Home
http://www.faz.net/-gzg-75l8n
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Basketball-Bundesliga 46ers brauchen 150.000 Euro bis Ende Januar

Im Ringen um die Zukunft des Basketball-Bundesligavereins Gießen 46ers zeigt die Stadt guten Willen. Gleichwohl müssen der zahlungsunfähigen 46ers bis Ende Januar 150.000 Euro auftreiben.

© Jan Huebner Vergrößern Die Gießen 46ers - hier LaQuan Prowell (in Weiß) - brauchen rasch eine sechsstellige Summe zum Überleben in der Basketball-Bundesliga

Der zahlungsunfähige Basketball-Bundesligaverein LTi Gießen 46ers muss bis Ende Januar 150.000 Euro auftreiben. Gelingt dies nicht, muss das Insolvenzverfahren eingeleitet und der Spielbetrieb Ende Februar eingestellt werden, erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter Tim Schneider der „Gießener Allgemeinen Zeitung“. Soll die Saison in der Basketball-Bundesliga BBL vom Tabellenletzten aus Mittelhessen ordnungsgemäß zu Ende gespielt werden, werden insgesamt 360.000 Euro benötigt.

Die Stadt Gießen hat trotz der wirtschaftlich bedrohlichen Lage ein Zeichen gesetzt. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD) kündigte die Ablösung einer Bürgschaft über 60.000 Euro an. Damit könnten die Banken die Kreditlinien des Clubs wieder öffnen. „Das ist das Signal, das wir so dringend benötigt haben“, sagte Schneider.

Mehr zum Thema

Die Zukunft der Gießen 46ers bleibt sehr unsicher. Schneider setzt bei der Suche nach Geldgebern auf den Domino-Effekt. „Wenn einer den Anfang macht, ziehen andere vielleicht nach“, erklärte der Rechtsanwalt, der fristgemäß der BBL einen Liquiditätsplan bis Ende Januar vorlegte. Die Gießener Fans reagieren zunehmend aggressiver. Am Montag bewarfen Unbekannte die Geschäftsstelle in Pohlheim mit Eiern.

Quelle: LHE

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
600 Gegendemonstranten Nur wenige Teilnehmer bei Anti-Islam-Demo

Der Aufruf zu einer islamkritischen Demonstration in Gießen hat ganze 25 Teilnehmer auf die Beine gebracht. Sie sahen sich bis zu 600 Gegendemonstranten gegenüber - darunter die Rathauschefin. Mehr

25.01.2015, 14:51 Uhr | Rhein-Main
Schweinsteiger wird Kapitän

Bundestrainer Joachim Löw ernannte den 30-Jährigen vom FC Bayern München zum Nachfolger von Philipp Lahm. Die Nachfolge von Hans-Dieter Flick als Co-Trainer wird Thomas Schneider, ehemaliger Bundesliga-Coach beim VfB Stuttgart antreten. Mehr

03.09.2014, 20:06 Uhr | Sport
Hirntumor bei Basketballer Großer Fehler nach dem kleinen Wunder

Johannes Lischka war Basketball-Nationalspieler. Dann wurde ein Hirntumor entdeckt und entfernt. 34 Tage später spielte er wieder. Doch beim Kampf zurück auf das Spielfeld macht Lischka einen großen Fehler. Mehr Von Jörg Daniels

16.01.2015, 08:18 Uhr | Sport
Griechen-Wahl Angst vor Euro-Aus ist zurück

Glaubt man den Umfragen, könnte die linkspopulistische Syriza Ende Januar die Parlamentswahlen in Griechenland gewinnen. Die Partei will den Sparkurs aufkündigen, und sorgt damit für Unruhe bei der EU und an den Börsen. Mehr

06.01.2015, 14:43 Uhr | Politik
Ringen Bundesliga droht Zerreißprobe

Ringen um die Zukunft der Bundesliga: 12 von 13 Bundesligaklubs proben den Aufstand gegen den Deutschen Ringer-Bund. Sie fordern mehr Mitbestimmung. Der ASV Mainz 88 setzt als einziger Verein weiter auf eine gemeinschaftliche Lösung. Mehr

16.01.2015, 17:03 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 08.01.2013, 13:30 Uhr

K.-o.-Sieg ohne Gegner für den Eintracht-Präsidenten

Von Marc Heinrich

Peter Fischer bleibt Präsident von Eintracht Frankfurt. Er ist ein Präsident, der vieles richtig gemacht hat, um das anhaltende Wachstum des Klubs zu fördern. Sein Herausforderer schaffte es nicht, für Wechselstimmung zu sorgen. Mehr 1