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Eichendorffschule, Kelkheim Die Erziehung der Eltern

04.07.2009 ·  Welche Rolle Familie und Freunde bei der Erziehung von Jugendlichen spielt, sind Schüler der Eichendorffschule in Kelkheim nachgegangen.

Von Sven Eberhard und Laura Arda
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Die elterliche Erziehung ist der wichtigste Einfluss auf das Verhalten und die Denkweise eines Jugendlichen. Aufgrund der falschen Erziehung geht sie den Bach hinunter. Und weil die Erziehung sich auf das Handeln überträgt, entscheidet sie über die Zukunft eines Kindes. Doch bei vielen Jugendlichen kommt es zu Problemen, die die eigenen Eltern früher nicht hatten. Das liegt daran, dass sich die Trends der Jugendlichen mit der Zeit ändern.

Die meisten Jugendlichen von heute sind nicht nur aggressiv, sondern nehmen Drogen, trinken Alkohol, oder rauchen. Dass viele Jugendliche extreme Probleme haben, kann aber auch aber auch an falschen Freunden liegen. Wegen der falschen Freunde legen Jugendliche oft ein aggressives Verhalten an den Tag. Denn ab einem gewissen Alter wird die Familie durch die Freunde ersetzt. Ab diesem Alter haben die Eltern nur noch einen geringen Einfluss auf ihr Kind.

Probleme bei der Erziehung der Kinder

Die Erziehung der Kinder ist oft ein großer Problemauslöser. Denn durch falsche, schlechte oder gar keine Erziehung geraten die Kinder oft auf den falschen Weg. Rauchen, Alkohol, Gewalt und im schlimmsten Fall auch Drogen bestimmen dann ihr Leben. Zwar sind die Kinder teils auch selbst schuld, weil sie die falschen Freunde Finden und sich nicht trauen „nein“ zu sagen, aber auch die Eltern sind nicht unschuldig. Es sind die Eltern, denen alles egal ist, die ihre Kinder zu hart ran nehmen, die ihre Kinder nicht unter Kontrolle kriegen.

Auch Eltern die ein schlechtes Vorbild sind, zum Beispiel wenn sie rauchen oder trinken, gefährden ihre Kinder. Aber es gibt meist ein Ausweg. Durch die richtige Erziehung, durch das Reden mit den Kindern können viele Eltern die Zukunft ihrer Söhne und Töchter retten, in ernsten Fällen kann man in Erziehungskurse gehen oder das Jugendamt anrufen. Auch wenn viele sich dafür schämen, sollte man dennoch Hilfe annehmen, statt ihren Kinder eine schlechte Zukunft zu schenken.

Von Sven Eberhard, Laura Arda unter Mitarbeit von Lea Hirschberg, Thanh Vuong, Cagla Aksu, Eichendorffschule, Kelkheim.

Quelle: FAZ.NET
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