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Dienstag, 14. Februar 2012
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Die Frage der Woche Sollten Müntefering und Steinmeier die Hessen-SPD stoppen?

08.09.2008 ·  Drei Viertel der Hessen lehnen eine von der Linksfraktion geduldete rot-grüne Landesregierung ab. Zudem rangiert die Hessen-SPD fast neun Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis bei der Landtagswahl im Januar. Was meinen Sie: Sollten Müntefering und Steinmeier nun Ypsilanti stoppen?

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Aus Sicht der hessischen SPD folgen aus dem Machtwechsel an der Bundesspitze von Kurt Beck zu Franz Müntefering keine Veränderungen für den Kurs der Partei auf Landesebene. „Bis zum 4. Oktober bleibt es dabei, dass wir über eine Regierungsbildung mit den Grünen und der Linkspartei mit der Basis diskutieren. Wir sehen keine Veränderungen für die Landespolitik der SPD“, sagte ein SPD-Sprecher der F.A.Z.

Während die hessische Linkspartei eine Fortsetzung der Sondierungsgepräche zu den Chancen für eine Duldung einer rot-grünen Koalition durch die Linke fordert, mahnt die Hessen-FDP die neue Bundes-Spitze der Sozialdemokraten, Ypsilanti zu stoppen. Sollten der künftige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier „dies nicht schaffen, gehören sie in die Ahnengalerie gleich neben Kurt Beck“, tönt es aus den Reihen der Liberalen, die wiederum einer Koalition mit der CDU zuneigen.

Ungeachtet dieser parteipolitisch motivierten Aussagen lehnen fast drei Viertel der Hessen eine von der Linksfraktion geduldete rot-grüne Koalition ab (Drei Viertel der Hessen gegen Ypsilantis Regierungsplan). Und nach einer anderen Umfrage liegt die Hessen-SPD derzeit fast neun Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis bei der Landtagswahl im Januar.

Nachdem Kurt Beck überraschend vom SPD-Parteivorsitz zurückgetreten ist, soll mit Franz Müntefering einer seiner Vorgänger im Amt der Partei nach einem geplanten Sonderparteitag erneut vorstehen

Was meinen Sie: Sollte die neue Bundes-Spitze der SPD dies zum Anlass nehmen, den Kurs der Hessen-SPD zu korrigieren?

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