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Elf Studiengänge : Geisenheim erhält Weihen als neue Hochschule

  • Aktualisiert am

Klein, aber Hochschule: Ein Institutsgebäude in Geisenheim. Bild: dpa

Die Hochschule Geisenheim soll offiziell ihre akademischen Weihen erhalten. Für insgesamt 1100 Studenten werden elf Studiengänge angeboten.

          Die Fahnen mit dem neuen Logo wehen schon an den Gebäuden, nun erhält die neue Hochschule Geisenheim auch offiziell ihre akademischen Weihen. Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) wird den Verantwortlichen der „Hochschule Geisenheim University“ am Dienstagabend die Gründungsurkunde aushändigen. Künftig können dort 1100 Studenten in elf Studiengängen den Bachelor und Master machen - unter anderem im Weinbau, der Getränketechnologie oder im Gartenbau und der Landschaftsarchitektur.

          Die 13. staatliche Hochschule Hessens ist zum Jahresbeginn aus dem Zusammenschluss der renommierten Forschungsanstalt Geisenheim mit dem Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain (Wiesbaden) hervorgegangen. Die beiden Zweige arbeiten also schon seit langem zusammen. Dennoch bietet die Eigenständigkeit für Geisenheim nach Ansicht der Hochschulleitung und der Landesregierung ganz neue Perspektiven. Von einer „Hochschule neuen Typs“ sprechen sie - die Landtags-Opposition hält die Fusion dagegen für überflüssig und für zu teuer.

          Als Zielvorgabe hat sich Geisenheim bis zum Jahr 2017 rund 1700 Studenten gesetzt, betont der Gründungspräsident der Hochschule, Hans Reiner Schultz. Die Forschungsanstalt Geisenheim, deren Direktor Schultz bisher war, ist mehr als 140 Jahre alt. Im damals preußischen Rheingau wurde sie 1972 als „Königliche Lehranstalt für Obst- und Weinbau“ aus der Taufe gehoben. Daran war bis Ende 2010 Rheinland-Pfalz auch beteiligt. Der Jahresetat der Hochschule liegt derzeit bei rund 20 Millionen Euro.

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