04.03.2012 · Eine Drückerkolonne drängt Passanten mit Lügen Zeitschriftenabonnements auf.
Von Benedikt Peters, FrankfurtRichtlinien für Lesermeinungen
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Ich muss zugeben, dass ich selbst Opfer dieses Betrugs wurde. Ich habe
das "kleingedruckte" drei mal gelesen und nichts, absolut gar
nichts entdeckt, was auf ein verstecktes Abo hingewiesen hätte. Da
ich grundsätzlich nicht abgeneigt war, den Spiegel zu lesen, habe
ich unterschrieben - das Unheil nahm seinen Lauf. Es
hieß:"Das Magazin Nr. X ist das letzte des kostenlosen Abos
und mit dieser Ausgabe kommt auch direkt das
Kündigungsformular!" Das war glatt gelogen! Dieses Formular
bekam ich natürlich nicht zu Gesicht, stattdessen das im Artikel
erwähnte Dankes-Schreiben von einer gewissen
"Presse-Vertriebs-Zentral" ! Als ich dort anrief, bekam ich
sogar jemanden ans Telefon - leider ohne jeglichen Erfolg.
Ich habe mich wirklich unheimlich aufgeregt - auch über den
Spiegel! Das Magazin flattert immer noch bei mir zu Hause, jedoch wird
das sicherlich das letzte Spiegel-Abo meines Lebens gewesen sein!
Vielleicht sollte der Spiegel seine Vertriebswege prüfen
nein nein, der kann nix dafür nein, überhaupt nix.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2012 13:13 UhrOhja,
das sollte er allerdings tun! Ich für meinen Teil werde keinen Spiegel mehr kaufen, geschweige denn abonnieren. Natürlich scheint das etwas übertrieben und es gibt etliche andere Branchen, in denen diese Vertriebspraxis ebenfalls alltäglich ist. Dennoch fühle ich mich persönlich betrogen, natürlich in erster Linie von der (im meinem Beitrag erwähnten) "Presse-Vertriebs-Zentrale, aber auch vom Spiegel selbst!