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Fluglärm Ausbaugegner geben sich noch nicht geschlagen

 ·  Keine Ruhe bezüglich des Frankfurter Flughafens und des Fluglärms: Anwälte stellen in dem bisher „ruhenden Verfahren“ die Berechtigung der neuen Landebahn abermals in Frage.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (24)
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Alfons Rapp

Hier mein Beitrag, den

jeder anständige Mensch auch ohne schlucken zu müssen lesen kann: "So etwas regt mich auch unglaublich auf, Fraport steckt Millionen in verdummende Imagekampagnen und erhält dann noch - ob gewollt oder ungewollt sei dahingestellt - kostenlose Unterstützung durch die Medien. Für Hunderttausende von Rhein-Mainern käme die Akzeptanz der aktuellen und somit der zu erwartenden, noch schlimmeren Zustände, der Preisgabe der Heimat und einer Selbstaufgabe gleich. Die Fluglärmgegner - man könnte sie auch Befürworter eines gesunden und artgerechten Lebensraumes nennen - werden also gar nicht dazu in der Lage sein aufzugeben. Im Gegenteil, es werden noch viel mehr werden wenn der Winter vorbei ist und sie dürften sich bei der Verteidigung ihrer vitalsten Interessen einen Dreck darum scheren, was irgendein Gericht, dazu sagt."

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 19:18 Uhr
Alfons Rapp

Danke Frau Schäfer! Apropos Biologie

Biologie und Medizin tangieren manche unserer Zeitgenossen ja nur äußerst peripher. Sie gehen davon aus, dass sich der menschliche Organismus, mit ein wenig gutem Willen, durchaus den Erfordernissen der Luftverkehrswirtschaft anpassen kann. Möglicherweise gibt es ja bald eine entsprechende DIN-Norm für Flughafenanrainer, an der sich diese - in dem Bewusstsein, dass fast alles Kopfsache ist - ausrichten können. Anrainer, die damit überfordert sind, erhalten zudem die Möglichkeit an den Lehrgängen „Wille und Organismus“, „Rhein, Main und Reibach“ und "Muss ich im Sommer unbedingt nach draußen ?" teilzunehmen. Alle 3 Kurse werden möglicherweise von der Flughafenstiftung finanziert.

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Hannelore Schäfer

Herr Rapp

was es an "artgerechten Lebensraum" zu schlucken gibt, erschließt sich mir auch nicht. Eine befreundete Doktorin der Biologie (nicht von Fluglärm betroffen!) konnte mir ebenfalls nicht beantworten, was daran falsch sein soll. Wenn man "artgerecht" und "Haltung" in einen Kontext bringt, dann könnte man vielleicht darüber diskutieren. Das tun aber nicht Sie, sondern andere.

Artgerechter Lebensraum ist halt etwas anderes, als artgerechte Haltung. So rein sachlich betrachtet.

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Lothar Koch

In 10 Jahren ...

... wird die FAZ titeln: "Fink, Teobald & Co geben sich noch nicht geschlagen". Dann wird der Flughafen nämlich wieder auf eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Größe zurechtgestutzt sein. Bei der heutigen Informationslage ist bis auf einigen Unbelehrbaren wirklich jedem klar, dass der Ausbau nur einer handvoll Manager, Berater und Politiker nützt. Und diese Herrschaften bekommen dafür auch noch die Rechnung gestellt.

@ Herr Schmidt, bitte vergessen Sie nicht, dass der Ausbau nicht nur eine Belastung für den Frankfurter Süden darstellt. Der Lärm zieht sich fast 100km ins Umland. Vor diesem Hintergrund bin ich fast dankbar, dass die Fraport mit ihren Wiesbadenern Kumpanen so dumm war, sich mit der mächtigen Sachsenhäuser Klientel anzulegen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 21:39 Uhr
Lothar Koch

Sie, lieber Teobald,

sind mir der liebste Ruhestörer hier im Forum. Ihres zweiten, "bayerischen Standbeines" wegen. Mit dem prahlen sie ja offensichtlich gerne. Bei mir hat es immerhin für ein bayerisches Abitur gereicht.
Nun mal sachlich. Stichwort Bayern: Der Münchener Bürgerentscheid 2012 war ein Meilenstein, weit wichtiger als die OB-Wahl in Frankfurt. Erstmals haben vom Lärm nicht betroffene Bürger gegen einen Flughafenausbau gestimmt. Trotz der "Ohne-Ausbau-werden-wir-alle-arbeitslos-und-bei-Aldi-gibt-es-keine-Bananen-mehr" Kampagne der Flugverkehrlobby. Die Bürger haben erkannt, die Dosierung entscheidet über Medizin oder Gift. Auch bei der Flughafengröße. Sehen Sie es ein, die Schmerzgrenzen sind bei weitem überschritten.

Beim Thema München muss auch ein Seitenhieb gegen die FAZ sein. Hätte die FAZ im Vorfeld des Fraport-Ausbaus ähnlich kritisch und objektiv berichtet wie die SZ, hätte dieser wirtschaftliche und ökologische Wahnsinn vielleicht verhindert werden können.

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Edeltraud Andresen

Überschrift ist falsch !!!

Die Überschrift zu diesem Artikel ist sehr irritierend. Aufgrund des Satzes "Ausbaugegner geben sich NOCH nicht geschlagen" geht der Leser davon aus, dass sich die Fluglärmgegner nun wohl bald geschlagen geben. Doch das ist keineswegs der Fall. Wir kämpfen bis unsere Ziele erreicht sind. Und wir sind stark ! Und wir sind ausdauernd. Und wir werden immer mehr !! Also bitteschön beim nächsten Artikel ohne das Wörtchen "noch".

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Mark Schumann

Die Statistik, Herr Fink

ist für eine solche Betrachtung wohl auch das falsche Konstrukt für eine Argumentation, da statistische Verteilungen die sogenannten "Tail Risks", systematisch unterschätzen. Insbesondere bei Ereignissen deren stochastische Probabilität minim, deren Auswirkungen beim Eintritt jedoch drastisch sind. Die Finanzmärkte können ein Lied davon singen. Die nukleare Energiewirtschaft ebenfalls...

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 17:16 Uhr
Mark Schumann

Herr Fink

Ich habe keine Atomunfälle "reklamiert". Aber interessant, dass Sie selbige aufführen und nun ex-post lauter "plausible" Erklärungen anführen, warum ein damals ex-ante "statistisch nicht nachweisbares" Risiko sich doch materialisiert hat.
Davon abgesehen ist der Sicherheits-Aspekt sicherlich nicht der alles entscheidende dafür, dass die Landebahn dort nicht hingehört, wo sie sich derzeit befindet. Er reiht sich jedoch nahtlos ein in eine lange Liste von anderen Gründen, die gegen die jetzige Position sprechen.

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Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 29.01.2013 08:05 Uhr

Wenn Sie schon die Atomunfälle reklamieren dann sollten Sie bitte zur kenntnis nehmen

das Tschernobly kein Unfall sondern ein schief gelaufenes militärisches Experiment war, Fukushima hätte verhindert werden können wenn man die Notstromaggregate auf eine Ebene gebaut hätte die von Tsunamis (die mit einer statistisch nachweisbaren Häufigkeit dort auftreten) und in Three Mile Island das Containment funktioniert hat. Man kann in Harrisburg unbesorgt leben und auch an den Ufern des Susquehanna spazieren gehen. Nur bei uns herrscht Hysterie weil in 9000 km Entfernung ein Tsunami auf ein Kraftwerk traf.

Was Sie nicht begreifen wollen ist, das fliegen seit Jahrzehnten immer sicherer geworden ist. Ich schrieb das schon. Natürlich kann es auch in Frankfurt einen Unfall geben. Das der Flieger dann aber ausgerechnet auf ein voll besetztes Stadion fallen soll, bzw. überhaupt beim Landeanflug ist statistisch nicht nachweisbar.

Bei solcher Beweiskette müsste jedwedige Tätigkeit sofort unternbunden werden, wobei selbst laufen gefährlich ist, heute fallen Dachlawinen auf Köpfe.

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Mark Schumann

Wider besseres Wissen, Herr Fink...

...hatte ich gehofft, dass ein wissenschaftliches Konzept einmal auf Anhieb Ihr Verständnis findet. Inzwischen sollte mich die hinreichende empirische Basis vom Gegenteil überzeugt haben. Ein solches Event wäre wohl schon nahezu mit einem stochastischen Ausreisser vergleichbar. Ich versuche es noch einmal so: In Deutschland hat es auch in den letzten 10 Jahren noch keine Nuklearkatastrophe gegeben. Streng genommen sogar noch nie. Trotzdem will es offensichtlich eine Mehrheit in diesem Land auch nicht darauf ankommen lassen, daß dieses statistisch noch unwahrscheinlichere Ereignis jemals eintritt. Dazu braucht es nicht einmal Verwaltungsrichter.

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Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 28.01.2013 18:45 Uhr

Ja, wie in berlin

wo bei einer Milliarde Überflügen in 14000 Jahren eventuell ein Absturz vielleicht sogar in der Nähe des Forschungsreaktors geschehen könnte.

Nur mal zur Erinnerung, in D hat es seit über 10 Jahren keinen Unfall mit Verkehrsflugzeugen gegeben und vor 10 Jahren war das ein Überflug zweier Maschinen, der übrigens heute so nicht mehr geschehen würde.

2012 gab es auf der ganzen Welt keinen "western airliner crash". Bei dieser Sachlage sind nicht Flugzeuge das Risiko sondern Verwaltungsrichter, die mit solchen Urteilen im long run einen crash de Wirtschaft verursachen.

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Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 28.01.2013 13:40 Uhr

Ein "Absturzrisiko"

über dem Waldstadion, besser Commerzbank Arena, ist statistisch nicht nachweisbar. Die Gefahr von einer tieffliegenden Feuerwerksrakete oder einer Bratwurst getroffen zu werden dagegen extrem hoch.

Kleine Anmerkung zu Herrn Rapp - "artgerecht" , da habe ich erstmal shclucken müssen. Zum Glück werden Menschen nicht - wie auch immer - gehalten sondern haben einen eigenenVerstand und sind sehr verschieden. Alleine deswegen darf man auch nicht seine persönlichen Empfindungen für Hunderttausende im Rhein-Main Gebiet reklamieren. Wir müssen auch nicht Punkt 22h00 das Licht ausknipsen.

Aber solch ein Lapsus ist schon recht aufschlussreich. Kinoempfehlung dazu aktuell "Lincoln".

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.01.2013 18:41 Uhr
Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 28.01.2013 18:41 Uhr

Ticona war ein Prozessrisiko, kein

Absturzrisiko. Der Prozess hätte sich über mehrere jahre gezogen und es wäre wahrscheinlich ein ebenso weltfremdes Urteil dabei rausgekommen wie in Berlin.

Ticona war nicht gefährdet, außerdem führten Starts seit vielen Jahren viel näher über die Ticona.

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Eugen Schmidt

Kein Absturzrisiko ? Ja, wenn Sie das so genau wissen..warum dann 600 Mio € für TICONA?

Das hatten die FRAPORT und die Landesregierung Hessen bei TICONA auch so gesehen bis der Brief aus Brüssel kam (Seveso). Dann haben sie es auf eine Untersuchung nicht mehr ankommen lassen sondern haben gleich 600 Mio € auf den Tisch gelegt für den Umzug. Damit wurde die Untersuchung umgangen. Warum wohl? Wollen Sie behaupten diese Jungs hätten 600 Mio € verschenkt obwohl es da gar keinen Grund für gab? Die Aktionärsversammlung möchte ich erleben wo dazu Fragen gestellt werden!
Also wenn TICONA gefährdet war dann ist die Commerzbank Arena mindestens genau so gefährdet. Sie haben aber wahrscheinlich Recht dass man das nie untersucht hat (Vogel Strauß Politik?). Aber das war ja genau meine Forderung. Sachverständige können aber nicht aus eigenem Antrieb aktive werden sondern müssen immer beauftragt werden. Dazu haben wir doch Poltiker und Parlamente die schwören Allen Schaden vom Volke fernzuhalten. Wer die Augen aber verschlossen hält der sieht auch nichts, evident!

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Eugen Schmidt

Hat das Wannsee Urteil Konsequenzen für das Risiko Commerzbank Arena in Frankfurt?

Das Berliner "Helmholtz-Zentrum / Wannsee Urteil" ist ergangen weil ein Risiko nicht untersucht wurde. Das ist sehr interessant weil schon die Unterlassung einer Risikountersuchung Folgen hatte. Wir haben in Frankfurrt mit der Commerzbank Arena einen vergleichbaren Fall. TICONA und Commerzbank Arena liegen auf der gleichen Linie, der eine im Westen der andere im Osten der NW-Landebahn. Soweit mir bekannt wurde das Risiko eines Absturzes in eine mit 60.000 Menschen besetzte Commerzbank Arena nie untersucht. Dabei wird diese sowohl im Landeanflug auf die NW-Bahn bei West- als auch bei den Starts aus der Parallelbahn bei Ostwnd direkt tief überflogen. Die Aussagge zum Tanklager Raunheim als beherrschbarer und zu akzeptierendes Risiko mutet bei hier möglichen 60.000 Opfern doch sehr zynisch an. Wie steht es denn nun um die Risikoanalyse zur Commerzbank Arena? Sollte die nicht umgehend gefordert werden? Wie sähen unsere Politiker denn aus wenn da mal was passiert und es wurde nicht geprüft.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.01.2013 13:48 Uhr
Eugen Schmidt

TICONA umgezogen - und jetzt fliegen sie im Tiefflug über den Industriepark Höchst nach Erbenheim

Das ist schon ein Witz. TICONA wurde umgesiedelt und durfte sich für 600 Millionen Euro eine neue Fabrik in den Industriepark Höchst setzen, also direkt am Stadtgebiet.
Jetzt fliegen die Militärs der USA direkt über das neue Werk in Richtung Wiesbaden-Erbenheim. Wenn da mal einer in den Industriepark (28.000 Beschäftigte) abstürzt (kommt bei Militärmaschinen ja schon mal vor) dann sind die Krankenhäuser von ganz Hessen zu klein.
Ein Schildbürgerstreich nach dem anderen. Die Politiker sind schon zu bedauern mit den Flughäfen in so einem dicht besiedelten Gebiet. Mein Mitleid hält sich aber in Grenzen

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Eugen Schmidt

Falsche Schlußfolgerung - umgekehrt kann's was werden.

Herr Klaus Theobald,
Ihre Lösung : "Vielleicht sollte das Stadion geschlossen werden?!" - Nein, soweit würden wie nie gehen, aber, und obwohl uns diese Lösung natürlich nur bedingt in den Kram passen würde, vielleicht sollten keine Flüge über das Stadion gehen dürfen wenn da so viele Menschen drin sind.
Zum Rest Ihres Beitrags möchte ich lieber keine Stellung nehmen.

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Bernd Rittmeyer

Bitte nicht solche Überschriften

>Ausbaugegner geben sich noch nicht geschlagen< Das Wort "noch" ist fehl am Platz. Es sieht bei solchen Formulierungen immer nach "aber bald" aus. Und genau das wird nicht geschehen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 15:38 Uhr
Hannelore Schäfer

Clever

war Frau Roth auch nicht von Anfang an. Und das Ende Ihrer Regentschaft als CDU-OB in Frankfurt war evtl. clever gedacht, aber nicht clever gemacht. Insofern, abwarten. Ich bin weder Fan von der einen noch von dem anderen. Er erinnert mich aber sehr an Frau Merkel (ruhig verhalten, der Gegner macht die Fehler von ganz alleine) und an der sind ja schon ganz andere gescheitert.

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Hannelore Schäfer

Ja, ja...die ehemalige OB Roth

Mit Verlaub, man hat Frau Roht damals zum Amtsantritt genauso viel "Respekt" entgegengebracht, wie jetzt Herrn Feldmann. Nur, dass sich die mittlerweile ebenfalls gealterten Wähler nicht mehr daran erinnern können. Das ist damals, da CDU, ganz besonders auch der Rundschau aufgefallen... Ich kann mir gut vorstellen, dass man in einigen Jahren auch ganz anders über Herrn Feldmann spricht.

Eigentlich ist in Frankfurt doch dann die perfekte Mischung am Werk: Ein SPD-OB und ein schwarz-grüner Magistrat. Die werden das, was hier als Horrorszenario beschrieben wird, ja evtl. verhindern können.

Übrigens, es werden in Frankfurt Steuern gezahlt, der größte Teil der Gewerbesteuer kommt wohl von Sanofi Aventis und nicht vom Flughafen.

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Hannelore Schäfer

Ach Herr Theobald,

nun, wenn der Flughafen schon da ist (bisher hat niemand dessen vollständige Schließung verlangt, wirklich niemand. Ich habe hier schon mehrfach gefragt, ob jemand belegen kann, dass diese Forderung im Raum steht), warum sollten die Anwohner den Flughafen dann nicht nutzen? Wir haben den Lärm und der Rest der Welt das "Vergnügen"?

Es möchte auch jeder ein gutes Einkommen haben und doch regt sich fast jeder darüber auf, wenn er persönlich von Streiks betroffen ist, die den Kampf um bessere Einkommen als Grundlage haben. Konnte man gerade erst wieder bei den Streiks des Sicherheitspersonals z.B. am Flughafen Düsseldorf beobachten. Aber es sind ja immer nur die anderen, die meinen, sich nicht an ihre eigenen Forderungen halten zu müssen, gelle?

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Hannelore Schäfer

Herr Schmidt (14.05 Uhr)

Sehe ich ähnlich. Mein Eindruck ist, dass durch den erfolgten Flughafenausbau - wenn überhaupt - bisher nur neue Arbeitsplätze bei windigen Werbeagenturen entstanden sind. Wenn die (schweigende) Mehrheit doch vom Nutzen des Flughafens in seinem ganzen Ausmaß so überzeugt ist, wie es gerne von FRA-und Landtagsbabblern behauptet wird, weshalb sind dann solche Werbemaßnahmen notwendig? Die Umsteiger werden die Filmchen etc. in Frankfurter Kinos sicherlich nicht sehen.

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Eugen Schmidt

Wir glauben aber dran und das ist wichtig. Übrigens.............

Es geht gar nicht mehr darum ob die Erweiterung des Flughafens unter der aktuellen Gesetzeslage rechtens ist. Insoweit war auch die Untersuchung von Schäfer Gümbel vollkommen überflüssig, siehe Leizig. Recht und Legitimität ist aber eben nicht dasselbe.
Wir sind schon weiter: Was müssen wir tun, wie müssen wir wählen damit die Gesetze so geändert werden dass ein menschenwürdiges Leben im Süden Frankfurts wieder möglich wird? Das ist eine politische Frage und die wird in Wahlen entschieden, siehe OB Feldmann. Die von uns gewählten Parlamentarier sollten die Interessen der sie wählenden Bürger im Auge behalten und vertreten. Als Lobbyisten der Nimmersatten können wir sie gerne entbehren.
Das werden wir ihnen am 22.09.2013 mitteilen mit 2 kleinen Kreutzchen. Wir sind viel mehr als die Helden die es jeden Montag unter großen Kosten auf sich nehmen den Anstand der Verantwortlichen einzufordern. Schon mal gemerkt dass die schon ganz schön nervös sind?

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Alfons Rapp

So etwas regt mich auch unglaublich auf,

Fraport steckt Millionen in verdummende Imagekampagnen und erhält dann noch - ob gewollt oder ungewollt sei dahingestellt - kostenlose Unterstützung durch die Medien. Für Hunderttausende von Rhein-Mainern käme die Akzeptanz der aktuellen und somit der zu erwartenden, noch schlimmeren Zustände, der Preisgabe der Heimat und einer Selbstaufgabe gleich. Die Fluglärmgegner - man könnte sie auch Befürworter eines gesunden und artgerechten Lebensraumes nennen - werden also gar nicht dazu in der Lage sein aufzugeben. Im Gegenteil, es werden noch viel mehr werden, sobald der Winter vorbei ist; und sie dürften sich bei der Verteidigung ihrer vitalsten Interessen einen Dreck darum scheren, was irgendein Gericht, dazu sagt.

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27.01.2013, 18:34 Uhr

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