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Fehler bei Datenübertragung : 119 eTickets des RMV ungültig

  • Aktualisiert am

Gesperrt: 119 Inhaber von eTickets des RMT können derzeit ihre Karte nicht nutzen Bild: Patricia Kühfuss

119 Kunden können ihre auf einem Chipticket gespeicherte Dauerkarte für den Nahverkehr aktuell nicht nutzen. Das hat mit einen turnusmäßigen Austausch der Karte zu tun, wie der RMV mitteilt.

          Beim eTicket Rhein-Main gibt es Probleme. Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) auf Anfrage mitteilte, können 119 Kunden ihre auf einem Chipticket gespeicherte Dauerkarte für den Nahverkehr aktuell nicht nutzen. RMV-Sprecher Sven Hirschler sagte, das Problem sei auf Fehler bei dem alle fünf Jahre vorgesehenen Austausch der Karte zurückzuführen. „Dadurch wurden fälschlicherweise vom Austausch betroffene Chipkarten gesperrt, noch bevor die Kunden ihre neue Chipkarte erhalten haben“, sagte er.

          Auf dem vor sechseinhalb Jahren eingeführten eTicket Rhein-Main werden Zeitfahrkarten elektronisch gespeichert. Das Angebot wird nach RMV-Angaben von etwa 400 000 Kunden genutzt und ist demnach das meistgenutzte eTicket bundesweit.

          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Man habe die Sperrungen zwar noch zurückgenommen - in 119 Fällen sei das aber erfolglos gewesen, fügte der RMV-Sprecher hinzu. Die neuen Karten seien am Dienstag in den Versand gegangen. Der Austausch sei nötig, weil das Sicherheitszertifikat einer jeden Karte nach fünf Jahren auslaufe. Kunden, die wegen der unbrauchbaren Karte auf den Kauf von Einzelfahrscheinen umgestiegen sind, könnten sich die Kosten vom RMV erstatten lassen. In vielen Fällen seien aber Übergangskarten ausgestellt worden, die bis Ende September gültig seien.

          Der Fahrgastverband Pro Bahn erklärte auf Anfrage, bislang seien noch keine Beschwerden wegen der nicht nutzbaren Chipkarten eingegangen. „Trotzdem darf so etwas eigentlich nicht passieren“, sagte Sprecher Thomas Kraft. Fälle wie dieser müssten künftig vermieden werden. Es sei eine Option, Angaben zum Fahrschein auf die Chipkarte zu drucken. Kontrolleure würden so die Gültigkeit einer Fahrkarte erkennen - unabhängig von möglichen Problemen mit der Chipkarte.

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