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Eintracht Frankfurt Frankfurter finden und suchen

 ·  Europäisches Flair für die Eintracht: Der FC Valencia gibt sich im August in der Arena die Ehre. Ein neuer Hauptsponsor ist dagegen noch immer nicht in Sicht.

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Die sportliche Planung der Eintracht für die kommende Saison nimmt langsam, aber sicher Gestalt an. Nun ist auch ein erster Testgegner von internationalem Format für den Bundesligaaufsteiger gefunden: Am Samstag, dem 11. August, trifft die Fußballmannschaft von Trainer Armin Veh in der heimischen Arena auf den FC Valencia. Die Spanier kommen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Summer of Champions“ nach Frankfurt. An dem Wettbewerb, der von der Sportmarketing-Gesellschaft Sportfive organisiert wird, nimmt auch der Hamburger SV teil, der auf den FC Barcelona trifft. Außerdem kommt es zu den Begegnungen zwischen Eintracht Braunschweig und den Glasgow Rangers sowie Dynamo Dresden und West Ham United. Die Partie in Frankfurt gegen den sechsmaligen spanischen Meister wird um 15.30 Uhr angepfiffen.

„Ein klasse Gegner. Die Frankfurter Sehnsucht nach Europa lässt sich momentan zwar nur mit Freundschaftsspielen erfüllen, aber wir freuen uns, dass wir dadurch europäisch nicht aus der Übung kommen. Wer weiß, wofür das noch gut sein wird“, kommentierte Heribert Bruchhagen, der Vorstandsvorsitzende der Eintracht, den vorläufigen Programmhöhepunkt in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit, in der es am 17. August mit der ersten Runde des DFB-Pokals erstmals ernst wird. „Das wird ein ausgesprochen interessantes Spiel“, sagte Bruchhagen. Der Kartenverkauf in Frankfurt beginnt an diesem Dienstag. Mit dem Match gegen Valencia setzt die Eintracht ihre noch junge Tradition des Kräftemessens mit Champions-League-Teilnehmern fort: Vor vier Jahren kamen die Hessen dank ihres Torschützen Habib Bellaid zu einem 1:1 gegen Real Madrid; 2010 sorgten Patrick Ochs und Halil Altintop mit ihren Treffern sogar für ein 2:1 gegen den FC Chelsea - der Achtungserfolg vom 31. Juli war freilich ein trügerisches Muster ohne Wert, wie sich spätestens zehn Monate darauf zeigen sollte, als der vierte Abstieg aus der Erstklassigkeit feststand. Trainer Armin Vehs Mission ist daher mit einem eindeutigen Arbeitsauftrag versehen: Den Klassenverbleib im Kreis der 18 besten Vereine sicherstellen, diesem Geheiß hat sich alles und jeder unterzuordnen.

Trainingsauftakt der Frankfurter wird am Dienstag, dem 3. Juli, sein. Vom 6. bis 13. Juli reist das Team anschließend in dem Ort Windischgarsten in die Abgeschiedenheit der oberösterreichischen Provinz zur Einstimmung auf kommende Aufgaben; die Saisoneröffnungsfeier ist für Samstag, den 28. Juli, geplant, ehe vom 30. Juli bis 8. August in Feldkirchen an der Donau (Österreich) das zweite Trainingslager bezogen wird. Spätestens bis dahin will Sonny Kittel wieder hundertprozentig fit sein. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler, der seit Wochen unter Kniebeschwerden leidet, sagte gegenüber dem „Hessischen Rundfunk“, dass seine Rehatherapie in seiner Heimatstadt Gießen gut verlaufe und er optimistisch sei, in Kürze im Kampf um die Stammplätze mit voller Kraft eingreifen zu können.

Gespräche mit Stada

Wenig Konkretes gibt es dagegen bei der Suche nach einem neuen Hauptsponsor zu verkünden: Die Eintracht hüllt sich aktuell in Schweigen, nachdem der unlängst geschiedene Finanzvorstand Thomas Pröckl Anfang des Monats noch von einer „zeitnahen Entscheidung“ gesprochen hatte. Vor Wochen, als Spekulationen aufgekommen waren, dass die Fluglinie Turkish Airlines Nachfolger des ausscheidenden Unternehmens Fraport werde, hatte der Klub einen Kommentar zu den Mutmaßungen abgelehnt und per Pressemitteilung verkündet, dass „vor dem 11. Juni“ nicht mit Neuigkeiten in dieser Frage zu rechnen sei. Jetzt ist auch dieses Datum verstrichen, ohne dass die Eintracht Neuigkeiten mitgeteilt hätte.

Nach Informationen dieser Zeitung laufen momentan mit einer Handvoll interessierter Unternehmen Gespräche, darunter mit dem Arzneimittelkonzern Stada AG aus Bad Vilbel, sowie einer im Rheinland ansässigen Lebensmittel-Handelsgesellschaft. Die Pressestelle der Fußball-AG ließ am Montagnachmittag dazu nur per Rundschreiben wissen, dass die „Verhandlungsgespräche noch andauern“, der Vorstand aber zuversichtlich sei, „alsbald den neuen Partner für das Trikot präsentieren zu können“. Die Zeit drängt: Die ersten offiziellen Fotos im künftigen Outfit sollen in rund drei Wochen aufgenommen werden.

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Jahrgang 1974, Sportredakteur.

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