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Bastler aus Islamistenszene gesteht : Bombe aus dem Küchenmixer

  • Aktualisiert am

Der mutmaßliche Bombenbastler und Islamist (Mitte) auf dem Weg zu seinem Prozess in Frankfurt Bild: dpa

Mit einem Geständnis hat in Frankfurt ein Verfahren gegen einen mutmaßlichen Bombenbastler begonnen. Der Mann gab zu den Bau von Spengsätzen zu. Dazu habe er einen Mixer genutzt.

          Mit einem Geständnis hat der Frankfurter Prozess gegen einen mutmaßlichen Bombenbastler und Sympathisanten der Islamisten-Szene begonnen. Laut Anklage hatte der 26 Jahre alte Student Anfang 2010 eine „staatsgefährdende Straftat“ vorbereitet und deshalb in seiner Wohnung in Frankfurt-Höchst Sprengsätze und Rohrbomben gebaut - im Küchenmixer.

          „Er baute Rache- und Hassgefühle gegen die westliche Welt auf“, heißt es in der Anklageschrift vom Montag unter anderem.

          Verbrennungen erlitten

          Als er die Leuchtkugeln aus Silvesterraketen mit Schwefel aus Streichhölzern zusammenrührte, explodierte das Gemisch. Der Mann erlitt dabei Verbrennungen. Am ersten Verhandlungstag gestand er die Tat vor dem Landgericht.

          Der gebürtige Afghane sagte, er sei von seinem Vater unter starken Leistungsdruck gesetzt worden. „Ich fühlte mich zu Hause als Loser.“ Als Ausgleich habe er sich mit religiösen Dingen beschäftigt.

          Quelle: LHE

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