Home
http://www.faz.net/-gzg-12whl
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bettinaschule, Frankfurt Was gut schmeckt und (nicht) dick macht

04.07.2009 ·  Anna Eufinger aus der Klasse 5c der Bettinaschule schreibt über die Lebensmittel in der neuen Cafeteria, was es gibt, wie viel es kostet, wie es schmeckt und ob es gesund ist.

Von Anna Eufinger
Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (0)

Die neue Cafeteria in der Bettinaschule versucht, ein möglichst vielfältiges Angebot an Gerichten anzubieten. Sie muss sich dabei an die sogenannte Bremer Checkliste halten. Darin steht, wie oft sie bestimmte Nahrungsmittel verwenden soll, um die Schüler gesund zu ernähren. Außerdem wird kein Schweinefleisch verwendet, um Rücksicht auf die muslimischen Schüler zu nehmen. Die Lebensmittel werden von einem Supermarkt, einer Molkerei und einer Hühnerfarm sowie einer Metzgerei geliefert. Bio-Produkte können nicht verwendet werden, weil das zu teuer wäre.

Der Essenspreis wird von der Stadt vorgegeben und beträgt drei Euro pro Essen, Schüler mit Frankfurtpass müssen nur einen Euro zahlen. Das Essen wird frisch zubereitet. Dabei werden so wenig wie möglich Konservierungsstoffe verwendet. Zu viel Salz ist auch nicht gut, es verursacht Herzinfarkte. In der Schul-Cafeteria gibt es jeden Tag ein normales und ein vegetarisches Essen. Damit besser geplant werden kann, sollten die Schüler einen Essensplan ausfüllen, was sie essen wollen. Dieser Plan gilt dann für eine Woche.

Da dies aber viel zu wenige machen, muss die Leitung der Cafeteria immer ungefähr die Menge, die benötigt wird, abschätzen. Zum Nachtisch gibt es Obst oder Quarkspeisen und einmal in der Woche etwas Süßes. Als süßes Getränk haben wir „Durstlöscher“. Früher hatten wir Caprisonne, aber Eltern haben sich wegen des vielen Zuckers beschwert. Dabei ist im „Durstlöscher“ noch mehr Zucker. Am besten ist immer noch Wasser als Durstlöscher.

Anna Eufinger, 5c, Bettinaschule, Frankfurt

Quelle: F.A.Z.
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Perspektivlosigkeit ist Gift

Von Rainer Schulze

Die Zukunft der Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte ist unklar. Das Land will sich von der Beteiligung trennen - Frankfurt hat die Hand gehoben. Eine Entscheidung tut not. Mehr