07.06.2007 · Nach Strom und Gas folgt Wasser: Hessens Wirtschaftsminister Rhiel zieht gegen seiner Meinung nach zu hohe Preise der Wasserversorger zu Felde. Versorger verweisen dagegen auf ihre Kosten. Fordert Rhiel zu Recht niedrigere Preise?
Nach Strom und Gas folgt Wasser: Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) zieht gegen seiner Meinung nach zu hohe Preise der Wasserversorger zu Felde. Die Unternehmen verlangten Preise, die „aus kartellrechtlicher Sicht überhöht sind und um 25 bis 40 Prozent gesenkt werden müssen“, meint er.
Gescholtene regionale Versorger wie die Wetzlarer Energie- und Wassergesellschaft Enwag weisen diese Kritik zurück. Die vom Ministerium verwendeten Zahlen blendeten die Besonderheiten der technisch aufwendigen Wasserversorgung aus - „Wasserpreise sind Kostenpreise“, heißt es etwa in Wetzlar. Fordert Rhiel angesichts dessen zu Recht niedrigere Preise?