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Basketball-Bundesliga Nichts als Probleme bei den 46ers

 ·  Kein Geld, zu wenig Punkte, kaum eine Perspektive - die Gießen 46ers stehen nicht erst nach der Niederlage gegen die Skyliners vor dem Aus.

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Micha Klaus

Der Steuerzahler wird es richten müssen in Gießen

Man muss sich das mal klarmachen: Schon seit 2007 werden den 46ers von der Stadt Gießen - entgegen den EU-Beihilferichtlinien! - öffentliche Bürgschaften berteilt, weil sogar eigene Premium-Sponsoren wie die Sparkasse Gießen und die Volksbank Mittelhessen nicht bereit sind Finanzgarantien abzugeben. Ohne diese öffentlichen Finanzgaratieren hätten die 46ers schon längst keine Lizent mehr bekommen. Das ist nicht nur eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen Vereinen, sondern für sich schon ein echter Gießener kommunalpolitischer Skandal. Es kommt hinzu, dass die 46ers schon mehrfach sportliche abgestiegen sind und über eine Wildcard in der Liga bleiben konnten. Wenn es also einen Verein gibt, der absteigen müsste, dann die 46ers!
Aber wir werden es sehen: Die Politiker in Gießen und damit der Steuerzahler wird es wieder richten, entgegen EU-Recht und aller sportlicher Fairness.

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06.01.2013, 16:28 Uhr

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Von Mechthild Harting

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