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Brand in Ober-Ramstadt Fünfzehnjähriger soll Feuer gelegt haben

Am Neujahrstag bricht in einem Haus in Südhessen ein Feuer aus, die Eltern und drei Kinder einer Familie werden verletzt. Nun sitzt der 15 Jahre alte Sohn wegen Brandstiftung in Untersuchungshaft.

Ein 15 Jahre alter Junge soll einen Brand im Haus seiner Familie im südhessischen Ober-Ramstadt gelegt haben. Bei dem Feuer waren am Neujahrstag fünf Menschen verletzt worden. Der Junge, der nach dem Brand zwei Tage lang spurlos verschwunden war, stehe unter dringendem Tatverdacht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Darmstadt mit.

Der Jugendliche sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird schwere Brandstiftung vorgeworfen. „Der Fünfzehnjährige hat Angaben gemacht, die sich mit den Ermittlungen decken und den Tatverdacht gegen ihn
begründen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sebastian
Zwiebel. Details zum Hergang und zum Motiv wollte er mit Hinweis auf
das jugendliche Alter des Verdächtigen nicht machen.

Die Flammen hatten in dem Mehrfamilienhaus am Dienstagabend einen
Schaden von 150.000 Euro angerichtet. Der Familienvater, die Mutter
und drei Kinder mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Der
Fünfzehnjährige verschwand zunächst, er wurde am Donnerstagabend von der Polizei im Frankfurter Stadtteil Niederrad aufgegriffen.

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Quelle: LHE

 
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