http://www.faz.net/-gzg-768nv

Flughafen : Fraport-Chef erwartet steigende Umsätze

  • Aktualisiert am

Gewinnbringend: Der Frankfurt Flughafen ist wirtschaftlichem Erfolgskurs. Bild: dapd

Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet trotz eines schwierigen Umfeldes in diesem Jahr mit Wachstum an seinem größten Standort Frankfurt.

          Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet trotz eines schwierigen Umfeldes in diesem Jahr mit Wachstum an seinem größten Standort Frankfurt. „Wir erwarten 2013 steigende Umsätze und operative Ergebnisse“, sagte Vorstandschef Stefan Schulte der „Wirtschaftswoche“.

          Höhere Gewinne sieht der Manager vor allem in den Bereichen Handel, Werbung und der Vermietung von Immobilien: „Unser Ziel ist hier, die Retaileinnahmen 2013 in Richtung vier Euro pro Passagier zu steigern.“

          57,7 Millionen Fluggäste in 2012

          Der Fraport-Chef hält auch ein Plus bei den Passagieren für möglich: „In Frankfurt rechnen wir nach einem schwachen ersten Quartal für das Gesamtjahr mit einer stabilen bis leicht positiven Passagierentwicklung gegenüber dem vorigen Jahr.“

          Im vergangenen Jahr hatte Deutschlands größter Flughafen trotz der Luftverkehrsflaute zum Jahresende einen Passagierrekord geschafft: 57,5 Millionen Fluggäste und damit 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor nutzten das Drehkreuz.

          Frauenanteil intern ausbauen

          Sein Auslandsnetz will das Unternehmen noch dichter spannen: „Wir sehen uns gerade die Ausschreibungsunterlagen zum Bau des neuen Flughafens in Istanbul an. Dazu bereiten wir uns auf die nächste Ausschreibung in Brasilien vor“, erklärte Schulte.

          Intern setzt sich Schulte dafür ein, den Frauenanteil in der Führung bis 2015/2016 auf 25 bis 35 Prozent auszubauen. Aktuell liege der Frauenanteil im Konzern insgesamt bei 19 Prozent, auf den Führungsebenen bei 23 Prozent. „Wir müssen Frauen fördern und verstärkt in Führungspositionen einsetzen, wenn wir angesichts des demografischen Wandels und einer sinkenden Zahl von Erwerbstätigen genug qualifizierte Mitarbeiter haben wollen“, betonte Schulte.

          Quelle: LHE

          Weitere Themen

          „Lasermann“ wegen Mordes angeklagt Video-Seite öffnen

          Frankfurt am Main : „Lasermann“ wegen Mordes angeklagt

          Der Angeklagte wurde bereits in Schweden zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Anfang der 90er Jahre hatte er dort auf insgesamt elf Menschen mit Migrationshintergrund geschossen und dabei einen getötet. Beobachter sehen Parallelen zu den Morden der rechtsextremen Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Zweite Chance für die GroKo : Zwischen gestern und morgen

          Diese Woche traf sich der CDU-Bundesvorstand zur Besprechung der Wahlanalysen und zur Klärung der Frage, wie man der SPD begegnen solle. Es wurde deutlich: Für eine große Koalition gibt es noch allerhand Unwägbarkeiten.

          Heinz-Christian Strache : Mit anstößigen Sprüchen nach oben

          Seit 2005 führt er die rechte FPÖ, in der neuen österreichischen Regierung wird er Vizekanzler. In seiner Jugend verkehrte Strache mit Neonazis. Ein Porträt.
          Das amerikanische Verteidigungsministerium Pentagon (Archivaufnahme von 2008)

          Verteidigungsministerium : Das Pentagon forschte jahrelang nach UFOs

          Über Jahre wurden Millionen-Aufwendungen für das „Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luft-und Weltraum“ im Verteidigungshaushalt versteckt. Doch auch nach Ablauf des Programms verfolgten Mitarbeiter Berichte über UFOs.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.