Home
http://www.faz.net/-gzg-76205
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Faserfirma aus Braunfels-Tiefenbach Gericht kippt vorläufiges Verbot für Woolrec-Produktion

 ·  Paukenschlag im Streit um die umstrittene Faserfirma Woolrec: Ein Gericht hat die Auflage gekippt, dass Woolrec vorläufig nicht produzieren darf. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (4)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Gero Kohlhaas

@heinrich kanther

german angst? Wirtschaft, Wirtschaft über alles?
Ihre Äusserung empfinde ich als unsachlich, zynisch und als einen Hohn für all jene, die neben einem solchen Betrieb wohnen müssen - weil wirtschaftliche über gesundheitliche Interessen gestellt werden, werden gesundheitliche Schäden bewußt in Kauf genommen.
Und der Grund für eine Abwanderung solcher Unternehmen besteht wohl weniger in der "german angst" als vielmehr in anderen, oft nicht vorhandenen, Richtlinien in anderen Ländern; oder eher aus der Angst vor Mehrabgaben von Unternehmerseite...
Wo möchten Sie gerne leben? Etwa neben einem Betrieb, der Ihre Gesundheit gefährdet?

Empfehlen
Nadine Woitasky

Traurig und enttäuscht!

Das Bundesinstitut für Risikobewertung sagt aber auch, dass unnötige Dioxinfreisetzungen zu vermeiden sind. Im "Produkt"Woolit wurden hohe Dioxingehalte festgestellt und ebenso auf dem Firmengelände. Selbst wenn die getesteten Äpfel und Tomaten bei einmaligem Verzehr vielleicht nicht krank machen darf man nicht vergessen, dass die Belastungen wohl schon seit über 10 Jahren vorhanden sind. Und man weiß nicht in welcher Größenordung. Das ist das erschreckende. Wieviele Gifte haben wir und unsere Kinder über ein Jahrzehnt aufgenommen? Ich bin sehr enttäuscht vom Regierungspräsidium Gießen. Die Aufsichtsbehörde hat für mich total versagt.

Empfehlen
Klaus Letis

"Nur nicht vor meiner Tür - Sonst gerne"

Die Macht der Bürgerbeteiligungen geht zu weit.

Empfehlen
Heinrich Kanther

German Angst, again

Da sind sie wieder, die bewegten Bürger, die Angst vor eingebildeten Schadstoffen haben, während sie sich weiter Zigaretten, Alkohol und Fett in Mengen reinziehen.
Und dann wundert man sich, wenn die Unternehmen ins Ausland ziehen. Es kann aber nicht jeder vom Staat alimentiert werden.

Empfehlen

25.01.2013, 17:17 Uhr

Weitersagen
 

Alternativlose Umweltzone

Von Mechthild Harting

Mit der Diskussion um hohe Feinstaubwerte hebt augenblicklich auch wieder die Debatte um Sinn und Unsinn einer Umweltzone an. Doch: Was wäre eine Alternative zur Umweltzone? Mehr