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Bezahlbare Mieten Frankfurt baut 4000 Wohnungen bis 2017

Rund 4000 Wohnungen will die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG in Frankfurt bis 2017 fertigstellen. Nach der Vorgabe der Stadt sei davon jede dritte Wohnung öffentlich gefördert, sagte ABG-Geschäftsführer Frank Junker.

© Fricke, Helmut Wohnen, schön und bezahlbar, das ist das Ziel.

Rund 4000 Wohnungen will die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG in Frankfurt bis 2017 fertigstellen. Nach der Vorgabe der Stadt sei davon jede dritte Wohnung öffentlich gefördert, sagte ABG-Geschäftsführer Frank Junker am Freitag. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hält angesichts der Entwicklung auf dem Immobilienmarkt künftig einen Anteil von 40 Prozent für denkbar. „Wir sehen die Gefahr, dass es in Frankfurt zu Auswüchsen kommt.“ Mieten müssten für alle bezahlbar sein.

Dieses Ziel werde ohne städtisches Engagement nicht möglich sein. „Der Wohnungsmarkt kann nicht von selbst alle versorgen, die Stadt muss etwas tun“, sagte Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne), zumal von Land und Bund keine Hilfe komme. Die Mieten für die rund 50.000 Wohnungen der ABG, auch für die frei finanzierten, blieben schon heute um rund ein Drittel unter dem Niveau des Mietmarkts. „Das ist ein Beitrag, um Wohnraum bezahlbar zu machen“, sagte Feldmann.

Um Flächen für neue Wohnungen zu gewinnen, werde die Stadt dreigleisig vorgehen: Bestehende Freiflächen in der Stadt sollten bebaut werden, außerdem sollten Büroflächen umgewandelt werden - derzeit stünden zwei Millionen Quadratmeter Büros leer. Außerdem könnten Flächen im Umland gesucht werden.

Quelle: LHE

 
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