http://www.faz.net/-gzg-91pyc

Fehler bei Datenübertragung : 119 eTickets des RMV ungültig

  • Aktualisiert am

Gesperrt: 119 Inhaber von eTickets des RMT können derzeit ihre Karte nicht nutzen Bild: Patricia Kühfuss

119 Kunden können ihre auf einem Chipticket gespeicherte Dauerkarte für den Nahverkehr aktuell nicht nutzen. Das hat mit einen turnusmäßigen Austausch der Karte zu tun, wie der RMV mitteilt.

          Beim eTicket Rhein-Main gibt es Probleme. Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) auf Anfrage mitteilte, können 119 Kunden ihre auf einem Chipticket gespeicherte Dauerkarte für den Nahverkehr aktuell nicht nutzen. RMV-Sprecher Sven Hirschler sagte, das Problem sei auf Fehler bei dem alle fünf Jahre vorgesehenen Austausch der Karte zurückzuführen. „Dadurch wurden fälschlicherweise vom Austausch betroffene Chipkarten gesperrt, noch bevor die Kunden ihre neue Chipkarte erhalten haben“, sagte er.

          Auf dem vor sechseinhalb Jahren eingeführten eTicket Rhein-Main werden Zeitfahrkarten elektronisch gespeichert. Das Angebot wird nach RMV-Angaben von etwa 400 000 Kunden genutzt und ist demnach das meistgenutzte eTicket bundesweit.

          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Man habe die Sperrungen zwar noch zurückgenommen - in 119 Fällen sei das aber erfolglos gewesen, fügte der RMV-Sprecher hinzu. Die neuen Karten seien am Dienstag in den Versand gegangen. Der Austausch sei nötig, weil das Sicherheitszertifikat einer jeden Karte nach fünf Jahren auslaufe. Kunden, die wegen der unbrauchbaren Karte auf den Kauf von Einzelfahrscheinen umgestiegen sind, könnten sich die Kosten vom RMV erstatten lassen. In vielen Fällen seien aber Übergangskarten ausgestellt worden, die bis Ende September gültig seien.

          Der Fahrgastverband Pro Bahn erklärte auf Anfrage, bislang seien noch keine Beschwerden wegen der nicht nutzbaren Chipkarten eingegangen. „Trotzdem darf so etwas eigentlich nicht passieren“, sagte Sprecher Thomas Kraft. Fälle wie dieser müssten künftig vermieden werden. Es sei eine Option, Angaben zum Fahrschein auf die Chipkarte zu drucken. Kontrolleure würden so die Gültigkeit einer Fahrkarte erkennen - unabhängig von möglichen Problemen mit der Chipkarte.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          Die magische Wahlprognose Video-Seite öffnen

          Mentalist Harry Keaton : Die magische Wahlprognose

          Harry Keaton behauptet, er könne bereits eine Woche vor dem Wahlabend die Ergebnisse der Bundestagswahl bis auf das Prozent genau vorhersagen. Im Selbstversuch hat sich Keaton den kritischen Augen der F.A.Z.-Redaktion gestellt.

          Das Glückskeks-Orakel Video-Seite öffnen

          Mentalist Harry Keaton : Das Glückskeks-Orakel

          Mentalist und Magier Harry Keaton kann Dinge, die seine Zuschauer zum Staunen bringen. Für die magische Wahlprognose der F.A.Z. hat Keaton asiatische Glückskekse kurzerhand zum Orakel gemacht.

          Topmeldungen

          Trumps UN-Rede : Feurige Worte und tödliche Missverständnisse

          Donald Trump hebt die Bedeutung „souveräner Nationalstaaten“ hervor und teilt gegen Nordkorea aus. UN-Generalsekretär Guterres mahnt zur Einigkeit – mit einem Seitenhieb gegen den amerikanischen Präsidenten.
          Polizisten beobachten das Geschehen auf der Wiesn. Auch auf dem diesjährigen Oktoberfest kam es bereits zu sexuellen Übergriffen.

          Anstieg von Sexualstraftaten : Warnungen eines Wahlkämpfers

          Bayerns Innenminister Herrmann rühmt sich mit der hohen Sicherheit in seinem Bundesland. Die Zunahme der Sexualstraftaten – sowohl durch Deutsche als auch Ausländer – ist jedoch alarmierend.
          Mathias Döpfner beim Zeitungskongress in Stuttgart.

          Verleger gegen ARD : Was Döpfner wirklich gesagt hat

          Der Verleger-Präsident Mathias Döpfner hält eine feurige Rede und teilt gegen die Medienpolitik, ARD und ZDF aus. Die ARD-Chefin Wille reagiert wie zu erwarten mit einem Beißreflex. Und produziert „Fake News“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.