http://www.faz.net/-gzg-758y0

Frankfurt : Odenwaldschule weist Vorwürfe Bocklets zurück

  • Aktualisiert am

Die Odenwaldschule weist Vorwürfe des Grünen-Landtagsabgeordneten Marcus Bocklet zurück, nicht alle Opfer sexuellen Missbrauchs entschädigen zu wollen.

          Die Odenwaldschule weist die Vorwürfe des Grünen-Landtagsabgeordneten Marcus Bocklet zurück, sie sträube sich, alle Opfer des sexuellen Missbrauchs zu entschädigen (F.A.Z. vom 17. Dezember). Die Odenwaldschule teilt mit, dass all diejenigen, die sich bei der eigens hierfür gegründeten Stiftung „Brücken bauen“ als Betroffene gemeldet und einen Antrag gestellt hätten, „in Anerkennung des erlittenen Leids“ Zahlungen erhalten hätten. Bislang seien rund 300 000 Euro ausgezahlt worden, die Betroffenen hätten zwischen 4000 und 20 000 Euro erhalten. Die Stiftung wurde laut Odenwaldschule extra für diesen Zweck vom Trägerverein und dem Altschülerverein gegründet.

          Die Odenwaldschule weist darauf hin, dass die bekannt gewordenen Übergriffe von Lehrern auf Schüler Jahrzehnte zurücklägen und als verjährt gälten. In einem vor zwei Jahren vorgelegten Abschlussbericht über den Missbrauch werde eine Zahl von mehr als 130 Betroffenen genannt. Diese wurden nach Angaben der Odenwaldschule über die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, informiert. Bislang habe jedoch nur ein Teil hiervon Gebrauch gemacht.

          Quelle: F.A.Z.

          Weitere Themen

          Menschenrechtler sprechen von „Völkermord“ Video-Seite öffnen

          Rohingya-Minderheit : Menschenrechtler sprechen von „Völkermord“

          Der Exodus der muslimischen Rohingya-Minderheit aus Myanmar hält an: Seit dem Sommer sind schon mehr als ein halbe Million Menschen vor der Verfolgung in ihrer Heimat geflohen. Menschenrechtsorganisationen erheben schwerste Vorwürfe und sprechen inzwischen von „ethnischer Säuberung“ und „Völkermord“.

          Siemens-Mitarbeiter wollen kämpfen Video-Seite öffnen

          Stellenabbau bei Großkonzern : Siemens-Mitarbeiter wollen kämpfen

          Siemens will weltweit fast 7000 Stellen streichen - davon die Hälfte in Deutschland. In den betroffenen Werken geht nun die Angst um. In Offenbach hatte Siemens angekündigt, den Standort aufzugeben. Dabei könnte es zum ersten Mal seit zehn Jahren zu Entlassungen bei Siemens auf dem Heimatmarkt kommen.

          Topmeldungen

          Sie scheint gestärkt, nicht geschwächt: Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche.

          Jamaika-Ende bei ARD und ZDF : „Ich fürchte nichts“

          Die Auftritte der Bundeskanzlerin im Fernsehen nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche setzen ein Zeichen. Dafür sorgen nicht die Journalisten, das macht Angela Merkel schon selbst. Sie will es nochmal wissen und regieren. Am liebsten, hören wir heraus, mit Schwarz-Grün.
          Atomanlage in Majak

          Majak : Russland bestätigt hohe Radioaktivität

          Im südlichen wurde Ural eine Konzentration des radioaktiven Ruthenium 106 gemessen, die den erlaubten Wert fast tausendfach übersteigt. Zuvor hatte Russland Warnungen aus Europa widersprochen.
          Ein herber Rückschlag für die hessische Stadt: Nicht Frankfurt, sondern Paris bekommt den Zuschuss für den Sitz der Europäischen Bankenaufsicht.

          Ema und Eba : Frankfurt und Bonn scheitern im Rennen um Brexit-Beute

          Statt Bonn und Frankfurt geht die Europäische Bankenaufsicht und die Europäische Arzneimittelagentur nach Paris und Amsterdam. Vor allem für Frankfurt ist das ein herber Rückschlag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.