
Als Ähnliches vor nicht all zu langer Zeit in Moskau passiert ist, sind sämtliche westliche Medien vor Entrüstung aufgesprungen und haben von gravierenden Menschenrechtsverletzungen gesprochen. Mann hat damals öffentlich nach Möglichkeiten gesucht, um die russischen Demostranten (mit Geld und anderen Mitteln) zu unterstützen.
Ich frage mich wie es jetzt hier aufgefasst wurde, wenn aus Russland Unterstützung für derartige Demonstrationen im Westen kommen würde.
Oh je, jetzt habe ich doch tatsächlich wieder vergessen, dass wir im Westen in einer Demokratie leben, während die Russen in einer Diktatur. Bitte verzeiht mir, Ihr heiligen Demokratie- und Menschenrechtshüter.

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Achim Detjen
Achim Detjen (AchimD) - 01.04.2012 10:32 Uhr

@ Riemenschneider: Die Polizei setzt auf Eskalation??

Was soll denn diese Phrase aus der Linken Polit-Mottenkiste? Wer hat den angefangen? Niemand wird gezwungen, anderer Eigentum mit Steinen oder Farbbeuteln zu bewerfen oder gar Polizisten anzugreifen!! Sind sie etwa auch der Meinung, mit Abschaffung der Polizei wird es keine Kinderschänder mehr geben? Diese Typen müssten noch viel härter rangenommen werden. Was dann passiert sieht man in Berlin oder anderen Ländern, wo nicht mit Samthandschuhen agiert wird. Diese Typen sind nämlich die personifizierte Feigheit. Anderen Schaden und Schmerz zufügen: JA! Aber selber wollen die nix abbekommen. Hier hilft nur unnachgiebige Härte. Aber zum eigenen Schutz ist diese Gesellschaft nicht mehr in der Lage. Dafür haben schon die rot-grünen Kohorten in der meinungs- und Entrüstungsindustrie gesorgt.

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Karl Meier
Karl Meier (KarlMeier) - 01.04.2012 10:24 Uhr

Randalierer, Kapitalismuskritiker...

Es sind Kommunisten, nichts anderes! Diese Verharmlosung ist unerträglich.

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Thomas Schneider

Recht und Gesetz

...sollte für alle gelten, weswegen den gewaltsamen Exzessen des selbstgerechten, linksfaschistischen Mobs ebenso entschlossen entgegengetreten werden muß, wie das bei ihren braunen Zwillingen bereits der Fall ist.

Den verletzten Polizeibeamten wünsche ich gute Besserung und danke ihnen für ihren aufopferungsvollen Einsatz.

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Ebiliane Santos

Und was tun Sie gegen den Kapitalismus und seine unsozialen Bedingungen sowie Folgen?

In dem winzigen Artikel und den bisherigen Kommentaren wurde leider vollkommen missachtet, dass an dieser Demonstrtion mehrere tausend Menschen teilnahmen, die weder im schwarzen Block noch mit Steinen bewaffnet teilnahmen - sondern auch politischen Interessen und Engagement ohne Gewalt zeigen wollten.
Zudem wurde missachtet, wie viele von diesen friedlichen Demonstranten durch die Polizei verletzt worden sind - kein Wort lese ich davon....
Mann solte die Relationen im Auge bahalten!

Was tun all die jenigen die sich immer nur über gewaltbereite Linksradikale aufregen denn gegen die katastrophalen Zustände in Europa? Gegen fatale Gehälter, soziale Ungleichheit usw.?
Sich immer nur über diejenigen aufzuregen, die sich engagieren, finde ich feige, paternalistisch und unsachgemäß! Man könnte es ja besser machen... Aber davon sind konservative Kritiker/innen weit entfernt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 18:01 Uhr
Zeh Haans
Zeh Haans (sonderhai) - 03.04.2012 18:01 Uhr

Bilige Schuldzuschreibungen

Leute wie Sie sollten endlich begreifen, daß sie sich mit den "Schwarzen Block" und dessen Aktionen gemein machen, wenn sie sich nicht distanzieren und darauf achten, daß die Demonstrationen von diesen nicht zum Anlaß für Krwalle genommen werden. Sie billigen sie und sind daher moralisch auch für die Personen und Sachschäden verantwortlich.

Davon abgesehen: was verstehen Sie unter "katastrophale Zustände in Europa" außer vielleicht ein paar schlichten Floskeln, daß "das Kapital" und die finsteren "Bankster" an den Zuständen Schuld sind? Das ist billig und wird auch von Teilen "etablierter" Politiker, allen voran unsere Kanzlerin, gerne mal so dargestellt, denn es lenkt so prachtvoll von den eigentlichen Ursachen, völlig verfehlter Wirtschafts- und Finanzpolitik der (vor allem südlicher) Euro-Mitgliedstaaten und nicht zuletzt unserer Bundesregierung ab.

Prügeln Sie die Politiker, wenn Sie schon wen prügeln müssen. DAS sind die eigentlichen Verursacher.

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Benjamin Streeck

Darf ich mal eben fragen...

... was sind eigentlich "Kapitalismusgegner"? Sehen diese sich in der Nachfolge von Marx und Engels? Sehen sie sich als "Marxisten"? "Kommunisten"? Wenn auch nur einer derjenigen, die Frankfurt Innenstadt zerlegen diese Frage schlüssig beantworten kann, würde es mich wundern.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.04.2012 15:48 Uhr
Alina May
Alina May (AlinaMay) - 01.04.2012 15:48 Uhr

Kapitalismusgegner sind...

...keineswegs nur Kommunisten oder nur Krawallmacher. Ich war gestern selber in Frankfurt (ich habe, wie die allermeisten Demonstranten, keine Steine/Flaschen/Feuerwerkskörper geworfen) und ich finde es wirklich schade, dass hier so vorschnell über uns geurteilt wird. Ich selber bin Anarchistin, und zwar nicht im Sinne von Chaotin, ich glaube, dass Menschen in einer selbstbestimmten Gesellschaft besser und solidarischer leben können. Jeder, der sich mal ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, wird bald erkennen, dass das sehr viel weniger chaotisch und sehr viel gerechter sein kann als unser jetziges System. Gestern waren relativ viele Anarchisten, aber auch viele Marxisten und Menschen mit anderen Vorstellungen da. Soviel also zum Thema Kapitalismusgegner.

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Torsten Klier

Kapitalismusgegener, Herr BENJAMIN STREECK

ist wie "Globalisierungegner", "Umweltschützer", "Friedensaktivisten" oder "Chaoten" - ein Synonym für linke Gewalttäter.
Aber linke Gewalt ist tabu. Und sie muss tabu sein. Andernfalls könnte nämlich eine Diskussion beginnen, wie es möglich ist, dass die Regierung die linken Gewalttäter alljährlich mit zig Millionen mästet. Und warum die Behörden systematisch eine Bestrafung der linken Gewalttäter vereiteln.

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Ronny Schaffer

Identität durch Antihaltung

Im Artikel ist ja von Kritikern die Rede und diese Bezeichnung passt imo nicht ganz. Denn bei den Ausschreitungen geht es weniger um Kritik, sondern eher um die pure Antihaltung und Radikalisierung. Im Mangel einer bewussten Auseinandersetzung verfallen Menschen mit Antihaltung zum Selbstzweck in impulshafte, fast animalische Aggressionen, die sich gegen Feindbilder gegenen "den Staat" abreagiert, am liebsten bei Polizisten. Diese sind "greifbar", fehlt doch der Wille zur abstrakten Auseinandersetzung und das Bewusstsein, seibst Teil des Staates zu sein. Schade insofern, dass echte Kritik oft in einem Topf mit diesen Krawallmachern landet.

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Paul Banaschak

betreff Linken und Gewalt ist von H. Schnappe, Detjen und Slater schon alles gesagt

aber schon komisch, dass Trittin, Nahles oder die anderen sich nicht zu diesen Gewaltexzessen äussern.

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Roland Wagner

Deutscher Herbst 2.0 - Es wird nicht lange dauern,

dann sind wir wieder soweit und es gibt die ersten Toten, Radikalisierung wie aus dem Bilderbuch. Prima, zum Glück bin ich weg...

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Jürgen Riemenschneider

Gewaltbereitschaft

In meiner Frankfurter Zeit sind wir wegen 20 Pfennig Straßenbahnerhöhung auf die Straße gegangen und das ist sehr friedlich verlaufen. Nun haben Demonstrationen einen anderen Wert. Auch die Polizei setzt auf Eskalation denke ich mal, sehr schade das die Politik die Nähe des Bürgers nicht mehr hat. Neben den Piraten fehlt jetzt nur noch eine Partei die aus dem Euro austreten will, dann werden die Wahlen wieder spannend.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.04.2012 14:32 Uhr
Roland Wagner

Sehr geehrter Herr Riemenschneider,

im Kontrast zu Ihrer Frankfurter Zeit setzt die Polizei heute nicht mehr auf Eskalation sondern auf Deeskalation, sofern sie denn Gelegenheit dazu bekommt. Dies war hier offenbar leider nicht der Fall, vermutlich haben sich die autonomen Gewalttäter unter die friedlichen Demonstrationsteilnehmer gemischt und konnten so den Überraschungseffekt nutzen. Unangenehme Sache, die da veranstaltet wurde, man kann den verletzten Polizisten und auch evtl. verletzen an den Ausschreitungen beteiligten Demonstranten nur viel Glück und gute Besserung wünschen. Bezgl. der Euroaustrittspartei bin ich übrigens 100% bei Ihnen, hoffentlich wird es kein Wolf im Schafspelz.

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