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Durchfahrt gesperrt : Eindringlinge im S-Bahn-Tunnel: 45 Züge verspätet

  • Aktualisiert am

Abermals Ort einer Flucht: Frankfurter S-Bahn-Tunnel Bild: dpa

Mal ein verwirrter Nackter, mal Obdachlose: Schon in der Vergangenheit musste der Frankfurter-S-Bahn-Tunnel gesperrt werden, um Eindringliche nicht zu gefährden. So auch heute.

          Wegen einer Tunnelsperre haben sich am Mittwoch in Frankfurt während des Berufsverkehrs etwa 45 S-Bahnen verspätet. Die Polizei suchte nach eigenen Angaben zu diesem Zeitpunkt nahe der Taunussanlage nach zwei Personen. Ein Lokführer hatte beobachtet, wie diese gegen 6 Uhr morgens in den S-Bahntunnel gelaufen waren. Die Bundespolizei fand die zwei Personen, belehrte sie und ließ sie anschließend wieder laufen. Außerdem wurde gegen die Tunnel-Eindringlinge ein Verfahren wegen betriebsstörender Handlung eingeleitet.

          Obwohl die Sperrung nur zehn Minuten gedauert habe, wirkte sie sich merklich auf den Verkehr aus. Gleich 45 S-Bahnen hätten sich verspätet, schätzte die Polizei. Der Deutschen Bahn als Betreiber der S-Bahn lag am Mittag noch keine statistische Auswertung vor. Im Schnitt dürfte die Sperrung für zehn Minuten Verspätung je Bahn gesorgt haben, hieß es. Die Lage habe sich schnell wieder entspannt.

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