22.12.2011 · Schon im Januar soll es in der Region leiser werden. Das kündigte die Flugsicherung an. Eine andere Landetechnik soll helfen.
Von Helmut SchwanRichtlinien für Lesermeinungen
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Okay, dann baut Herr Guembel halt eine Autobahn mit 20 Spuren mitten durch Europa, um den Fluglaerm durch Strassenlaerm und erhoehten Energieverbrauch und Abgase zu ersetzen, oder will er seinen Waehlern vermitteln, man krieche besser wieder in Hoehlen zurueck? Ich lebe auch in einer Einflugschneise und von Laerm kann keine Rede sein. Heutige Airliner sind derart leise, da ist jeder Rasenmaeher des Nachbarn ein ohrenbetaeubendes Monster dagegen! Aber irgend jemand fuehlt sich eben immer bemuessigt, sinnlose Aktionen loszutreten ...
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.12.2011 18:02 UhrNatürlich ... Absolute Stille
Können wir mal Ihre Adresse haben um nachzuprüfen wie das
"von Laerm kann keine Rede sein" wirklich aussieht? Ansonsten
halte ich Ihre Ausführungen mal so erfunden weil Sie bei Fraport
oder Lufthansa arbeiten.
Der jetzige Betrieb ist das Ergebnis zehnjähriger Mediation. Warum
dieser basisdemokratische Prozess ein für alle derart
unbefriedigendes Ergebnis gebracht hat ist mir schleierhaft.
Ob das Point Merge Verfahren für die Sachsenhäuser oder
Flörsheimer Bürger einen großen Unterschied macht, wie
die Flugzeuge auf den Endanflug eingefädelt werden, bleibt
abzuwarten. So lange diese Ortsteile im Endanflug in derselben Höhe
überflogen werden, dürfte sich die Lärmbelastung mit
diesem Verfahren kaum verringern.
Vielleicht sollte man mal über die Änderung der Betriebszeiten
der Nordbahn nachdenken. Wenn der Zustand vor Eröffnung der neuen
Landebahn für allle beteiligten erträglich war, sollte man von
8 bis 8 (20:00- 08:00 Uhr) die Norbahn schließen und den Betrieb
auf die südlichen Bahnen beschränken. Dann könnte auch
die rigorose Handhabung des Nachtflugverbots wieder aufgehoben, und den
ansässigen Airlines (Fracht und Charter) ein paar Abflüge und
verspätete Landungen ermöglicht werden.
Wenn die DFS jetzt beginnt den gestiegenen Lärm für die
Anwohner zur Kenntnis zu nehmen dann ist dies gewiss ein Fortschritt.
Allerdings ist das zu wenig und auch zu spät.
Die Lärmbelastungen sind seit einigen Monaten deutlich gestiegen -
sogar in den Regionen 50 - 70 km vom Flughafen entfernt. Wie kann es
inder heutigen Zeit sein, dass neue (!) Anflugverfahren etabliert
werden, die 50 km vom Flughafen entfernt über Gelnhausen einen
Horizontalanlfug auf unter 1000 m Flughöhe umsetzen.
Das ist zu recht dem Bürger und Anwohner nicht vermittelbar!
Man kann den Betroffenen wirklich nur raten das nicht zu aktzeptieren
und alle Schritte zu unternhemen gegen diesen untragbaren Zustand vorzugehen.
Gerade im Ausland scheinen die Uhren anders zu gehen - in London
Heathrow und in Oslo beispielsweise werden erfolgreich lärmarme
Anflugverfahren eingesetzt. Warum nicht auch in Frankfurt? Es wird Zeit
die Realitäten anzuerkennen, sonst sinkt die Akzeptanz für den
Flughafen zur Recht gegen Null.
Fakten suchen
Wie immer kommt es auf die Details an:
- Die Wohngegenden um Gelnhausen / Linsengericht / Bad Orb liegen auf
200 - 250 m
- Die Anflughöhen liegen häufig um 1200 m (mal höher aber
auch tiefer)
Damit kommt der Lärmschatten auf ca. 1000 m Bodenabstand (+/- je
nach Flug und Zeit).
Für die Lärmmesstation in Eidengesäß werden
häufig Messwerte von 70 dBA (Bandbreite 60 - 80 dBA) gemessen - die
Station liegt ca. 50 km vom Flughafen entfernt.
Quellen für die Daten sind die Internetseiten von :
- DFLD.de (Flugspuren, Lärmmessdaten)
- Google Maps
Keine Ahnung!
Unter 1000 Metern wird in Gelnhausen garantiert nicht geflogen. Die
Anflughöhe für das ILS auf die Nordwest-Bahn beträgt 5000
Fuß, auf die alten Bahnen 4000 Fuß. Das sind deutlich mehr
als 1000 Meter (über NN).
Hätten Sie den Artikel gelesen, wäre Ihnen außerdem
nicht entgangen, dass in London auch nicht so lärmarm geflogen
wird. Man hat von Norden kommend einen wunderbaren Blick über die
gesamte Innenstadt - selbst erlebt.
Den Städten, die auf dem Endanflugkurs liegen, bringt allerdings
auch das lärmärmste Anflugverfahren nichts, da ca. 20 km vor
der Landebahnschwelle auf das Instrumentenlandesystem eingeschwenkt wird
und das gibt die Flughöhe vor. Irgendwann müssen die Flieger
ja runterkommen.
Die Lärmprobleme des Frankfurter Flughafens (wie auch z. B. demnächst des Berliner Flughafens) zeigen eins: Es war ein katastrophaler strategischer Fehler, den Transrapid nicht zum innereuropäischen Verkehrsmittel zu machen. Der Transrapid sollte keine Konkurrenz für die Bahn, sondern vor allem für den innereuropäischen Luftverkehr werden. Der ökonomische wie ökologische Irrwitz der Flugbelastung aus innereuropäischen Flügen hätte durch den Transrapid ersetzt werden können. Aber die starke Airbus- und Lufthansa-Lobby hat die Umsetzung dieser sinnvollen Alternative verhindert. Und die Politiker haben Mal wieder bewiesen, dass ihnen jede Vision fehlt. Mehdorn als Kleinkrämer hat dem Ganzen den Rest gegeben!
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2011 14:51 UhrMarktwirtschaft
Wenn Sie sich die Preise für (subventionierte) Bahnverbindungen
anschauen, sollten Sie sich vorstellen können, wie teuer erst eine
Fahrt mit dem Transrapid wäre.
So begrüßenswert es wäre, wenn man durch ganz Europa
günstig mit dem Zug fahren könnte, so haben es die Politiker
noch nicht einmal zu einem Bruchteil verstanden, die dafür
notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.
Ein Transrapid - genauso wie auch jeder andere Zug - verlärmt die
Landschaft auf seiner gesamtem Fahrtstrecke. Ein (unsubventioniertes)
Flugzeug (und kommen Sie nicht mit steuerfreiem Kerosin) ist nur auf den
ersten und letzten Kilometern seiner Reise laut zu hören.
Airbus und Lufthansa Lobby haben überhaupt nichts verhindert - das ist dummes Geschwätz
Den Transrapid haben die Linksgrünen verhindert und nicht die Lufthansa-Lobby. Oder glauben sie dass die Lufthansa eine schnelle Verkehrsverbindung als Pilotprojekt zwischen der Innenstadt von München und dem Flughafen torpediert hat? Die Linksgrünen haben mit dem Kostenargument in München dieses Projekt so lange madig gemacht, bis die Staatsregierung eingeknickt ist. Genauso versuchen sie es seit 2 Jahren bei Stuttgart 21. Als die ICE Strecken in D gebaut wurden, waren die Grünen auch dagegen, aber wer weiß das heute noch. Das braucht es nicht hieß es. Viel zu teuer und Frösche müssen auch sterben. Besser das Geld in den Nahverkehr investieren. Heute haben die Grünen alle die Bahncard und lieben den ICE. Wenn man den Grünen heute all das verbieten würde was sie nicht wollten, dürften alle nur noch zu Fuß gehen.
Am Besten schaffen wir noch jegliche Form des technologischen und wirtschaftlichen Fortschritts ab! Schließlich gibt es ja bei allem jemanden, der von davon (negativ) betroffen ist. Aber was machen wir dann? Darf man noch mit dem Pferd reiten, oder wäre das vielleicht den Anwohnern nicht zumutbar? Schließlich macht so ein Hufgeklappere doch einigen Lärm, und erst das Abrollgeräusch, dass ein jedes Rad von sich gibt? Das kann doch keinem zugemutet werden! Fazit: Sollen wir jetzt das Rad wieder abschaffen? Fakt ist doch, dass es bei allem immer jemanden geben wird, der sich daran stören könnte und dies sicher auch machen wird, solange er nur will! Mir ist durchaus klar, dass meine Verlgeiche stark überspitzt sind, sie sollen daher auch nur als extreme Beispiele dafür gelten, wohin diese ganze "Wutbürgerei" uns auf dauer führt. (nur um gleich mal darauf anspielenden Gegenkommentaren vorzubeugen!)
Ich frage mich immer warum alle Welt jammert, dass es keine
Arbeitsplätze gibt, obwohl es viele Deutsche immer wieder fertig
bringen gegen eben jene zu demonstrieren. Jetzt mal ehrlich, welches
Großprojekt der letzten Jahre ist über die Bühne
gegangen, ohne dass hunderte auf die Straße gegangen sind?!
Was ist denn die Alternative? Natürlich können wir ein Land
ohne Flugverkehr und Großbahnhöfe (etc.) sein, aber ich wette
dann gehen die Gleichen, die heute gegen Flughafenausbau demonstrieren
auf die Straße, weil sie nicht mehr in den Urlaub fliegen
können! Oder glaubt hier ernsthaft jemand, dass der
durchschnittliche "Wutbürger" keinen Urlaub macht, oder
bei einer Firma arbeitet, die vom weltweiten Handel abhängt? Sicher
nicht, aber wenn es soweit kommen sollte (was ich dann, zum Glück,
doch eher für sehr unwahrscheinlich halte), dann werden wir schon
sehen, was wir davon haben. Weil wie in einem vorherigen Kommentar
erwähnt, werden derartige Aktionen in anderen Ländern nur belächelt!
Egoisten?
Fluglärm in der Nacht macht Durchschlafen unmöglich. Dadurch
verursachte Gesundheitsschäden sind längst erwiesen. Freuen
Sie sich doch, wenn Sie davon nicht betroffen sind!
Aber unterlassen Sie die Menschen, die sich um ihre Gesundheit Sorgen
machen "Egoisten" zu nennen!
Generell gilt: Wer keine Ahnung hat, einfach Klappe halten!!!
Egoisten
Sind nicht die die größeren Egoisten, die ihr persönliches Wohl (Wohlstand, Mobilität) über die Gesundheit der Betroffenen einer ganzen Region stellen?
Kein Urlaubsflughafen
Der Frankfurter Flughafen ist kein Urlaubsflughafen. Hier gehen
Güter und Menschen aus ganz Europa in die ganze Welt und umgekehrt.
Ich begrüße es allerdings sehr, von hier in die ganze Welt
fliegen zu können, ohne vorher noch weit anreisen zu müssen.
Wer hier demonstriert sind Egoisten, die ihr persönliches Wohl
über das einer ganzen Region, wenn nicht des ganzen Landes stellen.
Hier geht es nicht um Extreme ....
... wie von Ihnen zitiert.
> ... Land ohne Flugverkehr und Großbahnhöfe ... <
> ... gegen Flughafenausbau demonstrieren auf die Straße, weil
sie nicht mehr in den Urlaub fliegen können ... <
Es geht nicht gegen den Flughafen, sondern gegen die Folgen des Ausbaus,
die im Mediationsverfahren verschleiert wurden.
Muss ausgebaut werden damit wir in den Urlaub fliegen können? Doch
wohl kaum. Der Flughafen wird auch mit einem Nachtflugverbot nicht an
Bedeutung verlieren. Und lassen Sie bitte den Begriff
"Wutbürger" und vor allen Dingen
"durchschnittlich". Wer hier demonstriert sind keine
Wutbürger sondern ganz normale Familien mit und ohne Kinder,
Mediziner, Anwälte, Politiker .... die allerdings wütend sind
weil sie von der Landesregierung jahrelang vera..... wurden.
Frohes Weihnachtsfest.
Die bisherigen Unterstützer verlassen das sinkende Schiff
Die aktuelle Wendung der hessischen SPD ist schon abenteuerlich: War sie
es doch, die die Entwicklung des Frankfurter Flughafens immer
unterstützt hat - im Interesse der dort Beschäftigten. Auf sie
geht auch der Ausbaubeschluss von 1997 zurück, gegen den
Fluglärm wählerwirksam ist, besinnt sich sich inakzeptablen
der Lage der zugelärmten Menschen. Sie hat das Glück, beim
Planfeststellungsbeschluss in der Opposition gewesen zu sein; so musste
sie ihn nicht unterschreiben und meint, sich jetzt flugs aus dem Staub
machen zu können.
Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Es wäre schon viel gewonnen,
trüge sie ernsthaft zu Lösungen bei, statt nach Belieben auf
die heute Verantwortlichen einzuprügeln. Aber sie glaubt wohl nicht
zu unrecht an die Vergesslichkeit des menschlichen Gedächtnisses.
So hält sie sich jetzt fein heraus und überlässt CDU und
FDP, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Für Fraport und die
Lufthansa wird die Luft jetzt täglich enger. Sie sehen sich ihrer
Ausbaupläne beraubt.
Ob die Deutschen möglicherweise gegen alles sind? Ein gewisses Maß an Lärm sollte man ...
... ertragen müssen. In anderen europäischen Ländern ist das so. Die Proteste deutscher Flughafengegner würden in Italien, Spanien aber auch in den Niederlanden bestenfalls ein müdes Lächeln hervorrufen - und das ist auch richtig so. Man selbst möchte natürlich als Tourist in die ganze Welt fliegen, aber wehe ein Flugzeug fliegt über die eigene Stadt oder gar das eigene Haus. Es gibt sicher Grenzen für eine Lärmbelästigung, aber in Deutschland wird die schon bei sehr niedrigen Werten erreicht. Dasselbe gilt für "Feinstaub" den man in anderen Ländern eher nicht kennt, usw usw.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2011 11:22 UhrFalsche Argumentation
@Paul Friess: Um Ihre Frage zu beantworten - ich lebe in einer Höhle und ernähre mich von Beeren und Früchten. Jetzt im Ernst. In einem Rechtsstaat können Sie nicht quer durch ein Wohngebiet eine Autobahn legen, auf Lärmschutz verzichten und sich dann darüber wundern, wenn jemand protestiert. Warum sollte das für die Luftverkehrsindustrie anders sein? Würden Sie betroffene Anwohner auch in diesem Falle fragen, ob sie Auto fahren? Was Sie - wie viele andere Befürworter des Ausbaus - nicht verstehen: Es geht *immer* um das Abwägen von Gütern und das Vereinbaren von Kompromissen. Deshalb gibt es in Deutschland z.B. Grenzwerte für Schadstoffe, Lärm usw. Von den Demonstranten ist kaum jemand gegen den Flughafen, sondern gegen den Ausbau. Viele Befürworter dagegen sind kompromisslos für Profite und gegen Grundrechte. "Technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt" haben wir in Europa durch Güterabwägung erreicht und nicht durch rücksichtslose Industriepolitik.
Vielen Dank!
Ich bin froh, dass es anscheinend noch andere Menschen gibt, welche
diese Sache mit ein wenig realismus sehen. Natürlich ist es immer
wünschenswert, dass der Lärm so gut wie möglich
eingedämmt wird, aber das ist nunmal nur bis zu einem bestimmten
Grad möglich. Desweiteren möchte ich Herrn Schäfer mal
fragen, ob er Auto fährt, Bahn fährt, schonmal im Urlaub
gewesen ist oder gar vielleicht geflogen ist?
Wenn ja, dann möchte ich Sie darauf hinweisen, dass so gut wie alle
Verkehrmittel die Umwelt belasten (sei es jetzt durch Feinstaub oder was
auch immer) und außerdem auch Anwohner stören, sowie
belasten. Glauben Sie ernsthaft, dass es andere Leute freut an einer
Autobahn (sogar schon an einer stark frequentierten Ortsstraße)
oder in der Nähe von Bahngleisen zu wohnen? Und genau diese Dinge
müsste man wohl unweigerlich ausbauen, wenn man den Flugverkehr
einschränkt. Aber natürlich "not in my back yard"
scheint bei vielen hier die Devise zu sein...
@ Jörg Schäfer - Also wer hier mit Platitüden agiert, darüber lässt sich auch diskutieren
Und auch die Frage des Absprechens der Intelligenz hat so seine Reize. Nur zu Ihrer Information: ich lebe in einem Südeuropäischen Land ganz in der Nähe eines Fluhafens und das ist sogar ein besonders frequentierter Militärflughafen. Aber weder meine Nachbarn noch ich regen sich da über irgendetwas auf. Und nur so am Rande: Bei uns gibt es kein Nachtflugverbot und Militärmaschinen sind auch eher nicht mit modernen Passagiermaschinen vergleichbar was Lärmschutz angeht. Wie sie sehen sind Ihre Unterstellungen ausnahmslos falsch. Übrigens haben meine Nachbarn und ich uns ausreichenden Schallschutz in unsere Wohnungen einbauen lassen und zwar auf eigene Kosten.
Platitüden
Herr Maehler, mit dumpfen Stammtischparolen kommen Sie uns bitte nicht! "Aber wehe ein Flugzeug fliegt über die eigene Stadt oder gar das eigene Haus." - es geht nicht um *EIN* Flugzeug, sondern um mehr als 300 am Tag (oft im 1-2-Minuten Takt). Und glauben Sie wirklich, dass 80-90 dBA in anderen Ländern als niedrige Werte durchgehen? Im übrigen sprechen Sie bitte unseren europäischen Freunden nicht die Intelligenz ab - auch in anderen Ländern kämpft man gegen Fluglärm. Z.B. wurde London Heathrow der Bau einer dritten Starbahn verwehrt! Im übrigen: Feinstaub tötet, auch wenn man ihn "eher nicht kennt".
Ein gewisses Maß ... ?
Das genau ist ja das Problem. Alles ist relativ. Aber das hat mit
Einsteins Relativitäts-Theorie nichts gemein. Sie sollten sich mal
erkundigen was 'Zukunft Rhein-Main' zum gewissen Maß zu sagen hat.
Weil sie unter anderem auch Messdaten haben. Und vielleicht wäre
auch ein Besuch bei Kliniken in Mainz von Vorteil. Hier geht es um
Verschleierungs-Taktik im Rahmen des Mediationsverfahrens. Und was
meinen Sie eigentlich mit 'aber schon bei sehr niedrigen Werten'? Nennen
Sie mal die Werte und spezifizieren auch bitte was Sie unter 'ein
gewisses Maß' verstehen.
Liebe Leute,
es kann doch nicht sein, dass man den die neuen Flugrouten und die neue
Landebahn in Betrieb nimmt und dann sagt: Oh, entschuldigung es
funktioniert doch nicht so, wie wir uns das im
Planfeststellungsverfahren gedacht haben und im uebrigen haben wir auch
keine Korrekturmeachnismen vorgesehen bzw. diese werden in den naechsten
5 - 20 Jahren umgesetzt. Damit haette man niemals die Betriebserlaubnis
fuer die neue Bahn inkl neue Routen geben geben duerfen. Es handelt
sich hierbei um ein grosses Experiment, wo der Buerger die Zeche zahlt.
Genau diesen Weg sollte man juristische beschreiten, die mesietn
Annahmen, die im Planfeststellungsverfahren getroffen worden sind, sind
nicht haltbar und es gibt keine Moeglichkeiten zur Korrektur. Einfach
Betriebserlaubnis entziehen bis entsprechende Korrekturen erfogt sind.
Das hier der Mehrheitseigner die Stadt und das Land sind und sich
einfach doof stellen ist mehr als traurig. Einfach abwaehlen heisst die Devise
Rhein Mai und bald auch Berlin
Nicht ganz ernst gemeint -oder doch?
Ja, wären die Menschen in den betroffenen Gebieten
"Juchtenkäfer" oder eine andere vom Aussterben bedrohte
Art mit "Hausrecht". würde ihr Protest Erfolg haben.
Da sie aber Menschen sind, sind sie nicht vom Aussterben bedroht, wie
wir wissen, so ist die Sache letztlich "alternativlos" trotz Protesten!
Sinkflug hilft den Startgeplagten auch nichts
Es gibt schon einige freie Flächen um den Flughafen herum, die aber nicht konsequent ausgenutzt werden. So der Freiraum zwischen Groß-Gerau und Nauheim/Trebur und nördlich Autobahn A3. Angeblich sind da gesetzliche Hürden (Abstände zu anderen Routen). Wenn man aber die 'Flugspuren' verfolgt (Stanly Track), dann sind da aber Abweichungen und damit also erlaubt. Es wird getestet ohne eine erkennbare Strategie für wirklich leisere Routen.
. . . und Flörsheim auch nicht !
Neue Anflugtechniken bringen leider für die lärmgeplagten südlichen Stadtteile von Frankfurt GAR NICHTS. Sicher können diese Verfahren für die weiter entfernten Gebiete eine Erleichterung bringen, aber für die größte Zahl der Lärmbetroffenen ist die Meldung leider nicht relevant - obwohl manche sachunkundigen Politiker dies nicht verstehen (wollen)! Wir sollten uns davon nicht einlullen lassen und weiterhin auf einer Schließung der Landebahn bestehen!
Helmut Schwan Jahrgang 1956, Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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