http://www.faz.net/-gzg-773zm
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 21.02.2013, 12:06 Uhr

Finanzkrise Hessische Wirtschaft doch stärker beeinträchtigt

Eine Neuberechnung zum Bruttoinlandsprodukt zeigt: Die Finanzkrise im Herbst 2008 hat Hessens Wirtschaft härter getroffen als bislang angenommen.

Die Finanzkrise im Herbst 2008 hat Hessens Wirtschaft härter getroffen als bislang angenommen. Das ist ein Ergebnis der am Donnerstag vorgestellten statistischen Neuberechnungen zum Bruttoinlandsprodukt.

Wegen des hohen Anteils der Finanzbranche sackte die Wirtschaftsleistung im Folgejahr 2009 um 7,3 Prozent ab und nicht wie bislang berechnet um 6,3 Prozent, berichtete das Statistische Landesamt in Wiesbaden. Im Zeitraum zwischen 1991 und 2007 lag das Bruttoinlandsprodukt Hessens im Schnitt um 2,5 Punkte über den bisher angenommenen Werten. Hintergrund ist eine Neubewertung der in Hessen besonders starken Dienstleistungsbereiche.

Mehr zum Thema

Quelle: LHE

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Nach dem Brexit-Crash Wie geht es mit Dax-Aktien weiter?

Der Deutsche Aktienindex erlitt nach dem Brexit-Referendum den größten Kurssturz seit 2008. Nach dem Nein der Briten zur EU sehen viele Anleger fassungslos nach Großbritannien. Wie steht es um Deutschlands Standardwerte? Mehr

24.06.2016, 12:25 Uhr | Finanzen
Hannelore Kraft Dürfen uns von Terrorgefahr nicht einschüchtern lassen

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat am Freitag in Düsseldorf davor gewarnt, sich durch Anschlagsdrohungen im Alltagsleben beeinträchtigen zu lassen. Die Extremistenorganisation Islamischer Staat plante im Zentrum von Düsseldorf an der Heinrich-Heine-Allee offenbar einen Anschlag von weit größerer Dimension als bislang bekannt. Mehr

03.06.2016, 19:49 Uhr | Politik
Aktienmärkte Brexit breitet sich in Asien aus

Tokio wird noch mehr Geld in den Markt drücken. Die Angst vor Kapitalflucht steigt, die Kurse fallen. Mehr Von Christoph Hein, Singapur

27.06.2016, 06:51 Uhr | Finanzen
Erhöhung um 34 Cent Mindestlohn soll 2017 steigen

Der gesetzliche Mindestlohn wird angehoben – von derzeit 8,50 auf 8,84 Euro pro Stunde. Grundlage für die Entscheidung der Mindestlohnkommission ist der vom Statistischen Bundesamt ermittelte Tarifindex. In ihn fließen rund 500 Tarifverträge ein. Mehr

28.06.2016, 18:20 Uhr | Wirtschaft
Wirtschaftswachstum Da geht nichts voran

Europa, Amerika, Japan – überall wächst die Wirtschaft langsamer als früher. Liegt es an den vielen alten Menschen? Mehr Von Lisa Nienhaus

15.06.2016, 19:19 Uhr | Wirtschaft

Regierung findet sich prima

Von Werner D’Inka

Bouffier und Al-Wazir haben Halbzeitbilanz gezogen. Dazu besuchten die beiden Protagonisten der schwarz-grünen Koalition einen Öko-Bauernhof und eine Justizvollzugsanstalt. Mehr 1 1

Abonnieren Sie unsere Rhein-Main Newsletter

  • Newsletter auswählen

    Newsletter auswählen