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Fluglärm - Kritik Dann zieht doch selbst hierher

 ·  In Niederrad hat die Fraport versucht, mit Ausbaugegnern und Fluglärmkritikern ins Gespräch zu kommen. Ohne großen Erfolg.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (19)

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Hannelore Schäfer

Herr Boerner

"Genauso lässt sich das Prinzip also auch nicht einfach auf die jetzt betroffenen Anlieger umlegen, denn die Verseuchen nicht die gesamte Umgebung, wenn ihnen ein Flugzeug auf den Kopf fällt, um es mal vereinfacht auszudrücken."

Sie haben recht, die Menschen sterben dann einfach nur. Das ist natürich viel besser. Mann, Mann, Mann.

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Eugen Schmidt

Würden Sie Verluste von 100.000 € oder sogar ein Vielfaches so einfach hinnehmen?

So nach Stil und Inhalt Ihrer Argumentation zu urteilen sind Sie von der Sorte die schon bei 10 € Differenz im Gehalt zur Personalabteilung rennen und dem Betriebsrat die Hölle heiß machen, von wegen Ungerechtigkeit. Ich möchte Sie mal erleben falls Ihre Bank Ihnen einfach 100.000 € vom Konto abbucht und das mit der Solidarität zu ihrem allgemeinen Verlust beim missglückten Griechenlandengagement erklärt.
Es geht nicht um unsere "Befindlichkeiten" oder "Sanatoriumsruhe" für Pensionäre. Es geht darum dass große Gebiete der Stadt in ihrem Marktwert, das machen nicht wir, das machen Immobilienmakler, drastisch nach unten gestuft wurden. Warum soll ich einen solchen Wertverlust klaglos hinnehmen damit andere dicke Gewinne einheimsen? Wenn Sie das erklären können, dann können wir uns wieder unterhalten. Sind Sie denn bereit zu einem solchen Lastenausgleich zu Ihren Lasten? Wenn ja, dann habe ich Sie falsch beurteilt, sonst sollten Sie sich zurücknehmen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 14:29 Uhr
Thomas Seehuber

Wo würde Frankfurt stehen ...

... es ist hinreichend dümmlich eine fiktive Argumentation zu nehmen und damit zu argumentieren was wäre gewesen wenn nicht ... Wer kann sagen wie sich die Region mit einem verlagerten Flughafen (ala München) entwickelt hätte? Besser vielleicht? Es gab in dieser Region ganze 0,8% Wachstum, eine homöopathische Dosis, die der Flughafen verschuldet hat? Lächerlich!

Zu den Immobilien ist natürlich mal eines zu sagen, entscheidend ist der Wert beim Kauf und beim Verkauf! Wer sich in einer angeblich unbelastet Region ein Haus gekauft hat und es heute verkaufen will, der wird auf dem Lerchesberg wohl mit dem Begriff "unverkäuflich" Bekanntschaft machen. Bei anderen Regionen ist es ähnlich, also frage ich mich ernsthaft warum Sie hier alles so wunderbar negieren wollen, da selbst ein Gutachten des RDF bei einer +/- Betrachtung von insgesamt 330 Millionen Euro an privaten Immobilienverlusten ausgegangen ist! Und da waren die heutigen Gebiete der "Entlastung" noch nicht mit drin!

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Hannelore Schäfer

Niemand

kann belastbar und seriös sagen, wie sich die Region ohne den Flughafenausbau entwickelt hätte. Und "Experten" gibt es ja nun zu jedem Thema wirklich reichlich nur leider, leider war von denen, als damals z.B. die Lehman-Bank pleite ging und weltweilt Milliarden in jeder Währung verbrannt wurden, VORHER nichts zu hören. Hinterher sind natürlich alle schlauer und was soll man auch sagen, auf so ein Frage? Ohne uns wär's auch toll hier? Fragen Sie doch heute mal Lufthansa-Mitarbeiter, die auf dem Römerberg dabei waren und die jetzt nicht wissen, ob sie von Entlassungen betroffen sein werden. Fragen Sie sie heute, oder noch besser dann, wenn sie mit Tränen in den Augen und den Papieren in der Hand vor dem Jobcenter stehen.

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Gerd Rudolf

Falls Sie mich ...

... gemeint haben sollten: Sie verwechseln bei Ihrer Argumentation offensichtlich vertraglich vereinbartes Gehalt und - wie Sie selbst sagen - die zeitliche Schätzung Ihrer Immobilie durch Makler.
Kann es nicht sein, daß genau diegleiche Immobilie gerade wegen der Flughafenanbindung jahrelang viel zu hoch veranlagt wurde und nun eine gewisse "Nivellierung" stattfindet, die für Sie natürlich sehr ärgerlich ist? Haben Sie die Jahre vorher diese Überbewertung wissentlich nicht klaglos hin-/mitgenommen?
Wenn Sie zufällig den Bericht in der Hessenschau am 01.03.12 nach der "Pro FRA" Kundgebung auf dem Römer gesehen haben, in dem die Frage gestellt wurde"Wo würde Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet heute stehen, wenn der Flughafen (incl. 18West + Nordwest) nicht ausgebaut worden wäre?", wüßten Sie, daß dies mit "Provinz" etwa hinreichend beschrieben wäre.

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Barbara Laddey

Offener Dialog auf Augenhöhe?

Als die Mainzer Dialogrunde im Sept. 2011 begann, Gespräche zu führen, war sie auch bei der Fraport zu Gast, und umgekehrt kamen Fraport-Mitarbeiter zu einem Austausch nach Mainz. Wenn ich jetzt lese, die Fraport suche den "Dialog auf Augenhöhe", muss ich daran erinnern, dass der Dialog im vergangenen Jahr bereits von Seiten der Fluglärmgegner begonnen wurde. Zwischenzeitlich hieß es jedoch aus der Unternehmenskommunikation, weitere Gespräche seien nicht geplant.
Nun sucht Fraport plötzlich den den Dialog auf Augenhöhe? Gelegenheit und Gesprächsangebote gab es unsererseits genug - allein sind sie in den vergangenen Wochen nicht aufgegriffen worden.
Es wäre also an der Zeit, dass die Gespräche weiter gehen.

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silvia schleimer

Südumfliegung

Nicht nur in Frankfurt, sogar 30 km vom Flughafen entfernt, werden wir in Rheinhessen von der Fraport flugverlärmt. Aufs Land gezogen um Ruhe zu haben, alle Nachteile des Landlebens deshalb in Kauf genommen, werden wir nun durch eine "Südumfliegung" im 2 Minuten-Takt überflogen. Dabei wird unnötig tief geflogen. Diese Route, ökologisch und ökonomisch unsinnig wird sogar von der Gewerkschaft der Fluglotsen als unsicher bezeichnet. Unsere Grundstücke verlieren an Wert, die Menschen werden hier kalt enteignet, von einem volkseigenen Betrieb, der Fraport (Eigner Stadt Frankfurt, Land Hessen, Bund). Das gab es bisher nur in der DDR, heute steuert das die CDU, verantwortlich Herr Bouffier und Herr Ramsauer.

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Peter Klopf

Verdrehung der Tatsachen

Von wegen „Wir haben versucht, das Gespräch auf eine sachliche Ebene zu bringen“. Gerade Fraport und Konsorten verhalten sich im Ausbaukonflikt eben NICHT sachlich.Sie „argumentieren“ mit Halbwahrheiten, schüren Ängste, apellieren an niedere Instinkte und bagatellisieren, verharmlosen und verdrehen Fakten vo es nur geht. Auch bei bestem Willen kann man den Äusserungen der Ausbaufreunde kein Wort mehr glauben. Fraport will mit den Lärmgeschädigten nicht „ins Gespräch“, die Mitarbeiter am Truck verteilen Jobmotor-Leaflets, Pro-Nachtflug-Heftchen und reden alle Beschwerden klein. Das ist plumpe Public-Relation-Masche und kein Diskussionsangebot!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 09:10 Uhr
Hannelore Schäfer

Kleines Beispiel

Herr Dr. Schulte war im HR-Live-Chat, hier seine Antwort zur Frage, weshalb die Südumfliegung eingeführt wurde:
"Die Nordwest-Landebahn war in der Abwägung unter den Gesichtspunkten Lärm und Naturschutz die günstigste Variante. Die Südumfliegung wurde eingeführt, um nicht mitten über dicht besiedeltes Gebiet in Rüsselsheim und Mainz zu starten.
von Stefan Schulte (Fraport AG)2/14/2012 2:34:55 PM 14 Februar 16:34"
Auf der Fraport-Homepage steht, dass die Südumfliegung aus Sicherheitsgründen eingeführt wurde (durchstartende Maschinen auf der NW-Bahn könnten bei West-Betrieb startende Maschinen von den Parallelbahnen kreuzen).
Wenn schon ein "Fachmann" so einen Mist erzählt, was soll ich dann von einem Info-Mobil und teilweise für Gartenpflege eingestellten Fraport-Mitarbeitern erwarten?

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Gerd Rudolf

Unerträgliche Selbstgerechtigkeit

Was frühere Artikel bereits mehrfach schriftlich angedeutet und Demo-Fotos auch gezeigt haben, sind wohl sogenannte "ältere Herrschaften" im gesetzten Alter die Haupt-Provokateure im Anti- Lärm/Startbahn Streit. Diese möchten wohl gerne noch mal "die Sau" raus rauslassen, ungeachtet von Gerichtsurteilen gibt man sich gerne störrisch und alles Andere als kompromißbereit.
Gegensätzliche Meinungen werden ins Verächtliche gezogen, nur das eigene Befinden wird als Maßstab des Diskutierbaren angesehen. Das hat nichts mehr mit einem demokratischen Konsens zu tun, sondern dient nur dazu sich auch noch selbst als Retter der "Region" zu gerieren.
Vielleicht sollten diese Herrschaften mal nachdenken, woher pünktlich zum Monatswechsel ihre Renten/Pensionen herkommen, diese neue Unsitte des Generationenvertrages ist sicherlich nicht hilfreich.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 12:04 Uhr
Thomas Seehuber

Selbstgerechtigkeit?

Was klar ins "Verächtliche" gezogen wird, ist die Tatsache wie viele junge Familien hier besonders stark betroffen sind! Es ist geradezu lächerlich von einer Revolte der Rentner zu sprechen!

Ich gehe fast jeden Montag demonstrieren und genauso meine Eltern, die Rentner sind. Was man sich aber einmal fragen muss ist doch wohl warum! Diese Selbstgerechtigkeit sich den Argumenten der demonstrierenden Menschen zu verschließen ist schlicht unmenschlich! Es geht weder um ein angenehmes Leben, noch um den ruhigen Ruhestand. Es geht um GESUNDHEIT und die Entwicklung von Kindern hier in der Region. Und hier gibt es von Fraport sicher keine sachliche Ebene, weil diese Tatsachen einfach geleugnet werden.

Fluglärm macht krank und stört die Entwicklung von Kindern und ich persönlich kann das hinnehmen oder verliere schlappe 150.000 Euro bei einem Wegzug! Danke für diese Arroganz!

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Lothar Koch

Taeuschung

Sie, Herr Rudolf, sind genauso wie die Flugwirtschaft ein Meister der Tatsachenverdrehung. Ja, es sind viele Rentner in der ersten Reihe der Protestbewegung.
Warum? Weil der Rest der Betroffenen im Kindergarten, in der Schule und im Buero ist!

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Peter Klopf

Ja, wirklich unerträglich

@ Rudolf: Na, ausser schnippischer Häme keine Argumente? Es ist nicht sehr intelligent, die Demonstranten aprs toto verächtlich zu machen, sie als „störrische“ „Provokateure“ zu bezeichnen, als „ältere Herrschaften“, die am Monatsende ihre Staatsalimente abholen. Diese Sichtweise, die leider von den einschlägigen Unternehmen und Teilen des politischen Betriebes verbreitet wird, ist es, die alles andere als produktiv ist. Soweit ich sehen kann, sind es ausschliesslich die Ausbaugegner, die mit Argumenten und Fakten punkten, während die PR-Agenturen von Fraport und Co. lediglich vernebeln, vertrösten und verdrehen. DAS ist wirklich unerträglich .... aber zum Glück merken immer mehr Menschen, wo der Fisch stinkt.

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holm fischer
holm fischer (hofisch) - 05.05.2012 12:25 Uhr

Dann zieh doch selbst hierher

Ich kann diesen Satz nur unterstützen. Es ist immer das gleiche, ob es der Fluglärm ist, oder
bei uns die Kohlekraftwerke und die 60Km lange CO-Pipeline. Wenn man die Befürworter,
sprich Mitarbeiter der betroffenen Firmen ( Werke ) oder Politiker auf den Umzug in die
Nähe der Protestgrundlagen anspricht, man hört immer den selben Satz: Warum denn, ich
habe doch schon eine Wohnung, bzw. ein Eigentum. Dieses befindet sich immer ausserhalb
der Gefahrenzonen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 15:04 Uhr
Thomas Seehuber

Was ein Unsinn!

Glauben Sie diesen Mist wirklich? Was bitte ist den wohl die Nähe? Außerdem ist es schon geradezu lächerlich, sich über die angeblichen Rentner auf den Demonstrationen aufzuregen und hier plötzlich von dummen Menschen zu sprechen, die absichtlich in den Lärm gezogen sind! Passt wirklich nicht zusammen!

Also bevor Sie mir mal nicht erklären können WO diese angeblichen "billigen" Ecken gewesen sein sollen unter den neuen Flugrouten und vor allem ab WANN diese billig gewesen sein sollten - brauchen wir hier überhaupt nicht mehr diskutieren!

Denn eines ist hier in Stein gemeisselt! Bis 2000 galt, dieser Flughafen als NICHT mehr ausbaubar! Da kann man heute anderer Meinung sein, aber damals war das der Stand!

Wundern muss ich mich vor allem über Genossen, die verharmlosen, dass sie Menschen einem enormen Gesundheitsrisiko aussetzen wollen! Was in Ordnung ist, basiert auf den Grundrechten der Menschen und nicht was Sie denken!

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Thomas Seehuber

Was ist überhaupt vorhersehbar ...

... wenn man zurückliegende Entwicklungen aus der Gegenwart betrachtet. Niemand konnte vor 2002 damit rechnen, dass es unter einer neuen und zusätzlichen Flugroute liegen wird. Jene Menschen, die sich in der Zeit nach 2002 eine Immobilie gesucht haben, taten dies eben unter Berücksichtigung der Planfeststellung. Welche andere Grundlage sollte man sonst nehmen. Sicher kann man heute sagen, selber schuld - aber man kann auch einfach mal still sein!

Irgendwo müssen sie ja fliegen, mag stimmen, aber warum muss der größte deutsche Flughafen mitten in einer Region mit 5 Millionen Menschen liegen? Warum muss ein Drehkreuz, mitten in einem Ballungsraum liegen? Das was man hier verbrochen hat, ist vermutlich sogar wirtschaftlich "dumm gelaufen", denn dieser Flughafen wird noch sehr viel mehr Einschränkungen hinnehmen müssen in den nächsten Jahren - das kann man heute schon sagen! Führende deutsche Herzspezialisten sprechen von einer Körperverletzung, da sollte das nicht überraschen!

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Stephan Boerner

TICONAs Wegzug war Voraussetzung, keine Folge

Es liegt in der Natur der Sache dass irgendjemand neu betroffen ist, wenn Routen geändert werden um jemand anders zu entlasten. Mancheiner bezeichnet das als ausgleichende Gerechtigkeit, ich würde einfach sagen "shit happens". Irgendwo müssen sie drüber fliegen ...

TICONAs Wegzug war Voraussetzung für die neue Bahn, da es aus Sicherheitsgesichtspunkten nicht möglich war, das Werk in der Einflugschneise zu belassen. Natürlich musste TICONA nicht wegziehen, denn Ihnen gehörte ja das Gelände. Also musste FRAPORT für die Umsiedlung sorgen, ansonsten hätten sie das Gelände nicht bekommen.

Und das hat auch nichts mit der Lärmproblematik zu tun, denn der Lärm war nicht der Grund für die Umsiedlung. Genauso lässt sich das Prinzip also auch nicht einfach auf die jetzt betroffenen Anlieger umlegen, denn die Verseuchen nicht die gesamte Umgebung, wenn ihnen ein Flugzeug auf den Kopf fällt, um es mal vereinfacht auszudrücken.

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Lars Wisotzky

zu einseitig

Das von Ihnen angeführte Argument, der Flughafenlärm ist eingepreist, stimmt nicht grundsätzlich.
Bei Ostwind sind zum Beispiel Stadtteile in Mainz neu betroffen. Dort war der Fluglärm eingepreist??? Es mag für Raunheim, RÜ und OF gelten das dort die Preise niedriger waren. Aber bisher wurde von der Politik auch nie den Bürgern reiner Wein eingeschenkt. Baugebiete wurden ausgewiesen und alles verharmlost. Nach dem Bau der Startbahn West wurde durch die Politik gesagt, das war der letzte Ausbau.
Wer jetzt sagt, na wer glaubt schon der Politik, hat sich mit solchen Zuständen abgefunden. Nein, es ist absolut richtig, den Gegenwind jetzt zu spüren.
Aber wenn Sie schon sagen, es war doch vorhersehbar: Nennen Sie mir bitte einen Grund, warum die FRAPORT 600 MIO Euro für die Umsiedlung von TICONA ausgegeben haben? Warum konnte man da nicht sagen, ihr habt doch gewußt, dass ihr einen Chemiepark in Flughafennähe betreibt, dann zihet doch weg: Auf eigene Kosten!
Die Bahn muss weg!!! :-)

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Stephan Boerner

Alles eine Preisfrage...

Man muss nicht irgendwo hinziehen, nur um eine Meinung haben zu dürfen. Zumal man eines nicht vergessen darf: das Eigentum was derjenige dann schon hat, war im Zweifel auch wesentlich teurer, weil derjenige eben nicht in die Nachbarschaft eines internationalen Flughafens gezogen ist. Dafür muss man sich also ganz bestimmt nicht entschuldigen.

Ein Großteil der jetzt Betroffenen ist bewusst in die Flughafennähe gezogen, weil diese Nähe schon immer eingepreist und die Wohnungen und Häuser dementsprechend günstig waren. Frei nach dem Motto, dass der Flughafen schon nicht wachsen wird ... warum auch. Hauptsache erst mal billig, beschweren kann ich mich hinterher immer noch.

Ist Fluglärm ein Problem? Sicherlich, und dementsprechend ist es auch in Ordnung, wenn jetzt Lärmschutz diskutiert wird ... aber kann ich neben einen Großflughafen wie Frankfurt ziehen und mich hinterher darüber wundern, dass man die Flieger hört oder der Flughafen ausgebaut wird? Wohl kaum.

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