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Festival in Frankfurt : Wolkenkratzer kratzen an den Wolken

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Zwischen den Türmen: Schirmherr Peter Feldmann wirbt für das Wolkenkratzer-Festival. Bild: dpa

Hoch, höher, am höchsten: Wegen seiner Wolkenkratzer wird Frankfurt auch „Mainhattan“ genannt. Auf dem fünften Wolkenkratzer-Festival, das an diesem Wochenende stattfindet, richtet sich einmal mehr der Blick nach oben.

          Unter dem Motto „Hoch hinaus“ findet in Frankfurt an diesem Wochenende zum fünften Mal das Wolkenkratzer-Festival statt. Die Wolkenkratzer machen ihrem Namen dabei dank des Wetters alle Ehre: „Der Name bedeutet ja immerhin, dass sie an den Wolken kratzen“, sagte Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer des Veranstalters Hitradio FFH, gestern. Heute werde das Wetter „okay“, meint der Meteorologe Martin Gudd. Vor allem am Sonntag sollten sich die Besucher aber bei elf Grad wetterfest anziehen.

          Das Programm soll nicht unter der kühlen Witterung leiden. „Wenn es regnet, dann werden wir nass“, sagt Peter Weisheit lapidar. Er gehört zur Artistenfamilie „Geschwister Weisheit“, die über der Zeil auch während des verkaufsoffenen Sonntags eine Motorrad-Show zeigt. Die Vorbereitungen für das zweitägige Fest laufen in der Innenstadt schon seit Beginn der Woche auf Hochtouren: Auf dem Rathenauplatz wächst eine Skyline aus 157 Tonnen Sand, im Hochhaus „Leo“ wird sie aus 550.000 Legosteinen nachgeahmt.

          Fünf Kilometer langer Wolkenkratzer-Parcours

          80.000 Besucher, die im Besitz einer Eintrittskarte sind, können zudem die Hochhäuser erkunden, die der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleiben. Doch auch alle anderen haben etwas von dem Fest: Bis auf das Riesenrad sind alle Veranstaltungen auf dem fünf Kilometer langen Wolkenkratzer-Parcours entlang der 18 beteiligten Türme kostenlos.

          Das Fußballfeld hängt schon: An der Fassade des Alemannia-Hauses üben die Spieler das Kicken in der Vertikalen.

          Außer „Basejumpern“, die sich mit einem Fallschirm von den Hochhäusern stürzen, Fußball in der Vertikalen, Menschentürmen und Hochseilakten gibt es unter anderem eine Dressurvorführung auf einem eigens aufgeschütteten Reitplatz auf dem Roßmarkt. Besucher können bei kostenlosen Live-Konzerten auf den Bühnen an der Hauptwache und auf dem Opernplatz Stars wie die Sängerin Nena, die Rockband Status Quo oder den britischen Tenor Paul Potts erleben.

          Wegen des Festivals sind einzelne Straßen gesperrt. Ein kostenloser Bus-Shuttle fährt im Fünf-Minuten-Takt zwischen Messeturm, Platz der Republik, Hauptbahnhof und dem Mainforum am Mainufer. Der RMV setzt Extra-Wagen ein, außerdem fahren zusätzliche S-Bahn-Züge und U-Bahnen.

          Das ausführliche Programm und weitere Informationen zum Wolkenkratzer-Festival gibt es unter www.wolkenkratzer-festival.de. Smartphone-Besitzer können die unentgeltliche App der Veranstalter nutzen.

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