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Veröffentlicht: 18.01.2013, 19:00 Uhr

Eintracht Köhler wechselt von Frankfurt nach Kaiserslautern

Der Mittelfeldspieler Benjamin Köhler kehrt der Eintracht den Rücken. Beim 1. FC Kaiserslautern will Köhler zeigen, was in ihm steckt, denn in Frankfurt war er in dieser Saison nur zweite Wahl nach Takashi Inui.

© dpa Neuer Verein, neues Glück: Mittelfeldspieler Benjamin Köhler hat seinen Vertrag bei der Eintracht aufgelöst und wechselt nun zum 1. FC Kaiserslautern.

Nach achteinhalb Jahren verlässt Benjamin Köhler den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt und wechselt zum 1. FC Kaiserslautern in die 2. Liga. Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag in Frankfurt aufgelöst und bei den Roten Teufeln einen neuen Kontrakt bis zum 30. Juni 2014 unterschrieben. Dies teilten beide Vereine am Freitag mit.

Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen betonte jedoch: „Wir haben in den Verhandlungen nicht das Letzte herausgepokert. Das war auch ein Dankeschön des Vereins an Benny.“

In dieser Saison nur zweite Wahl

Köhler war im Sommer 2004 von Rot-Weiss Essen zur Eintracht gewechselt, für die er in 229 Pflichtspielen 32 Tore erzielte. „Er hat in all den Jahren seine Leistung gezeigt und viel geleistet für den Verein“, erklärte Eintracht-Trainer Armin Veh und betonte: „Er war sehr wertvoll für uns im Aufstiegsjahr.“

In dieser Saison war der Linksfuß jedoch nur noch zweite Wahl. „Er hatte es recht schwer, weil Takashi Inui auf seiner Position sehr gute Leistungen gezeigt hat“, meinte Veh. Deshalb habe Köhler um die Vertragsauflösung gebeten, um in Kaiserslautern noch einmal eine neue sportliche Herausforderung annehmen zu können.

Die Pfälzer setzen große Hoffnungen in den Routinier. „Er kann uns mit seiner Erfahrung und seinen taktischen Fähigkeiten beim Erreichen unserer Ziele weiterhelfen“, sagte FCK-Trainer Franco Foda. Der Tabellendritte strebt die sofortige Rückkehr in die Bundesliga an.

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Nach Christopher Drazan (Rapid Wien) und Chris Löwe (Borussia Dortmund) ist Köhler der dritte Neuzugang beim FCK. „Durch die längerfristigen Ausfälle von Enis Alushi und Steven Zellner sowie die immer wieder auftretenden Probleme bei Pierre De Wit bestand im Mittelfeld für uns Handlungsbedarf. Wir sind glücklich, mit Benjamin Köhler einen erfahrenen und erfolgreichen Spieler zu uns holen zu können. Seine Qualitäten werden uns für die Aufgaben, die auf uns zukommen, sehr gut tun“, erklärte FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz.

 

Quelle: LHE

 

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