http://www.faz.net/-gzg-7uev1

Rätselhafter Eisbrocken : Flugzeug als Ursache unwahrscheinlich

  • Aktualisiert am

In der Nähe von Eppstein war ein fußballgroßer Eisbrocken vom Himmel gefallen. Die Vermutung, dass er von einem Flugzeug stamme, entkräftet nun Fraport. Aber für den entstandenen Schaden will Fraport trotzdem aufkommen.

          Der vom Himmel gefallene fußballgroße Eisbrocken in Eppstein (Main-Taunus-Kreis) stammt nach Analysen des Flughafenbetreibers Fraport nicht von einem Flugzeug aus Frankfurt. Bei der Analyse seien keine Rückstände gefunden worden, die auf eine Herkunft von der Außenhülle eines Fliegers oder der Toilettenanlage schließen lassen, sagte ein Fraport-Sprecher am Freitagnachmittag. Zur Zeit des Vorfalls sei kein Flugzeug aus Frankfurt dort unterwegs gewesen.

          Auch wenn es unwahrscheinlich sei, „können wir nicht vollkommen ausschließen, dass der Brocken von einem Flugzeug kommen könnte“, sagte der Sprecher. Nach Beratungen mit der Deutschen Flugsicherung stehe aber fest, dass ihn kein in Frankfurt startendes oder landendes Flugzeug verloren habe. Wenn überhaupt, stamme das Eis von einem Flieger in großer Höhe im Luftraum über Deutschland.

          Der Eisklotz war am Samstag in Eppstein vom Himmel auf die Straße gefallen. Herumfliegende Splitter beschädigten den Lack eines Autos. Verletzt wurde niemand. Auch wenn sich Fraport nicht für den Brocken in der Verantwortung sehe, wolle der Flughafenbetreiber dem Fahrzeugbesitzer „im Sinne guter Nachbarschaft“ den Schaden bezahlen, so der Sprecher.

          Quelle: lhe

          Weitere Themen

          Als erste Frau am Ruder Video-Seite öffnen

          Frankfurter Primus-Linie : Als erste Frau am Ruder

          Schifffahrt ist Männersache? Nicht bei der Frankfurter Primus-Linie. Das Unternehmen wird von einer Frau gesteuert. FAZ.NET hat Marie Nauheimer für die Video-Serie „Frankfurt & ich“ begleitet.

          Ich war am Ende nur noch ein Wrack Video-Seite öffnen

          Obdachlos in Frankfurt : Ich war am Ende nur noch ein Wrack

          Seit über zehn Jahren ist Thomas Adam trocken und erzählt auf Stadtführungen durch sein ehemaliges „Sauf- und Bettelgebiet“ seine Geschichte von der Straße. FAZ.NET hat Adam für die Video-Serie „Frankfurt & ich“ begleitet.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Zwei Bauern, ein Ziel : Wer ernährt die Welt?

          Axel Dettweiler ist ein Bauer in Rheinhessen, Felix Kangwa in Sambia. Beide versuchen, die Welt zu ernähren. Der eine hat schwere Traktoren, der andere nur Holzhaken. Eine Feldstudie.
          Der Letzte: Käfer in Emden

          Kult auf vier Rädern : Der letzte deutsche VW Käfer

          „Er läuft und läuft und läuft...“: Der VW Käfer gilt auf der ganzen Welt als Symbol für „Made in Germany“. Mit der letzten Produktion des Kultautos endete vor 40 Jahren eine Ära.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.