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Veröffentlicht: 15.11.2012, 18:41 Uhr

Eintracht Frankfurt 50.000 Zuschauer gegen den Tabellenletzten

Am Samstag trifft die Frankfurter Eintracht in der Fußball-Bundesliga auf ein Kellerkind. Aber auch gegen Augsburg wird die Arena wieder sehr gut gefüllt sein.

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© Wonge Bergmann Nach der Niederlage gegen die Bayern aus München wollen die Eintracht-Kicker geben die Bayern aus Augsburg wieder einen Sieg bejubeln

Egal, wer kommt: Die Marke Eintracht zieht. Schon zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg hat der erstklassige Frankfurter Fußballverein 46000 Eintrittskarten verkauft. Dies lässt darauf schließen, dass am Samstag, wenn der Tabellendritte von 15.30 Uhr an gegen den Letzten spielt, wieder gut 50.000 Zuschauer in der Arena sein werden.

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Die Eintracht mobilisiert die Massen. Bastian Oczipka, der seit Wochen starke Linksverteidiger, findet, „dass wir uns diesen Zuschauerzuspruch hart erarbeitet haben“. Um das Publikum auch weiterhin von der attraktiven Spielweise der Eintracht zu überzeugen, hofft Oczipka gegen Augsburg auf „schnelle Tore. Wir wissen, dass wir in den vergangenen drei Spielen nur einen Punkt geholt haben“, sagt er. „Aber wir sind noch immer Dritter.“ Zwanzig Punkte stehen zu Buche - und die Erkenntnis, dass der beste Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte sogar schon einen Fuß in die Tür des Hauses Nationalmannschaft bekommen hat. Dass sich Sebastian Jung bei der Nullnummer in Amsterdam als Bankdrücker mit der Zuschauerrolle begnügen musste (siehe nebenstehenden Artikel), ist bei aller vermeintlicher persönlicher Enttäuschung als Gewinn aufgefasst worden. „Es ist zwar schade, dass Sebastian nicht die Chance bekommen hat. Aber es ist doch schön, dass wieder welche von der Eintracht im Blickpunkt sind“, sagt Oczipka.

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Auch Kevin Trapp ist dank seiner starken Auftritt in den Fokus gerückt. Sein Trainer Armin Veh hat ihn sogar schon in die Nähe der Nationalmannschaft gerückt und besser als Ersatzmann René Adler eingestuft. Doch Trapp weiß, dass seine Zukunft (vorerst) in der U21-Auswahl liegt - wie im übrigen auch die von Jung. „Dort liegt mein Schwerpunkt, denn mit der U21 spielen wir die Europameisterschaft in Israel“, sagte Jung am Donnerstag nach dem Gemeinschaftstraining mit den Vereinskollegen.

Abseits des Platzes hat es bei der Eintracht gleichfalls eine Beförderung gegeben. So hat der zweiköpfige Vorstand beschlossen, Philipp Reschke mit sofortiger Wirkung zum Prokuristen zu bestellen. Der 40 Jahre alte Jurist, der seit elf Jahren für die Fußball AG tätig ist, erhält wie der Leiter des Rechnungswesens, Oliver Frankenbach, Gesamtprokura. Er ist damit gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied im juristischen Sinne vertretungsberechtigt. „Wir freuen uns, dass Philipp Reschke diese Verantwortung übernimmt“, sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen. „Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit für Eintracht Frankfurt und seinen Erfahrungen im Bereich des Vertragsmanagements war dieser Schritt für uns folgerichtig.“

Quelle: F.A.Z.

 

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