21.12.2012 · Nach zwei Messer-Angriffen in Frankfurter Jobcenter-Filialen im Dezember fordert der Personalrat mehr Anstrengungen für die Sicherheit der Beschäftigten. Eine neue Arbeitsgruppe soll sich diesem Thema widmen.
Von Christian Palm und Denise Peikert, FrankfurtRichtlinien für Lesermeinungen
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Psychologische Feinfühligkeit im Umgang mit Hartz IV-Empfängern
Die Kunden der Job-Center haben meist ein bis zu mittleres
Bildungsniveau, Vermittlungshindernisse wie Behinderungen, keinen
Schulabschluss, höheres Lebensalter.
Die Kundenbetreuer dagegen sind studiert oder anderweitig höher
qualifiziert; sie arbeiten nach einer sehr kurzen Einarbeitung für
ein vergleichsweise geringes Gehalt bei der BA.
Psychologische Erfahrung im Umgang mit einer sehr schwierigen,
misstrauischen und aggressiven Klientel ist meist nicht vorhanden; die
Termine werden max. im 15 - 20 Minutentakt vergeben. Missliebige Kunden
werden gern in Maßnahmen gesteckt, manchmal auch dreimal
nacheinander in die gleiche. Schwule Kunden bekommen schon mal einen
Vermerk über einen "Bangkok-Urlaub" in das Protokoll, das
übrigens jeder bei der BA Beschäftigte einsehen könnte.
Anträge zur Kostenerstattung landen merkwürdigerweise
wiederholt ganz unten in der Ablage.
Die BA ist kein altruistischer Verein. Sie ist ein politisches
Instrument zur Regelung der Arbeitslosenstatistik.
wir alle fordern mehr Sicherheit!
Politisch korrekt ist es, alle Merkmale der Täter, die mit ihrem kulturellen Hintergrund korrelieren, nicht zu nennen. Politisch korrekt ist es, die extrem große Anzahl der Gewaltkriminalität, die mit bestimmten kulturellen Merkmalen korrelieren, nicht zu nennen. Politisch korrekt ist es, die Bevölkerung über die extrem große Gefahr in Unklaren zu lassen, die ihnen aus jenen Kreisen drohen, die mit bestimmten kulturellen Merkmalen verbunden sind. Politisch korrekt ist es daher, ein ganzes Volk, eine Nation, eine Gemeinschaft in den Tod, in die Behinderung, in die Traumatisierung rennen zu lassen, ohne über die Gefahren, die Größenordnung, die Qualität, die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens zu berichten oder gar eine Analyse anzubieten. Politisch korrekt ist es daher, den Krieg gegen die eigene evölkerung durch Multikulturalisierung unter uns alle gebracht hat, politisch korrekt zu verschweigen. . Jeden Tag, vom Schulhof bis zum Altenheim oder wie hier geschehen in einer Behörde. Es si
Lieber nach den Ursachen forschen
Als Arbeitsloser oder Hartz IV-Empfänger wird man teilweise sehr merkwürdig behandelt. Die Schreiben erwecken den Eindruck von Juristen erdacht worden zu sein, die vor 100 Jahren gelebt haben. Die Benutzung von normalen Toiletten bei der Agentur für Arbeit in Mainz ist nur für Mitarbeiter gestattet. Sicherheitshalber sind sie auch noch zugesperrt. Im einzigen Pissoir für Besucher befanden sich ca. 5 Liter Urin. Das rechtfertigt natürlich keine Angriffe auf Mitarbeiter. Man sollte aber mal drüber nachdenken, warum manche Arbeitslose so aggressiv werden.
Welche Gründe gehen diesem Aggressionspotential voraus? Kann man davon ausgehen, dass danach vorurteilsfrei gesucht wird? In den "Gemeinsamen Einrichtungen" (Jobcenter) ist die Bundesagentur für Arbeit hinsichtlich Infrastruktur federführend. Würden die Jobcenter einfach nur ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommen, diesen in zufriedenstellender Weise erfüllen, gäbe es dieses Aggressionspotential nicht. Die BA ist mächtig genug, Politik und Medien stehen überwiegend beiseite, die eigenen Versäumnisse zu verschleiern. So ist leider davon auszugehen, dass die Gewaltspirale sich weiter drehen wird.