Home
http://www.faz.net/-gzg-75l0w
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Frankfurt Arminia verlässt Deutsche Burschenschaft

Die Frankfurt-Leipziger Burschenschaft Arminia gehört nicht mehr der Deutschen Burschenschaft an. Grund sei, dass sich die Deutsche Burschenschaft nicht eindeutig von rechtsextremem Gedankengut distanziere.

© Krause, Astis Vergrößern Studenten der Frankfurt-Leipziger Burschenschaft Arminia auf dem Römerberg in Frankfurt

Die Frankfurt-Leipziger Burschenschaft Arminia gehört nicht mehr der Deutschen Burschenschaft an. Wie die Studentenverbindung mitteilte, hat die Mitgliederversammlung den Austritt aus dem Dachverband beschlossen. Ein Arminia-Sprecher nannte auf Nachfrage als Grund, dass sich die Deutsche Burschenschaft nicht eindeutig von rechtsextremem Gedankengut distanziere.

Den Vorsitz des Dachverbandes hat in diesem Jahr die Wiener akademische Burschenschaft Teutonia übernommen, der rechtsradikale Tendenzen vorgeworfen werden. Auch Diskussionen über die Aufnahme nicht deutschstämmiger Studenten und die Schmähung des NS-Opfers Dietrich Bonhoeffer durch einen Verbandsfunktionär haben dazu geführt, dass sich immer mehr Mitgliedsbünde von der Deutschen Burschenschaft abwenden.

Mehr zum Thema

Solche Vorgänge machten es zudem „nicht einfacher, Nachwuchs zu werben“, sagte der Arminia-Sprecher. Der in Frankfurt ansässigen Verbindung gehören etwa 100 Bundesbrüder an. Die Zahl der studentischen Mitglieder bezifferte der Sprecher auf „etwa zwölf“.

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Mittelstandsanleihen-Ticker FFK-Anleger könnten mehr als 30 Prozent bekommen

Die Rating-Agentur Scope stuft die Deutsche Forfait auf „CCC“ ab. Gebr. Sanders stockt seine Anleihe auf. Creditreform stuft VST auf „B-“ ab. Mehr

22.07.2014, 08:24 Uhr | Finanzen
Taxi-Konkurrent Stadt Frankfurt prüft Vorgehen gegen Uber-Angebot

Die App Uber ermöglicht es Privatpersonen, zum Taxifahrer zu werden. Der Taxi- und Mietwagenverband hat Großstädte aufgefordert, die App zu untersagen. Nun prüft auch Frankfurt, ob es „etwas zu verbieten gibt“. Mehr

25.07.2014, 15:03 Uhr | Rhein-Main
Nach Anti-Israel-Kundgebung Innenminister verspricht „intensive Aufklärung“

Nach der Eskalation der Anti-Israel-Kundgebung in Frankfurt sind viele Fragen zu klären, so auch welche Rolle Salafisten dabei gespielt haben. Die Opposition im Landtag kritisiert das Vorgehen der Polizei scharf. Mehr

15.07.2014, 09:40 Uhr | Rhein-Main

Frankfurter Polizei vor großer Herausforderung

Von Katharina Iskandar

Derzeit nur schwer zu glauben, dass Frankfurt ein eher friedlicher Ort ist. Denn die Zahl der Morde und anderer Verbrechen, die sich zuletzt ereignet haben, vermittelt den Eindruck, Frankfurt sei zum „deutschen Chicago“ verkommen. Mehr 5 3