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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Fluglärm-Debatte Wörner mahnt verbindliche Lärmgrenze für Frankfurt an

 ·  Wachsender Flugverkehr müsse nicht mehr Lärm bedeuten, meint der frühere Vorsitzende des Regionalen Dialogforums. Voraussetzung sei ein Lärmdeckel.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (22)
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Mark Schumann

Lieber Herr Lothar Koch,

So sehr ich Ihre Beitraege schaetze, so wenig verstehe ich, warum Sie Ihre Zeit damit verschwenden, auf die geist- und sinnentleerten Beitraege von Zeitgenossen eines Kalibers wie "mike_x" ueberhaupt einzugehen. Damit werten Sie den verbreiteten Unfug nur unnoetig auf.

MFG an den Untermain

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Lothar Koch

Lieber Herr Jensen

... Ihre Schwarz-Weiss-Malerei ist schlichtweg albern. Was 99% der Fluglärmgegner wollen ist:
1) etwas weniger Flughafen,
2) stabile Arbeitsplätze, gerne besser bezahlte Security-Mitarbeiter und auch ein paar zusätzliche Fluglosten (das werden Fraport, DFS, LH, etc gar nicht mögen) und
3) wesentlich weniger Lärm.

Diese drei Dinge gehen sehr gut zusammen. Der Rhein-Main-Region von Rüdesheim bis Aschaffenburg wäre ein großer Dienst erwiesen. Nur würde die Fraport dann etwas weniger Gewinn ausweisen, Mr. Schulte nicht mehr siebenstellig verdienen und Rentsch & Co hätten wohl keine Chance auf einen AR-Posten in der Luftfahrtbranche. Na und?

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Alfons Rapp

Welche Anti-Flughafen-Fraktion?

Da haben wir es doch wieder!

Fluglärmgegner wollen den Flughafen abschaffen!
Fluglärmgegner sind selber Vielflieger!
Fluglärmgegner gehen zum anschließenden Check-in zur Montags-Demo!
Fluglärmgegner fahren Off-Road-Fahrzeuge!
Fluglärmgegner wohnen in Villen!
Fluglärmgegner unterscheiden zwischen gutem Lärm und schlechtem Lärm!
Fluglärmgegner sind neurotische Flughafenhasser!
Fluglärmgegner fliegen selbst mindesten 5x im Jahr in Urlaub!
Fluglärmgegner handeln egoistisch und vernichten Arbeitsplätze!
Fluglärmgegner sind unmoralisch und scheinheilig!
Fluglärmgegner sind ... usw. usw.

Opportunistisch, sich den Mächtigen anpassen, das machen Sie lieber Herr Jensen und Ihre thechnophilen Kampfgenossen. Wovor haben Sie eigentlich so eine panische Angst?

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Miki Krstic Dr.

Herr Jensen

Mit Ihren Ausführungen disqualifizieren Sie sich auf das äußerste. Gut so. Und Sie merken es nicht einmal. Ein neutraler, intelligenter Leser wird seine Schlüsse daraus ziehen. Erweisen Sie dem Flughafen und seiner Lobby ruhig weiter diesen Bärendienst. Was Herrn Wörner angeht, so ist anzumerken, daß seinerzeit unter dem Regionalen Dialogforum in einer Studie festgestellt wurde, daß, man staune, nächtlicher Fluglärm positiv für die Gesundheit sei. Just diese gleichen Studienbetreiber Guski und Schreckenberg sind nun auch wieder für eine "Belästigungsstudie" verantwortlich. Die Norah Studie. Was wohl dabei herauskommt? U.a. Herr Wörner personifiziert den Wunsch nach Ausbau des Flughafens. Zusammen mit z.b. Herrn Boddenberg versuchen Sie nun zu retten was zu retten sei. Nicht ist!

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Alfons Rapp

Die Logik der Fluglärm-Fans

besagt, dass es zwischen Straßenlärm und Fluglärm einen Zusammenhang gibt. Das Problem des Straßenlärms lässt sich nach deren Meinung dadurch lösen, dass man ihm möglichst viel Fluglärm hinzu fügt. So wird der reine Straßenlärm durch den Fluglärm quasi verdünnt und schon bald nicht mehr wahrgenommen. Dagegen aber wehren sich nach Ansicht von Fink und Schar wiederum die Fluglärmgegner, die ja bekanntermaßen begeisterte Straßenlärm-Fans sind und verhindern möchten, dass dieser Hörgenuss durch zusätzlichen Fluglärm beeinträchtigt wird. Das gleiche gilt übrigens auch für die Abgasemmissionen.

Ich hoffe, dass ich das so richtig verstanden habe und nun weiß, worum es den Ausbaubefürwortern eigentlich geht.

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Wolfgang Weinert

Wie hätten Sie es denn gerne...?

Ich mutmaße mal, die Florianer würden den Straßenlärm auch gerne nach Offenbach und Raunheim verlagert sehen, da war es ja historisch schon so laut, daß ein bißchen mehr oder weniger nichts ausmacht. Montagabend um 18.00 h im Terminal 1, Halle B, da wird die Heimat wieder gerettet.

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J. Freimuth

Dummes Geschwätz

"Der Lärm kann deutlich geringer werden, selbst wenn der Flugverkehr wächst".
Solche und ähnliche Sätze sind das Opium, dass Wirtschaft und Politik der Bevölkerung seit 20 Jahren verabreichen.
Da sind sie alle gleich die Herren Teckentrup, Franz, Schulte, Rentsch aber auch der Taktierer Jühe.
Das ist alles dummes Geschwätz. Als ob die Lärmproblematik in Rhein-Main mit leiseren Triebwerken zu lösen wäre.
Es geht hier auch nicht allein um Sachsenhausen und Flörsheim auch wenn die es schlimm getroffen hat.
Über dem Rhein-Main Gebiete liegt von Aschaffenburg bis in den Rheingau ein Dauerlärmglocke von 5-24 Uhr.
Landschaft und Städte sind verseucht durch die Partikularinteressen weniger.
Von der Wirtschaft ist nichts zu erwarten, die Politik muss jedoch langsam merken, dass menschliches Leben mehr ist als Wirtschaft, Geld und toll fliegen können.
Die Eindimensionalität der Argumente ist erschreckend.

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Mark Schumann

Herr Fink,

Hat man Sie gegen Ihren Willen auf den Markt gezerrt? Hat man Sie eventuell sogar gezwungen, dort neben dem Weinstand zu schlafen? Haben Sie sich die Mühe gemacht mal eine Querstrasse weiter in die Textorstrasse zu gehen, um zu hören, wieviel vom Geräuschpegel dort noch ankommt (Stichwort: Noise Footprint!)? Wenn Sie auch nur eine dieser drei Fragen wahrheitsgemäss mit "ja" beantworten können, gebe ich Ihnen am Weinstand bei nächster Gelegenheit einen aus. Ansonsten sollte es Ihnen verdeutlichen, wie sehr dieser Vergleich hinkt. Der Markt findet zweimal pro Woche statt und ist jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Hätte der Flughafen ähnliche Betriebszeiten, würde sich hier niemand beschweren. Der CDG-Vergleich hinkt ebenso. Sachsenhausen ist seit mehreren hundert Jahren genau dort besiedelt, wo es jetzt ist. Die NW-Bahn gibt es seit einem Jahr. Also erzählen sie doch hier bitte nichts von grünen Wiesen, auf die die Leute gezogen seien, um näher am Flughafen zu sein.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 09:10 Uhr
Hannelore Schäfer

Sachsenhäuser Markt

Diese Geschichte wurde schon vor einigen Monaten hier gepostet. Und, musste man seitdem noch mal auf den Sachsenhäuser Markt, um sich diesem unmenschlichen Lärm auszusetzen? Nein? Dann taugt es nichts als Beispiel. Wenn ich mich freiwillig einer Situation aussetze, dann ist es meist nicht schwer, sich der Situation wieder zu entziehen. Sich der Fluglärmsituation zu entziehen ist in Frankfurt mittlerweile einfach unmöglich. Der Wohnraum ist eh zu knapp und in den fluglärmfreien Zonen explodieren die Mieten. Was wiederum im krassen Widerspruch zu den Theorien der Ausbaufreunde steht, denn wenn es kein Fluglärmproblem gäbe, dann dürfte es ja auch keinen Run auf fluglärmfreie Wohnungen geben.

Aber die Ja-zu-FRA-Kampagne hat einen sehr positiven Effekt. So halten Fraport und Co. das Thema die ganze Zeit hoch. Herrlich, einen besseren Dienst, als die Diskussion so am Laufen zu halten, können uns diese "Experten für schöner Wohnen" nicht erweisen. Danke dafür.

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Mark Schumann

Thema verfehlt, Herr Weinert

Mal abgesehen davon, dass das eine komplett unkorrelierte Paralleldebatte ist, die Sie versuchen kuenstlich vom Zaun zu brechen, ist die Behauptung, der Strassenlaerm in einer Anwohnerstrasse wie der Textorstrasse sei mit dem Fluglaerm vergleichbar, natuerlich kompletter Quatsch. Sie werden sicher immer irgendwo irgend etwas finden, was noch lauter ist als der Fluglaerm. Aber die systematische und omnipraesente Verlaermung durch den Fluglaerm ist schon einzigartig. Auch ich habe lange Jahre mal an einer dicht befahrenen Strasse gewohnt. Das Schlafzimmer war nach hinten raus und da kam dann von der Strasse nichts mehr an. Das koennen Se beim Fluglaerm vergessen. Der kommt nicht direktional sondern difus von oben und legt sich wie ein Teppich ueber alles. Da gibt es kein Entkommen in der ganzen Wohnung. Ansonsten wuerde ich Ihnen nahelegen wollen, die Beitraege ueber Strassenlaerm in den Artikeln zu verfassen, wo es inhaltlich einen tatsaechlichen Bezug gibt.

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Wolfgang Weinert

Noise Footprint Textorstraße

Da laufe ich gelegentlich entlang - es ist relativ schwierig, sich vom Fluglärm beeindrucken zu lassen, weil - wie Herr Fink schreibt - der umgebende Straßenlärm alles überlagert.
Ich selbst habe bis Ende September 1993 im Großen Hasenpfad Nr. 1 gewohnt, direkt an der Mörfelder Landstraße. Dort zu Sommerzeiten bei offenem Fenster zu schlafen war ein Akt der Selbstkasteiung - erstens wegen des Straßenverkehrs, lärmend aber, wie ich der neuzeitlichen Argumentation entnehmen darf, wohl weniger schadstoffverbreitend als der Luftverkehr, zweitens, und dieses vor allem, wegen des Bahnverkehrs am Südbahnhof. Deine Bahn, die umweltfreundliche - die genießt übrigens auch einen Lärmbonus, qua Gesetz. Diejenigen, die fordern, daß der Flugverkehr lärmmäßig so behandelt wird wie die benachbarte Schreinerei und das Motorrad des marodierenden Youngsters, werden sich noch wundern, wenn die gleiche Forderung auch für die Bahn gelten soll. Dann wieder ab mit dem eigenen SUV zum Arbeitsplatz!

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Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 23.02.2013 14:16 Uhr

Herr Stammwitz,

ich schrieb ja, das selbst ICAO Chapter 2 in der EU nicht mehr zugelassen sind. Die restlichen 39 B737, ICAO 3, der LH und verlassen die Flotte bis 2016 spätestens.

Aber mal zum Vergleich, am Rand einer Verkehrsstrasse, 5 Meter Entfernung, beträgt der Schallpege 80 dB, ist also - um Ihre Zahlen zu nehmen lauter als eine 737, Straßen, vor allem Autobahnen, erzeugen Dauerlärmteppiche, mittlerweile 24 Stunden am tag. Das ist selbst auf den letzten 10 nM im Landeanflug nicht der Fall.

Der gemessene Schallpegel beinhaltet übrigens Triebwerks- und Windgeräusche. Vor einiger zeit war ich mal auf dem Sachsenhäuser Markt, nahe dem Weinstand. Da war ein brachialer Lärmpegel., weit höher als das normale Gespräch das mit 60 dB zu Buche schlägt.

Suchen Sie mal nach einem "Raumverträglichen" Standort für einen Flughafen im Rhein Main gebiet, viel Erfolg dabei. Selbst wenn Sie einen finden würden, analog Paris CDG, in den 70er auf die grüne Wiese gebaut, hat heute Probleme mit den Nachbarn.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 09:02 Uhr
Hannelore Schäfer

Wie jetzt?

Paris CDG hat Probleme mit den Nachbarn? Nach allem, was ich bisher von den Ausbaufreunden so lesen durfte, dachte ich immer, nur die Anwohner von FRA hätten ein Problem mit Fluglärm. Ups.

Gestern Abend waren wir in Flörsheim. Ostbetrieb. Ich kann nur sagen, Respekt, wer die Dreistigkeit hat, mir so etwas als halb so schlimm wie Strassenlärm verkaufen zu wollen. Ich bin an einer vierspurigen Hauptverkehrsstrasse in Frankfurt mit Strassenbahn- und Zubringerlärm zu diversen Krankenhäusern aufgewachsen. Fenster zu, Lärm weg. DAS funktioniert definitiv nicht bei diesem Fluglärm. Und gegen das impertinente Pfeifen der Landeklappen helfen sogar abgeschaltete Triebwerke nichts.

Wie wäre es übrigens mal mit einer wissenschaftlichen Abhandlung über Schalldruck? Dieses Thema kommt bei den Vergleichen Flug-Strassen-Bahnlärm leider immer zu kurz.

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Gunther Stammwitz

Es ist HEUTE bereits viel zu laut - technische Innovation löst nicht Standortproblem der LandebahnNW

Herr Fink,

Sie haben recht damit, dass Triebwerke leiser werden, aber die von Ihnen genannten uralten Flugzeuge fliegen doch schon seit Jahren nicht mehr in FRA.
Wir haben heute eine Situation, dass eine kleiner aber alte B737 der Lufthansa 75dBA beim Landen erzeugt. Selbst eine klein Embraer ist mit 68dBA noch immer viel zu Laut.
Die physikalische Grenze wird bald erreicht sein, trotz hinten oder auf den Flügeln angeordneten Triebwerken wird allein das "Luftgeräusch" erheblichen Lärm verursachen.
Glauben Sie wirklich der Lärm wird erträglicher, wenn "leise" Flieger mit brachialen 68dBA im halbminutentakt dafür sorgen, dass ein Dauerlärmteppich sich 18h am Tag lang auf die Fluglärmgeschädigten legt?
Nein mit aller moderner Technik lässt sich eine fehlgeplante Landebahn NW mit Einflugschneise mitten in Wohngebieten(!) nicht raumverträglich machen.
In einem dichtest besiedelten Ballungsraum ist kein Platz für einen Mega-HUB, Frankfurt braucht einen internationalen Flughafen, nicht mehr!

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Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 23.02.2013 12:26 Uhr

Lärmobergrenzen

Der Beitrag von Herrn Schmidt muss bei ebenso unbedarften Lesern den Eindruck erzeugen, das heute noch die alten Schriller 1985 unterwegs sind, als die ersten DC8 und B707 in den Verkehr kamen.

Tatsache ist, der "Fluglärm" wurde in den vergangenen 4 Jahrzehnten bereits um 75% reduziert. Flugzeuge nach ICAO chapter 2 dürfen schon seit vielen Jahren in der EU nicht mehr landen, gegenwärtig sind ICAO 3 und 4 der Standard, wobei chapter 4 in 2006 eingeführt wurde.

Im Januar wurden wiederum neue Standards festgelegt, die nach 2017 bzw. 2020 zertifiziert werden. Ich könnte mir vorstellen, das Prof. Wörner darauf hingewiesen hat, steht leider nicht im Artikel.

Das sind alles keine Märchen, das ist internationaler Standard. Triebwerke werden immer für den Weltmarkt gebaut und da sind die Vorgaben identisch. Weniger Lärm geht immer mit mehr Effizienz einher, schon deswegen ist die Anschaffung neuer Maschinen ein Selbstläufer. Ganz ohne Politik auf dem Trittbrett.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 20:55 Uhr
Eugen Schmidt

Herr Fink, lesen Sie meinen Beitrag doch mal genau nach, Sie widersprechen mir gar nicht.

Mein Argument ist doch, dass diese Industrie in den vergangenen Jahren schon Einiges geleistet hat im Lärmp pro Flugzeug. Wenn es keine wirklich bahnbrechnden Entwicklungen gibt, ist das aber doch eine abnehmende Kurve. An bestimmten physikalischen Gegebenheiten kommen sie nun mal nicht vorbei, wenn sie mit so einem großen Körper, mit fast 300 km/h, ausgefahrenen Landklappen und Fahrwerk ein paar Hundert Meter über die Köpfe der Menschen rauschen, da können Sie sogar die Triebwerke abschalten. Das Resultat dieses formidablen Fortschritts bis heute sind immer noch 60 bis 70 dB, bis 80 dB, 300 mal am Tag.
Wenn Politiker wie ein Herr Boddenberg uns in aller Ruhe erklären dass er an Anflugszenarien denkt, welche die Anzahl der Flüge in den Stunden von 05 bis 06 Uhr halbieren, dann ist sein Publikum fassungslos. 2 von den Brummern um 05 Uhr über ihrem Dach und die Kinder stehen mit dem Teddybär vor ihrem Bett. Das Niveau der politischen Diskussion ist teilweise haarstäubend und uwürdig.

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Alfons Rapp

Als unbedarfter Leser der FAZ

bin ich mir sicher, dass sich an Ihrer Haltung auch dann nichts ändern würde, wenn heute noch die alten Schriller unterwegs wären. Mit Ihren Prozentzahlen können sie die Fluglärmgeplagten auch nicht beeindrucken. Im Gegenteil, sie belegen doch nur, dass jede technische Verbesserung durch das wachsende Flugaufkommen überkompensiert wird. Oder glauben Sie die Fluglärmopfer gehen jeden Montag zur Demo weil es in den letzten Jahren leiser geworden ist. Während man noch vor ein paar Jahren bestens gelaunt feststellen konnte, dass da wieder mal ein Flieger zu sehen und zu hören ist, ist man heute bereits verwundert, wenn einmal ganze 2 Minuten nichts zu hören ist.

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Bernd Rittmeyer

Wörner mahnt verbindliche Lärmgrenze ür Frankfurt an

Und dann sagt er - Es sei unerheblich, ob das mit einem Vertrag, einem Gesetz oder freiwilligen Vereinbarungen geschehe. -
Nein, es ist nicht unerheblich. Nur in ein Gesetz stellt sicher, dass Grenzwerte eingehalten werden.

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Alfons Rapp

Perverse Prioritätensetzung

Mich widern solche Herren nur noch an, diese eiskalten, menschenverachtenden Herren, die nicht müde werden, uns ihre perverse Prioritätensetzung und die damit verbundenen gesundheitlichen Belastungen der Bürger, als unabänderliches Naturgesetz zu verkaufen.

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Eugen Schmidt

Noch ein Märchenerzähler.

Ich weiß nicht was dieser Herr Wörner sonst so noch macht, aber das war wohl nicht sein stärkster Tag. Noch so ein Märchenerzähler. Für die gibt es in Marrakech einen großen Platz, da lauschen die Analfabeten den alten Geschichten aus 1000 und einer Nacht. Zum Pech von Leuten wie Hernn Wörner ist ein Großteil von uns etwas länger zur Schule gegangen.
Nach Erkenntnis auch der schlimmsten Ausbaubefürworter ist die Lärm- und Schadstoffbelastung aus dem Flugverkehr mittlerweile ein weltweites Problem. Wenn man nicht vollkommen zum Zyniker verkommen ist, muss man dann doch unterstellen, dass die betroffenen Hersteller auch in der Vergangenheit schon einiges versucht haben sollten das Problem der lauten Flugzeuge zu lösen, da ist also sicher nicht mehr viel zu holen.
Die Lösung ist, wie für Truppenübungsplätze, eine andere. Man muss die Flughäfen in Gegenden bauen wo wenige Menschen wohnen. Da hat Frankfurt als Stadtflughafen mit überwiegender HUB Funktion ein Problem.

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Gunther Stammwitz

Warum reden alle nur vom Lärm - Schadstoffe betreffen alle

Schön, dass uns ein Experte, der der Luftfahrt sicherlich viel näher steht als den Fluglärmgeschädigten, weiß machen möchte, dass es auch mit mehr Flugbewegungen eine heile Welt gibt...
Die Schadstoffe sind das wahre Problem, denn Flugzeuge verbrennen bei Start und Landung im Rhein-Main-Gebiet tausende Liter und das ganz ohne Kat, Partikelfilter oder Feinstaubplakette.

Abgesehen davon bedeuten mehr Flugbewegungen automatisch mehr Lärm, da der Abstand zwischen den Fliegern ("Lärmpause") kürzer wird und man dann unter einem Dauergetöse leben darf.
Selbst wenn der technische Fortschritt die Triebwerke ein wenig leiser macht, sind sie noch immer gesundheitsschädlich laut, da viel Energie benötigt wird um die tonnen an Masse in die Luft zu heben. Bei immer größer werdenden Flugzeugen kann man sich leicht ausrechnen wozu das führen wird. Allein das Geräusch des Luftwiederstandes - und das der Klappen erst, ob die ausgefahren sind oder nicht hört jeder a. d. Sachsenh. Berg ohne hinzuschauen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 21:06 Uhr
Alfons Rapp

Wäre ja schön,

wenn wir Fluglärmgeplagten uns die Welt so machen könnte wie sie uns gefällt. Glauben Sie wirklich, dass dieser, völlig ausgelutschte Pipi Langstrumpf Vergleich noch irgendjemanden beeindrucken könnte? Was Sie Herr Jensen praktizieren, funktioniert da schon eher. Sie glauben einfach nur das, was Ihnen - aus welchen Gründen auch immer - in den Kram zu passen scheint. Wenn der Dreck zufällig nicht in Sachsenhausen runterkommt, wo kommt er dann herunter? Ach ja, das verfliegt ja alles, das ist dann nicht so tragisch, das merkt ja keiner. Mit dieser Denke hat man früher jeden Dreck in die Flüsse geleitet bis man einsah, dass wir unsere Lebensgrundlagen zerstören wenn wir so weiter machen. Dass die Luft nicht nur zum Fliegen da ist, werden Sie vielleicht irgendwann auch noch begreifen.

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22.02.2013, 18:16 Uhr

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