25.01.2013 · Paukenschlag im Streit um die umstrittene Faserfirma Woolrec: Ein Gericht hat die Auflage gekippt, dass Woolrec vorläufig nicht produzieren darf. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus.
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german angst? Wirtschaft, Wirtschaft über alles?
Ihre Äusserung empfinde ich als unsachlich, zynisch und als einen
Hohn für all jene, die neben einem solchen Betrieb wohnen
müssen - weil wirtschaftliche über gesundheitliche Interessen
gestellt werden, werden gesundheitliche Schäden bewußt in
Kauf genommen.
Und der Grund für eine Abwanderung solcher Unternehmen besteht wohl
weniger in der "german angst" als vielmehr in anderen, oft
nicht vorhandenen, Richtlinien in anderen Ländern; oder eher aus
der Angst vor Mehrabgaben von Unternehmerseite...
Wo möchten Sie gerne leben? Etwa neben einem Betrieb, der Ihre
Gesundheit gefährdet?
Das Bundesinstitut für Risikobewertung sagt aber auch, dass unnötige Dioxinfreisetzungen zu vermeiden sind. Im "Produkt"Woolit wurden hohe Dioxingehalte festgestellt und ebenso auf dem Firmengelände. Selbst wenn die getesteten Äpfel und Tomaten bei einmaligem Verzehr vielleicht nicht krank machen darf man nicht vergessen, dass die Belastungen wohl schon seit über 10 Jahren vorhanden sind. Und man weiß nicht in welcher Größenordung. Das ist das erschreckende. Wieviele Gifte haben wir und unsere Kinder über ein Jahrzehnt aufgenommen? Ich bin sehr enttäuscht vom Regierungspräsidium Gießen. Die Aufsichtsbehörde hat für mich total versagt.
"Nur nicht vor meiner Tür - Sonst gerne"
Die Macht der Bürgerbeteiligungen geht zu weit.
Da sind sie wieder, die bewegten Bürger, die Angst vor
eingebildeten Schadstoffen haben, während sie sich weiter
Zigaretten, Alkohol und Fett in Mengen reinziehen.
Und dann wundert man sich, wenn die Unternehmen ins Ausland ziehen. Es
kann aber nicht jeder vom Staat alimentiert werden.