Home
http://www.faz.net/-gzg-767v3
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Fahrradfreundliche Stadt Frankfurt strampelt sich auf Platz 9

Die Stadt Frankfurt zählt zu den zehn fahrradfreundlichsten Städten in Deutschland. Das geht aus einer Befragung von bundesweit rund 80.000 Radlern für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) hervor.

© dpa Vergrößern Beliebte Spur: Viele Fahrradfahrer radeln das komplette Jahr über.

Die Stadt Frankfurt zählt zu den zehn fahrradfreundlichsten Städten in Deutschland. Das geht aus einer Befragung von bundesweit rund 80.000 Radlern für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) hervor. Danach belegt die Mainmetropole zwar bundesweit nur den neunten Platz - hat sich aber gegenüber dem letzten Fahrradklimatest 2005 deutlich aus dem Mittelfeld hervorgearbeitet, wie der ADFC am Freitag in Berlin berichtete. Absolutes Schlusslicht im Städteranking der Radfahrer ist neben Wuppertal die Landeshauptstadt Wiesbaden.

Überdurchschnittlich gut bewerteten die Frankfurter nach Angaben der Stadt unter anderem das Radwegenetz und die Erreichbarkeit des Stadtzentrums. Als großes Problem wurden Hindernisse und Falschparker auf Radwegen sowie die Führung des Radverkehrs an Baustellen gesehen. Auch die Breite der Radwege traf auf Kritik. „Die Radlust ist in unserer Stadt der kurzen Wege angekommen“, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne), „nun heißt es weitermachen. Denn es sind noch ganz schön viele Lücken zu schließen“.

Der fünfte ADFC-Fahrradklima-Test wurde vom infas Institut für Sozialforschung in Bonn erhoben. Zwischen September und November 2012 wurden in 332 deutschen Kommunen rund 80.000 Befragungen durchgeführt. Da die Zielgruppe ausdrücklich Radfahrer waren, ist die Erhebung kein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung.

Quelle: LHE

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Straßenverkehr Das Rad gehört auf die Fahrbahn

Da gehen die Verbände für Fußgänger und Radfahrer d’accord: Weg mit den Radwegen auf Gehwegen. Besser wäre ein Weg auf der Fahrbahn - doch die Idee hätte Konsequenzen für Autofahrer. Mehr Von Hans Riebsamen, Frankfurt

22.05.2015, 10:04 Uhr | Rhein-Main
Melbourne Nackter Ausflug auf dem Rad

Im australischen Melbourne sind hunderte Menschen nackt und teilweise bunt bemalt durch die Stadt gefahren. Mit der Aktion wollten sie auf Gefahren für Radfahrer im Straßenverkehr aufmerksam machen und für das Fahrrad als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel werben. Mehr

09.03.2015, 12:56 Uhr | Gesellschaft
Falschparker in Frankfurt Der Paketdienst fährt immer mehr Touren

Sie parken auf Radwegen, vor Einfahrten und auf der zweiten Spur. Weil es zu wenig Ladeflächen gibt, halten Lieferanten oft an verbotener Stelle. Forscher haben Ideen, die Situation zu verbessern. Mehr Von Hans Riebsamen, Frankfurt

19.05.2015, 17:15 Uhr | Rhein-Main
Ägypten Kairos Frauen radeln gegen die Schikane

Für Frauen in Ägypten schickt es sich aus Sicht vieler nicht, Fahrrad zu fahren. Tun sie es trotzdem, sind sie häufig Zielscheibe von sexueller Belästigung und Schikane. Bei der jüngeren Generation regt sich nun Widerstand. Mehr

29.01.2015, 11:05 Uhr | Gesellschaft
NS-Gedenken In Frankfurt glänzen jetzt 1000 Stolpersteine

Quadratisch und goldglänzend stechen sie aus dem Grau der Trottoire heraus: Stolpersteine sind inzwischen im Pflaster zahlreicher deutscher Städte zu finden. Sie erinnern an fast vergessene Opfer. Mehr Von Hans Riebsamen, Frankfurt

17.05.2015, 07:00 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 01.02.2013, 14:46 Uhr

Bitte kein Krieg im Verkehr

Von Hans Riebsamen

Rüpel-Radfahrer missachten die Regeln und bringen Fußgänger in Gefahr. Doch ein Krieg bringt niemanden weiter. Die Politik muss daher Antworten finden auf die Probleme im Verkehr. Mehr 0