08.01.2013 · Im Ringen um die Zukunft des Basketball-Bundesligavereins Gießen 46ers zeigt die Stadt guten Willen. Gleichwohl müssen der zahlungsunfähigen 46ers bis Ende Januar 150.000 Euro auftreiben.
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Mafiöse Mauscheleien der Politiker in Gießen zu Gunsten der hochbezahlten Basketballsöldner!
Es ist nicht zufassen wie mäfiös und bewusst hier in Gießen zu Gunsten hochbezahlter Basketballsöldner von Seiten der Politiker gemauschelt wird. So gibt gibt die Oberbürgermeisterin von Gießen z.B. in einem Schreiben vom 8. November an den 46ers-Geschäftsführer Schelberg sogar zu, dass Stadt und RP bei der Bürgschaft für die 46ers seit Jahren beide Augen zudrücken und sich am Rand "des rechtlich Zulässigen" bewegen. Wörtlich wird aus dem Schreiben die OB zitiert: "Im Übrigen würde aus meiner Sicht eine Veränderung der Bürgschaft außerdem eine erneute Prüfung sämtlicher Zuwendungen an die Gispo GmbH unter Beachtung der EU-Beihilfevorschriften notwendig machen. Ohne einem Prüfungsergebnis vorgreifen zu können, bin ich skeptisch, dass eine Anpassung unserer Zuwendungen an die Vorgaben der EU eine Besserstellung der Gesellschaft und damit der LTi 46ers zur Folge hätte.". Damit ist belegt, dass die Politiker in Gießen offenkundig ganz bewusst EU-Recht (contra legem!?) umgehen.
War doch klar: Der Steuerzahler rettet die 46erswieder einmal!
Man musste wirklich kein Prophet sein um vorauszusagen, dass wieder
einmal der Steuerzahler einspringen wird bei den 46ers. Schon seit 2007
werden den dem Basketballunternehmen 46ers von der Stadt Gießen -
sogar entgegen den EU-Beihilferichtlinien! - öffentliche
Bürgschaften erteilt. Das ist nicht nur eine Wettbewerbsverzerrung
gegenüber anderen Vereinen, sondern ein echter kommunalpolitischer
Politskandal.
Nach dem Wahnsinn mit der Landesgartenschau, wo in Gießen schon
Millionen Steuergelder in den Sand gesetzt werden, also weiterhin auch
öffentliche Bürgschaften für die hochbezahlten Profibasketballer.
Wann unternimmt endlich jemand etwas gegen diese (zum Teil illegale!?)
Steuergeldverschwendung in Gießen? Anderswo hätte man dieses
Sumpf schon längst trockengelegt, es wenigstens versucht: So
müsste eigentlich Staatsanwaltschaft wegen Untreue ermitteln oder
die Regionalaufsicht (der Regierungspräsident ist aber bekanntlich
gerne im VIP-Bereich der 46ers!) einschreiten...