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Veröffentlicht: 21.12.2012, 17:17 Uhr

Frankfurt Odenwaldschule weist Vorwürfe Bocklets zurück

Die Odenwaldschule weist Vorwürfe des Grünen-Landtagsabgeordneten Marcus Bocklet zurück, nicht alle Opfer sexuellen Missbrauchs entschädigen zu wollen.

Die Odenwaldschule weist die Vorwürfe des Grünen-Landtagsabgeordneten Marcus Bocklet zurück, sie sträube sich, alle Opfer des sexuellen Missbrauchs zu entschädigen (F.A.Z. vom 17. Dezember). Die Odenwaldschule teilt mit, dass all diejenigen, die sich bei der eigens hierfür gegründeten Stiftung „Brücken bauen“ als Betroffene gemeldet und einen Antrag gestellt hätten, „in Anerkennung des erlittenen Leids“ Zahlungen erhalten hätten. Bislang seien rund 300 000 Euro ausgezahlt worden, die Betroffenen hätten zwischen 4000 und 20 000 Euro erhalten. Die Stiftung wurde laut Odenwaldschule extra für diesen Zweck vom Trägerverein und dem Altschülerverein gegründet.

Die Odenwaldschule weist darauf hin, dass die bekannt gewordenen Übergriffe von Lehrern auf Schüler Jahrzehnte zurücklägen und als verjährt gälten. In einem vor zwei Jahren vorgelegten Abschlussbericht über den Missbrauch werde eine Zahl von mehr als 130 Betroffenen genannt. Diese wurden nach Angaben der Odenwaldschule über die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, informiert. Bislang habe jedoch nur ein Teil hiervon Gebrauch gemacht.

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