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Bestattungsriten Hessens Muslime für Abschaffung der Sargpflicht

 ·  Die Sargpflicht abzuschaffen - diese bitte haben der Zentralrat der Muslime und Islamische Religionsgemeinschaft Hessen im Landtag vorgetragen. Vertreter der großen christlichen Kirchen machten keine Einwände geltend.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (19)

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Joachim Enders

seltsam...

...welch ein Aufschrei hier durchs Forum geht: Das christliche Abendland muss wohl vom Untergang bedroht sein, weil Muslime nicht in einer deutschen Eichenkiste ihre letzte Ruhe finden wollen. ?

Mal ganz ehrlich: Ist unsere Friedhofssatzung so sinnvoll? Zwischen Friedwäldern, Urnengruften in Kirchen und Nischen an Trauerhallen, Asche verstreuen auf der grünen Wiese und Seebestattung: Warum sollte man da Menschen, die das gerne so hätten (egal welchen Glaubens), eine Beerdigung in einem Erdgrab ohne Sarg nicht ermöglichen? Ich selbst finde ja unsere christliche Friedhofstradition gut und würde mich immer für sie so entscheiden, aber sollte es nicht unsere Aufgabe als Mitmenschen sein, Hinterbliebenen, die eine bestimmte Tradition wünschen, unterstützend zur Seite zu stehen, wo immer das sinnvoll und möglich ist?

Und wegen der "ewigen" Ruheplätze: Jüdische Friedhöfe mit unbegrenzter Liegezeit gibt es in Deutschland seit Jahrhunderten. Warum soll das für Muslime nicht gehen?

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Joachim Arnold
Joachim Arnold (arnie39) - 09.11.2012 12:26 Uhr

.....das Tempo und die Selbstverständlichkeit, mit der wir uns integrieren lassen,

Herr Schneider, überraschen mich überhaupt nicht. Schließlich sind wir ja die Deutschen, das gebrandmarkte Volk. Wir unterwerfen uns doch jeder politisch korrekten Zumutung in vorauseilendem Gehorsam, wenn man bei uns nur den richtigen "Knopf" drückt.

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Wolfgang Richter

Es reicht

Immer neue Forderungen der immer gleichen Minderheit.
Wer weiß, daß er ein dummes, nachgiebiges Gegenüber hat, stellt immer weitere Forderungen, bis er an Grenzen stößt. Daher muß man diese sofort konsequent aufzeigen.
Auf unseren Friedhöfen gelten seit Jahrhunderten bestimmte Spielregeln. Diese sollen auch so bleiben.
Wem das nicht paßt, der kann anderswohin gehen, wo er tun kann, was er will. Aber nicht hier.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.11.2012 11:54 Uhr
Heinrich Schönemann

wer sagt das?

"Auf unseren Friedhöfen gelten seit Jahrhunderten bestimmte Spielregeln. Diese sollen auch so bleiben.
Wem das nicht paßt, der kann anderswohin gehen, wo er tun kann, was er will. Aber nicht hier."

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 08.11.2012 20:13 Uhr

@ vertan eidinger „Manche Sorgen möchte ich haben“

Vielleicht ist es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen oder ruft in Ihnen Freude hervor; dieser Staat ist seit längerem im Begriff sich mit Hilfe seiner Parteien, den aus ihnen hervorgehenden Politikern und anderen sogenannten gesellschaftlich relevanten Gruppen, abzuwickeln. Das stattgeben des Wunsches, die Sargpflicht explizit für Muslime aufzuheben, ist ein weiteres Mosaiksteinchen das dazu beiträgt, die vielbeschworene Integration nicht stattfinden zu lassen und sich statt dessen einer Religion weiter zu unterwerfen. Der nächste „Wunsch“ wird folgen. In diesem Land werden für Zuwanderer alle Wünsche erfüllt, die Einheimischen haben das Nachsehen, das führt zu weiteren Ressentiments. Interessant ist, das immer häufiger Konvertiten die treibenden Kräfte in diesem Spiel sind. Es fehlt nur noch, die Forderung nach einem unberührten Gräberfeld, damit der tote Muslim nicht in unreiner Erde begraben wird, es wäre für ihn eine Zumutung.

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Gerhard Katz

Über Sinn oder Unsinn

des Sarggebotes kann man unabhängig von der jeweiligen Religion trefflich diskutieren. Persönlich sehe ich keinen vernünftigen Grund dafür. Ich bin mir aber sicher, als nächstes kommt von islamischer Seite die Forderung nach ewiger Totenruhe auf unseren Friedhöfen und/oder die Einrichtung eigener Friedhöfe mit ewiger Totenruhe.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 08.11.2012 19:57 Uhr

@ Hermann Osmers „...den Schutz der Sinti und Roma in der Landesverfassung verankern.“

Meinetwegen, in diesem Land sind Politiker instinktlos, nichts ist ihnen zu peinlich, auch der Artenschutz von Angehörigen bestimmter Ethnien nicht. Es werden Sonderregelungen geschaffen und die Politik wundert sich, daß dem autochthonen Bürger langsam der Kamm schwillt. Dabei ist im GG alles geregelt aber das reicht wohl nicht, man muß noch etwas obendrauf setzen.

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vertan eidinger

Manche Sorgen möchte ich haben

Es ist wohl nichts zu dämlich, um angebliche Integrationsverweigerung an den Haaren herbeizuziehen. Soll sich jeder beerdigen lassen, wie er will. Die Asche im Friedwald oder im Meer entspricht auch nicht unseren kulturellen Traditionen, sondern wurde aus Kosten- oder Esogründen eingeführt, ohne dass die edlen Ritter vom traurigen Ressentiment hyperventilierten. Wehe ein Moslem wäre auf die Idee mit der Asche gekommen......

Hebt die Sargpflicht für alle auf und gönnt den Moslems ewige Gräber, wenn sie dafür entsprechend zahlen.

Und die Bestattungsunternehmer sollen eben teure Totentücher verkaufen......

Der Sarg stammt übrigens aus dem Orient und war den Germanen unbekannt und bis weit ins Mittelalter ungebräuchlich. Einige traditionsbewußte katholische Orden verzichten immer noch auf ihn.

Wer sich auf deutsche Traditionen beruft, sollte sie erst einmal kennen.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 08.11.2012 19:16 Uhr

das Tempo und die Selbstverständlichkeit

mit der wir uns islamischen Gesetzen unterwerfen, überrascht mich immer wieder.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 08.11.2012 18:44 Uhr

Die passen sich nicht einen Millimeter an unsere Kultur an,


behaupten aber, dass Bestattungen in weißen Tüchern, wie es im Islam üblich sei, die Identifikation der Einwanderer mit Deutschland verstärken würde. So ein absoluter Bullshit! Genau das Gegenteil ist der Fall!
Ehrlicher und offener wäre es, wenn von muslimischer Seite Umgarnungen mit angeblicher Integrationsbereitschaft wie z.B. diese, unterlassen werden würde.
Damit könnte ich wesentlich besser leben, zumal der Islam durchaus seinen Reiz hat und zumindest für mich ernsthaft das Christentum in Frage zu stellen in der Lage ist.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 08.11.2012 18:41 Uhr

"Die Regierungsfraktionen CDU und FDP

haben bereits ihre Ablehnung des SPD-Gesetzentwurfs angekündigt."
Warum wohl? Die Sarglobby (Särge sind ein Millonengeschäft) hat wohl wieder "Schmiermittel" in die beiden Fraktionen injiziert. Da sich immer mehr Menschen verbrennen lassen, ist der Sarg zumindest bei der Feuerbestattung nun wirklich kein notwendiges Utensil mehr, denn wer legt schon sein Steak in einer Holzschachtel auf den Grill?

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 08.11.2012 17:38 Uhr

Und wieder

ein Schritt in Richtung Islamisierung Deutschlands. Welches Bundesland steht als nächstes auf der Agenda?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.11.2012 12:17 Uhr
Johanna Rath

Alle Bundesländer,

es sei denn, die Menschen fangen an, sich dagegen zu wehren.

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 08.11.2012 17:02 Uhr

Na also

Klar Muslime dürfen sich ohne Sarg beerdigen lassen nach dem neuen hessischen Recht. Warum eigentlich Christen nicht? Reiner Protektionismus, der dann aber weicht vor der Keule des angeblichen Rassismus. Habe ncihts gegen die Abschaffung des Sargzwangs, aber dann für alle. Habe auch nichts gegen ewige Gräber, aber dann für alle. Warum soll mein Grab wiederbelegt werden, jüdische oder muslimische Gräber aber nicht. Nein, das alte Testament z. B. sagt dazu nichts. Die Hoffnung auf Auferstehung haben doch alle drei Religionen. Hat also auch nichts damit zu tun. Konservatismus und Macht, das sind die einzigen Gründe. Wie gesagt, ich wende mich nicht gegen solche Rechte, sondern gegen Sonderrechte. Das muss dann für alle möglich sein.

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Heinrich Keim

Soso

"Vertreter der großen christlichen Kirchen machten keine Einwände geltend."
Stellt aber ein Deutscher den Antrag, die "zu Staub" gemachten Überreste seines Verstorbenen auf seinem Grund zu versenken, wird mit allen möglichen Gesetzesgrundlagen moniert, damit ja nicht die Umwelt versaut wird. Und auch die Gebüren gingen ja dem Staat flöten, wenn man etwas lockerer an die Bestattung ranginge. aber bei unseren "Migranten" hat man keine Einwände. Da könnt einem doch nicht nur der Kragen zu eng werden.

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Ulrich Hinderer

...

Also, ob sich jemand mit oder ohne Sarg bestatten lassen möchte, auf einem Friedhof, im Wald, in seinem Garten unter seinem Lieblingsobstbaum, neben seinem Jagdhund, unter einem Dolmen, verbrannt, in Säure aufgelöst, zur Erlangung seines Seelenfriedens nach Osten, Norden, Süd-Süd-West ausgerichtet, von einem Bischof, einem Schamanen, Großmufti, neuheidnischen Priesters, seines Nachbarn Sohn oder sonstwem als seelischem Beistand für die Hinterbliebenen -

als bekennender Christ finde ich, dass das mich nix angeht, wie jemand meint, seinen Seelenfrieden nach dem Tod zu finden, ist mir auch völlig gleichgültig.

Ich finde - wo der Grundwasserschutz und die guten Sitten nicht bedroht sind - geht das auch Papa Staat nix an.
Leider kann Papa Staat nicht einmal da einfach mal die Klappe halten.

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Michael Emmerich

Einfach nur noch nervig...

Bei einer traditionellen hinduistischen Bestattung werden die Leichen in einen Fluss geworfen. Am besten natürlich in den heiligen Fluss, den Ganges. In Main oder Rhein würde das sicher aber auch funktionieren. Ein Glück nur, dass Hindus nicht auf die Idee kommen, als Einwanderer in einem fremden Land ständig dreist Extrawürste zu fordern. Das machen nur Muslime. NUR. Und ständig! Es ist sooooo nervig mittlerweile. Aber dann sind es eben wieder die Muslime, die sich beschweren, dass sie auf Ablehnung stoßen. Und nennen das noch "antimuslimischen Rassismus". Es gibt in Deutschland keinen Rassismus. Nur Millionen genervte Bürer, die sich fragen, was für ein Irrsinn als nächstes kommt. Ist es so schwer, sich zu integrieren? Hier werden Leichen MIT GUTEM GRUND in Särgen beerdigt, und weder einfach so verbuddelt, oder in Flüsse geworfen. Wer sowas machen will, bitte schön. Die Welt ist groß. Ich zieh ja auch nicht nach Saudi-Arabien und schick dann dort meine Frau im Bikini auf die Straße.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.11.2012 16:14 Uhr
Klaus D. Wolf
Klaus D. Wolf (LaoK) - 09.11.2012 16:14 Uhr

Welche Gründe?

"Hier werden Leichen MIT GUTEM GRUND in Särgen beerdigt, und weder einfach so verbuddelt, oder in Flüsse geworfen." - Nennen Sie mir doch bitte 1 (einen) GUTEN Grund, warum hierzulande Tote in teuren Holzkisten vergraben werden müssen. Aber bitte keinen religiösen Grund.

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Heinrich Keim

Zutreffender kann .......

.....es nicht verdeutlicht werden, was hier in Deutschland abgeht, diesbezüglich!

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