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„EasyPass“ in Frankfurt : Flughafen testet automatische Kontrollen für Jugendliche

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Automatisiert: Kontrolle per „EasyPass“ Bild: dpa

Seit vier Jahren können Fluggäste in Frankfurt per „EasyPass“ durch die Grenzkontrolle. Dieser bisher Erwachsenen vorbehaltene automatisierte Vorgang wird nun auch für Jugendliche getestet - mit einer Einschränkung.

          Die automatisierten Grenzkontrollen auf dem Frankfurter Flughafen werden nun bei Jugendlichen getestet. Der Kontrollprozess mit einem sogenannten „EasyPass“ ist bisher grundsätzlich nur für Erwachsene möglich, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Von Mittwoch an können aber auch Reisende, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, den automatischen Vorgang testen.

          Voraussetzung ist, dass sie aus der Europäischen Union, dem Europäischen Wirtschaftsraum oder aus der Schweiz kommen. Wann die Testphase endet, ist bisher offen. Sollte sich diese Praxis bewähren, könnten dadurch Grenzkontrollen beschleunigt werden, so die Hoffnung der Behörden. Nach einer erfolgreichen Erprobung könnte das erforderliche Mindestalter für diese Praxis nochmals herabgesetzt werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei: „Denkbar wäre eine Abstufung für die Altersstufe von zwölf Jahren.“

          Manuelle Freigabe nötig

          Um Kontrollen zu erleichtern, nutzt das System die elektronisch im Reisepass vorhandenen Daten. Es vergleicht die biometrischen Daten des Gesichts mit dem im Reisepass gespeicherten Lichtbild. Wird der Pass als echt erkannt und besteht beispielsweise kein Haftbefehl, öffnet sich eine Schleusentür automatisch und die Kontrolle ist beendet. Frankfurt hat dieses System 2014 eingeführt.

          Im Falle der Jugendlichen bleibt die Schleusentür allerdings geschlossen, sie muss manuell durch die Bundespolizei freigegeben werden. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass Jugendliche ohne Einverständnis der Erziehungsberechtigten ausreisen.

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