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Fluglärm : Tausende zur bundesweiten Samstags-Demo am Flughafen erwartet

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Die Sache mit dem Fluglärm bewegt immer noch die Gemüter (wie hier in Offenbach). Die Gegner kämpfen um ein dauerhaftes Nachtflugverbot. Bild: Rüchel, Dieter

Bundesweit wollen die Fluglärm-Gegner am Samstag an Flughäfen demonstrieren.

          In Frankfurt erwartet das Bündnis der Bürgerinitiativen mehrere Tausend Teilnehmer. Von der Abflughalle im Terminal 1 wollen die Demonstranten zur Lufthansa-Basis ziehen. Aus Berlin sei ein Vertreter der dortigen Fluglärmgegner zu Gast, sagte Bündnis-Sprecherin Ingrid Kopp. Während der Demonstration soll eine Telefonkonferenz mit den anderen Protestlern an Flughäfen in Berlin, Köln, Düsseldorf, Leipzig und München geschaltet werden.

          Seit Monaten demonstrieren Gruppen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet im Frankfurter Flughafen gegen die wachsende Lärmbelastung. Immer montags treffen sie sich im Terminal 1, wo sie mit Trillerpfeifen und Trommeln gegen den Krach der Düsenjets protestieren. Die im Oktober eröffnete neue Landebahn an Deutschlands größtem Flughafen verteilt den Lärm in der Region anders - viele Städte, die vorher nicht betroffen waren, leiden nun unter dem Flugverkehr.

          Die Forderung nach einem strikten Flugverbot wird laut

          Die Demonstranten fordern ein striktes Nachtflugverbot, das über das derzeit vorläufig geltende hinausgeht, einige verlangen eine Schließung der neuen Landebahn. Nach Angaben des Frankfurter Ordnungsamts sind bis zum 25. Juni Montagsdemonstrationen im Flughafen angemeldet.

          Zwar hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in seiner mündlichen Verhandlung Mitte März erkennen lassen, dass es ein Nachtflugverbot in Frankfurt geben könnte. Aber das genügt den Demonstranten nicht. Sie verlangen Ruhe mindestens zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr.

          Im Prozess um ein dauerhaftes Nachtflugverbot am Flughafen wollen die Leipziger Richter am 4. April das Urteil verkünden. Derzeit gilt ein vorläufiges Flugverbot zwischen 23.00 Uhr und 05.00 Uhr, das der Kasseler Verwaltungsgerichtshof (VGH) im Herbst verhängt hatte.

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