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Auch Register gefordert : Flugsicherung will Führerschein für Drohnen

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Gefahrenquelle: Es mehren sich Nachrichten bei Beinahe-Kollisionen von Flugzeugen und Drohnen Bild: dpa

Es mehren sich Nachrichten bei Beinahe-Kollisionen von Flugzeugen und Drohnen. Darauf reagiert die Flugsicherung mit klaren Forderungen.

          Wegen zunehmender Gefahren im Luftraum hat die Flugsicherung einen Drohnen-Führerschein vorgeschlagen. Auch müssten die unbemannten Fluggeräte beim Kauf zentral registriert werden, erklärte der Chef der Deutschen Flugsicherung, Klaus-Dieter Scheurle, am Mittwoch in Langen bei Frankfurt. Nach Schätzung der DFS sind in Deutschland bereits rund 400 000 Drohnen für den privaten und kommerziellen Einsatz verkauft worden, bis 2020 werde die Zahl voraussichtlich auf 1,1 Millionen steigen.

          Die Technologie berge eine Vielzahl von Risiken und Chancen, erklärte Scheurle. So seien der Flugsicherung in den vergangenen 15 Monaten zwölf Fälle gemeldet worden, in denen Piloten aus ihren Flugzeugen Drohnen gesichtet haben. Den Drohnenbesitzern fehle es an dem Verständnis, dass sie am Luftverkehr teilnehmen. Register und Drohnenführerschein seien wesentliche Beiträge zur Sicherheit. „Beides kann die DFS leisten.“ Beim Führerschein sind nach Unternehmensangaben netzgestützte Prüfungen denkbar.

          Derzeit kann jedermann unbemannte Modellflugzeuge bis 5 Kilogramm und kommerzielle Drohnen bis 25 Kilogramm kaufen, ohne dass seine Eignung oder Adresse festgestellt würde. Die Drohnen sollen auf Sicht geflogen werden und sind in bestimmten Zonen etwa über Gefängnissen und Flughäfen verboten. Auch für den kommerziellen Einsatz müssten dringend weitere Regulierungen verabredet werden, meinte Scheurle.

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