22.02.2013 · Wachsender Flugverkehr müsse nicht mehr Lärm bedeuten, meint der frühere Vorsitzende des Regionalen Dialogforums. Voraussetzung sei ein Lärmdeckel.
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So sehr ich Ihre Beitraege schaetze, so wenig verstehe ich, warum Sie
Ihre Zeit damit verschwenden, auf die geist- und sinnentleerten
Beitraege von Zeitgenossen eines Kalibers wie "mike_x"
ueberhaupt einzugehen. Damit werten Sie den verbreiteten Unfug nur
unnoetig auf.
MFG an den Untermain
... Ihre Schwarz-Weiss-Malerei ist schlichtweg albern. Was 99% der
Fluglärmgegner wollen ist:
1) etwas weniger Flughafen,
2) stabile Arbeitsplätze, gerne besser bezahlte
Security-Mitarbeiter und auch ein paar zusätzliche Fluglosten (das
werden Fraport, DFS, LH, etc gar nicht mögen) und
3) wesentlich weniger Lärm.
Diese drei Dinge gehen sehr gut zusammen. Der Rhein-Main-Region von
Rüdesheim bis Aschaffenburg wäre ein großer Dienst
erwiesen. Nur würde die Fraport dann etwas weniger Gewinn
ausweisen, Mr. Schulte nicht mehr siebenstellig verdienen und Rentsch
& Co hätten wohl keine Chance auf einen AR-Posten in der
Luftfahrtbranche. Na und?
Welche Anti-Flughafen-Fraktion?
Da haben wir es doch wieder!
Fluglärmgegner wollen den Flughafen abschaffen!
Fluglärmgegner sind selber Vielflieger!
Fluglärmgegner gehen zum anschließenden Check-in zur Montags-Demo!
Fluglärmgegner fahren Off-Road-Fahrzeuge!
Fluglärmgegner wohnen in Villen!
Fluglärmgegner unterscheiden zwischen gutem Lärm und
schlechtem Lärm!
Fluglärmgegner sind neurotische Flughafenhasser!
Fluglärmgegner fliegen selbst mindesten 5x im Jahr in Urlaub!
Fluglärmgegner handeln egoistisch und vernichten Arbeitsplätze!
Fluglärmgegner sind unmoralisch und scheinheilig!
Fluglärmgegner sind ... usw. usw.
Opportunistisch, sich den Mächtigen anpassen, das machen Sie lieber
Herr Jensen und Ihre thechnophilen Kampfgenossen. Wovor haben Sie
eigentlich so eine panische Angst?
Mit Ihren Ausführungen disqualifizieren Sie sich auf das äußerste. Gut so. Und Sie merken es nicht einmal. Ein neutraler, intelligenter Leser wird seine Schlüsse daraus ziehen. Erweisen Sie dem Flughafen und seiner Lobby ruhig weiter diesen Bärendienst. Was Herrn Wörner angeht, so ist anzumerken, daß seinerzeit unter dem Regionalen Dialogforum in einer Studie festgestellt wurde, daß, man staune, nächtlicher Fluglärm positiv für die Gesundheit sei. Just diese gleichen Studienbetreiber Guski und Schreckenberg sind nun auch wieder für eine "Belästigungsstudie" verantwortlich. Die Norah Studie. Was wohl dabei herauskommt? U.a. Herr Wörner personifiziert den Wunsch nach Ausbau des Flughafens. Zusammen mit z.b. Herrn Boddenberg versuchen Sie nun zu retten was zu retten sei. Nicht ist!
besagt, dass es zwischen Straßenlärm und Fluglärm einen
Zusammenhang gibt. Das Problem des Straßenlärms lässt
sich nach deren Meinung dadurch lösen, dass man ihm möglichst
viel Fluglärm hinzu fügt. So wird der reine
Straßenlärm durch den Fluglärm quasi verdünnt und
schon bald nicht mehr wahrgenommen. Dagegen aber wehren sich nach
Ansicht von Fink und Schar wiederum die Fluglärmgegner, die ja
bekanntermaßen begeisterte Straßenlärm-Fans sind und
verhindern möchten, dass dieser Hörgenuss durch
zusätzlichen Fluglärm beeinträchtigt wird. Das gleiche
gilt übrigens auch für die Abgasemmissionen.
Ich hoffe, dass ich das so richtig verstanden habe und nun weiß,
worum es den Ausbaubefürwortern eigentlich geht.
Wie hätten Sie es denn gerne...?
Ich mutmaße mal, die Florianer würden den Straßenlärm auch gerne nach Offenbach und Raunheim verlagert sehen, da war es ja historisch schon so laut, daß ein bißchen mehr oder weniger nichts ausmacht. Montagabend um 18.00 h im Terminal 1, Halle B, da wird die Heimat wieder gerettet.
"Der Lärm kann deutlich geringer werden, selbst wenn der
Flugverkehr wächst".
Solche und ähnliche Sätze sind das Opium, dass Wirtschaft und
Politik der Bevölkerung seit 20 Jahren verabreichen.
Da sind sie alle gleich die Herren Teckentrup, Franz, Schulte, Rentsch
aber auch der Taktierer Jühe.
Das ist alles dummes Geschwätz. Als ob die Lärmproblematik in
Rhein-Main mit leiseren Triebwerken zu lösen wäre.
Es geht hier auch nicht allein um Sachsenhausen und Flörsheim auch
wenn die es schlimm getroffen hat.
Über dem Rhein-Main Gebiete liegt von Aschaffenburg bis in den
Rheingau ein Dauerlärmglocke von 5-24 Uhr.
Landschaft und Städte sind verseucht durch die Partikularinteressen weniger.
Von der Wirtschaft ist nichts zu erwarten, die Politik muss jedoch
langsam merken, dass menschliches Leben mehr ist als Wirtschaft, Geld
und toll fliegen können.
Die Eindimensionalität der Argumente ist erschreckend.
Hat man Sie gegen Ihren Willen auf den Markt gezerrt? Hat man Sie eventuell sogar gezwungen, dort neben dem Weinstand zu schlafen? Haben Sie sich die Mühe gemacht mal eine Querstrasse weiter in die Textorstrasse zu gehen, um zu hören, wieviel vom Geräuschpegel dort noch ankommt (Stichwort: Noise Footprint!)? Wenn Sie auch nur eine dieser drei Fragen wahrheitsgemäss mit "ja" beantworten können, gebe ich Ihnen am Weinstand bei nächster Gelegenheit einen aus. Ansonsten sollte es Ihnen verdeutlichen, wie sehr dieser Vergleich hinkt. Der Markt findet zweimal pro Woche statt und ist jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Hätte der Flughafen ähnliche Betriebszeiten, würde sich hier niemand beschweren. Der CDG-Vergleich hinkt ebenso. Sachsenhausen ist seit mehreren hundert Jahren genau dort besiedelt, wo es jetzt ist. Die NW-Bahn gibt es seit einem Jahr. Also erzählen sie doch hier bitte nichts von grünen Wiesen, auf die die Leute gezogen seien, um näher am Flughafen zu sein.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 09:10 UhrSachsenhäuser Markt
Diese Geschichte wurde schon vor einigen Monaten hier gepostet. Und,
musste man seitdem noch mal auf den Sachsenhäuser Markt, um sich
diesem unmenschlichen Lärm auszusetzen? Nein? Dann taugt es nichts
als Beispiel. Wenn ich mich freiwillig einer Situation aussetze, dann
ist es meist nicht schwer, sich der Situation wieder zu entziehen. Sich
der Fluglärmsituation zu entziehen ist in Frankfurt mittlerweile
einfach unmöglich. Der Wohnraum ist eh zu knapp und in den
fluglärmfreien Zonen explodieren die Mieten. Was wiederum im
krassen Widerspruch zu den Theorien der Ausbaufreunde steht, denn wenn
es kein Fluglärmproblem gäbe, dann dürfte es ja auch
keinen Run auf fluglärmfreie Wohnungen geben.
Aber die Ja-zu-FRA-Kampagne hat einen sehr positiven Effekt. So halten
Fraport und Co. das Thema die ganze Zeit hoch. Herrlich, einen besseren
Dienst, als die Diskussion so am Laufen zu halten, können uns
diese "Experten für schöner Wohnen" nicht erweisen.
Danke dafür.
Thema verfehlt, Herr Weinert
Mal abgesehen davon, dass das eine komplett unkorrelierte Paralleldebatte ist, die Sie versuchen kuenstlich vom Zaun zu brechen, ist die Behauptung, der Strassenlaerm in einer Anwohnerstrasse wie der Textorstrasse sei mit dem Fluglaerm vergleichbar, natuerlich kompletter Quatsch. Sie werden sicher immer irgendwo irgend etwas finden, was noch lauter ist als der Fluglaerm. Aber die systematische und omnipraesente Verlaermung durch den Fluglaerm ist schon einzigartig. Auch ich habe lange Jahre mal an einer dicht befahrenen Strasse gewohnt. Das Schlafzimmer war nach hinten raus und da kam dann von der Strasse nichts mehr an. Das koennen Se beim Fluglaerm vergessen. Der kommt nicht direktional sondern difus von oben und legt sich wie ein Teppich ueber alles. Da gibt es kein Entkommen in der ganzen Wohnung. Ansonsten wuerde ich Ihnen nahelegen wollen, die Beitraege ueber Strassenlaerm in den Artikeln zu verfassen, wo es inhaltlich einen tatsaechlichen Bezug gibt.
Noise Footprint Textorstraße
Da laufe ich gelegentlich entlang - es ist relativ schwierig, sich vom
Fluglärm beeindrucken zu lassen, weil - wie Herr Fink schreibt -
der umgebende Straßenlärm alles überlagert.
Ich selbst habe bis Ende September 1993 im Großen Hasenpfad Nr. 1
gewohnt, direkt an der Mörfelder Landstraße. Dort zu
Sommerzeiten bei offenem Fenster zu schlafen war ein Akt der
Selbstkasteiung - erstens wegen des Straßenverkehrs, lärmend
aber, wie ich der neuzeitlichen Argumentation entnehmen darf, wohl
weniger schadstoffverbreitend als der Luftverkehr, zweitens, und dieses
vor allem, wegen des Bahnverkehrs am Südbahnhof. Deine Bahn, die
umweltfreundliche - die genießt übrigens auch einen
Lärmbonus, qua Gesetz. Diejenigen, die fordern, daß der
Flugverkehr lärmmäßig so behandelt wird wie die
benachbarte Schreinerei und das Motorrad des marodierenden Youngsters,
werden sich noch wundern, wenn die gleiche Forderung auch für die
Bahn gelten soll. Dann wieder ab mit dem eigenen SUV zum Arbeitsplatz!
ich schrieb ja, das selbst ICAO Chapter 2 in der EU nicht mehr
zugelassen sind. Die restlichen 39 B737, ICAO 3, der LH und verlassen
die Flotte bis 2016 spätestens.
Aber mal zum Vergleich, am Rand einer Verkehrsstrasse, 5 Meter
Entfernung, beträgt der Schallpege 80 dB, ist also - um Ihre Zahlen
zu nehmen lauter als eine 737, Straßen, vor allem Autobahnen,
erzeugen Dauerlärmteppiche, mittlerweile 24 Stunden am tag. Das ist
selbst auf den letzten 10 nM im Landeanflug nicht der Fall.
Der gemessene Schallpegel beinhaltet übrigens Triebwerks- und
Windgeräusche. Vor einiger zeit war ich mal auf dem
Sachsenhäuser Markt, nahe dem Weinstand. Da war ein brachialer
Lärmpegel., weit höher als das normale Gespräch das mit
60 dB zu Buche schlägt.
Suchen Sie mal nach einem "Raumverträglichen" Standort
für einen Flughafen im Rhein Main gebiet, viel Erfolg dabei. Selbst
wenn Sie einen finden würden, analog Paris CDG, in den 70er auf die
grüne Wiese gebaut, hat heute Probleme mit den Nachbarn.
Wie jetzt?
Paris CDG hat Probleme mit den Nachbarn? Nach allem, was ich bisher von
den Ausbaufreunden so lesen durfte, dachte ich immer, nur die Anwohner
von FRA hätten ein Problem mit Fluglärm. Ups.
Gestern Abend waren wir in Flörsheim. Ostbetrieb. Ich kann nur
sagen, Respekt, wer die Dreistigkeit hat, mir so etwas als halb so
schlimm wie Strassenlärm verkaufen zu wollen. Ich bin an einer
vierspurigen Hauptverkehrsstrasse in Frankfurt mit Strassenbahn- und
Zubringerlärm zu diversen Krankenhäusern aufgewachsen. Fenster
zu, Lärm weg. DAS funktioniert definitiv nicht bei diesem
Fluglärm. Und gegen das impertinente Pfeifen der Landeklappen
helfen sogar abgeschaltete Triebwerke nichts.
Wie wäre es übrigens mal mit einer wissenschaftlichen
Abhandlung über Schalldruck? Dieses Thema kommt bei den Vergleichen
Flug-Strassen-Bahnlärm leider immer zu kurz.
Es ist HEUTE bereits viel zu laut - technische Innovation löst nicht Standortproblem der LandebahnNW
Herr Fink,
Sie haben recht damit, dass Triebwerke leiser werden, aber die von Ihnen
genannten uralten Flugzeuge fliegen doch schon seit Jahren nicht mehr in FRA.
Wir haben heute eine Situation, dass eine kleiner aber alte B737 der
Lufthansa 75dBA beim Landen erzeugt. Selbst eine klein Embraer ist mit
68dBA noch immer viel zu Laut.
Die physikalische Grenze wird bald erreicht sein, trotz hinten oder auf
den Flügeln angeordneten Triebwerken wird allein das
"Luftgeräusch" erheblichen Lärm verursachen.
Glauben Sie wirklich der Lärm wird erträglicher, wenn
"leise" Flieger mit brachialen 68dBA im halbminutentakt
dafür sorgen, dass ein Dauerlärmteppich sich 18h am Tag lang
auf die Fluglärmgeschädigten legt?
Nein mit aller moderner Technik lässt sich eine fehlgeplante
Landebahn NW mit Einflugschneise mitten in Wohngebieten(!) nicht
raumverträglich machen.
In einem dichtest besiedelten Ballungsraum ist kein Platz für einen
Mega-HUB, Frankfurt braucht einen internationalen Flughafen, nicht mehr!
Der Beitrag von Herrn Schmidt muss bei ebenso unbedarften Lesern den
Eindruck erzeugen, das heute noch die alten Schriller 1985 unterwegs
sind, als die ersten DC8 und B707 in den Verkehr kamen.
Tatsache ist, der "Fluglärm" wurde in den vergangenen 4
Jahrzehnten bereits um 75% reduziert. Flugzeuge nach ICAO chapter 2
dürfen schon seit vielen Jahren in der EU nicht mehr landen,
gegenwärtig sind ICAO 3 und 4 der Standard, wobei chapter 4 in 2006
eingeführt wurde.
Im Januar wurden wiederum neue Standards festgelegt, die nach 2017 bzw.
2020 zertifiziert werden. Ich könnte mir vorstellen, das Prof.
Wörner darauf hingewiesen hat, steht leider nicht im Artikel.
Das sind alles keine Märchen, das ist internationaler Standard.
Triebwerke werden immer für den Weltmarkt gebaut und da sind die
Vorgaben identisch. Weniger Lärm geht immer mit mehr Effizienz
einher, schon deswegen ist die Anschaffung neuer Maschinen ein
Selbstläufer. Ganz ohne Politik auf dem Trittbrett.
Herr Fink, lesen Sie meinen Beitrag doch mal genau nach, Sie widersprechen mir gar nicht.
Mein Argument ist doch, dass diese Industrie in den vergangenen Jahren
schon Einiges geleistet hat im Lärmp pro Flugzeug. Wenn es keine
wirklich bahnbrechnden Entwicklungen gibt, ist das aber doch eine
abnehmende Kurve. An bestimmten physikalischen Gegebenheiten kommen sie
nun mal nicht vorbei, wenn sie mit so einem großen Körper,
mit fast 300 km/h, ausgefahrenen Landklappen und Fahrwerk ein paar
Hundert Meter über die Köpfe der Menschen rauschen, da
können Sie sogar die Triebwerke abschalten. Das Resultat dieses
formidablen Fortschritts bis heute sind immer noch 60 bis 70 dB, bis 80
dB, 300 mal am Tag.
Wenn Politiker wie ein Herr Boddenberg uns in aller Ruhe erklären
dass er an Anflugszenarien denkt, welche die Anzahl der Flüge in
den Stunden von 05 bis 06 Uhr halbieren, dann ist sein Publikum
fassungslos. 2 von den Brummern um 05 Uhr über ihrem Dach und die
Kinder stehen mit dem Teddybär vor ihrem Bett. Das Niveau der
politischen Diskussion ist teilweise haarstäubend und uwürdig.
Als unbedarfter Leser der FAZ
bin ich mir sicher, dass sich an Ihrer Haltung auch dann nichts ändern würde, wenn heute noch die alten Schriller unterwegs wären. Mit Ihren Prozentzahlen können sie die Fluglärmgeplagten auch nicht beeindrucken. Im Gegenteil, sie belegen doch nur, dass jede technische Verbesserung durch das wachsende Flugaufkommen überkompensiert wird. Oder glauben Sie die Fluglärmopfer gehen jeden Montag zur Demo weil es in den letzten Jahren leiser geworden ist. Während man noch vor ein paar Jahren bestens gelaunt feststellen konnte, dass da wieder mal ein Flieger zu sehen und zu hören ist, ist man heute bereits verwundert, wenn einmal ganze 2 Minuten nichts zu hören ist.
Wörner mahnt verbindliche Lärmgrenze ür Frankfurt an
Und dann sagt er - Es sei unerheblich, ob das mit einem Vertrag, einem
Gesetz oder freiwilligen Vereinbarungen geschehe. -
Nein, es ist nicht unerheblich. Nur in ein Gesetz stellt sicher, dass
Grenzwerte eingehalten werden.
Mich widern solche Herren nur noch an, diese eiskalten,
menschenverachtenden Herren, die nicht müde werden, uns ihre
perverse Prioritätensetzung und die damit verbundenen
gesundheitlichen Belastungen der Bürger, als unabänderliches
Naturgesetz zu verkaufen.
Ich weiß nicht was dieser Herr Wörner sonst so noch macht,
aber das war wohl nicht sein stärkster Tag. Noch so ein
Märchenerzähler. Für die gibt es in Marrakech einen
großen Platz, da lauschen die Analfabeten den alten Geschichten
aus 1000 und einer Nacht. Zum Pech von Leuten wie Hernn Wörner ist
ein Großteil von uns etwas länger zur Schule gegangen.
Nach Erkenntnis auch der schlimmsten Ausbaubefürworter ist die
Lärm- und Schadstoffbelastung aus dem Flugverkehr mittlerweile ein
weltweites Problem. Wenn man nicht vollkommen zum Zyniker verkommen ist,
muss man dann doch unterstellen, dass die betroffenen Hersteller auch in
der Vergangenheit schon einiges versucht haben sollten das Problem der
lauten Flugzeuge zu lösen, da ist also sicher nicht mehr viel zu
holen.
Die Lösung ist, wie für Truppenübungsplätze, eine
andere. Man muss die Flughäfen in Gegenden bauen wo wenige Menschen
wohnen. Da hat Frankfurt als Stadtflughafen mit überwiegender HUB
Funktion ein Problem.
Warum reden alle nur vom Lärm - Schadstoffe betreffen alle
Schön, dass uns ein Experte, der der Luftfahrt sicherlich viel
näher steht als den Fluglärmgeschädigten, weiß
machen möchte, dass es auch mit mehr Flugbewegungen eine heile Welt gibt...
Die Schadstoffe sind das wahre Problem, denn Flugzeuge verbrennen bei
Start und Landung im Rhein-Main-Gebiet tausende Liter und das ganz ohne
Kat, Partikelfilter oder Feinstaubplakette.
Abgesehen davon bedeuten mehr Flugbewegungen automatisch mehr Lärm,
da der Abstand zwischen den Fliegern ("Lärmpause")
kürzer wird und man dann unter einem Dauergetöse leben darf.
Selbst wenn der technische Fortschritt die Triebwerke ein wenig leiser
macht, sind sie noch immer gesundheitsschädlich laut, da viel
Energie benötigt wird um die tonnen an Masse in die Luft zu heben.
Bei immer größer werdenden Flugzeugen kann man sich leicht
ausrechnen wozu das führen wird. Allein das Geräusch des
Luftwiederstandes - und das der Klappen erst, ob die ausgefahren sind
oder nicht hört jeder a. d. Sachsenh. Berg ohne hinzuschauen!
Wäre ja schön,
wenn wir Fluglärmgeplagten uns die Welt so machen könnte wie sie uns gefällt. Glauben Sie wirklich, dass dieser, völlig ausgelutschte Pipi Langstrumpf Vergleich noch irgendjemanden beeindrucken könnte? Was Sie Herr Jensen praktizieren, funktioniert da schon eher. Sie glauben einfach nur das, was Ihnen - aus welchen Gründen auch immer - in den Kram zu passen scheint. Wenn der Dreck zufällig nicht in Sachsenhausen runterkommt, wo kommt er dann herunter? Ach ja, das verfliegt ja alles, das ist dann nicht so tragisch, das merkt ja keiner. Mit dieser Denke hat man früher jeden Dreck in die Flüsse geleitet bis man einsah, dass wir unsere Lebensgrundlagen zerstören wenn wir so weiter machen. Dass die Luft nicht nur zum Fliegen da ist, werden Sie vielleicht irgendwann auch noch begreifen.