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Anti-Banken-Protest „Occupy Frankfurt“ kündigt neue Kundgebung an

25.10.2011 ·  Die Protestbewegung „Occupy Frankfurt“ plant für Samstag abermals eine Demonstration in der Innenstadt. 50 bis 100 Menschen gehören zum „harten Kern“ des Protestcamps vor der EZB.

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Die kapitalismuskritische Protestbewegung „Occupy Frankfurt“ harrt bei herbstlichen Temperaturen weiter vor der Europäischen Zentralbank (EZB) aus. Für Samstag planen die Bewohner der derzeit rund 70 bis 80 Zelte abermals eine Demonstration in der Innenstadt, wie mehrere Teilnehmer ankündigten.

Beim Ordnungsamt war die Demo, die erneut von Attac unterstützt wird, zunächst aber noch nicht angemeldet. Mehrere tausend Kapitalismuskritiker waren zuletzt am vergangenen Samstag in Frankfurt auf die Straße gegangen.

Rund 50 bis 100 Menschen gehören zum „harten Kern“ des Protestcamps auf dem Platz vor der EZB im Frankfurter Bankenviertel, wie ein Sprecher sagte. Dem Ordnungsamt zufolge läuft die Genehmigung für das Camp am kommenden Samstag aus, sie kann aber verlängert werden.

„Gemeinschaft mit vielen verschiedenen Ideen und Zielen“

„Occupy Frankfurt“ campiert seit dem weltweiten Aktionstag vom 15. Oktober vor der EZB. Zehntausende hatten an dem Samstag in aller Welt gegen die Auswüchse des Finanzmarkts demonstriert. Der Name orientiert sich an der Protestbewegung „Occupy Wall Street“ („Besetzt die Wall Street!“) in New York. Dort begann der Protest mit einem Grüppchen junger Leute in einem Park.

 Die Frankfurter Bewegung beschreibt ihre Ziele auf ihrer Homepage so: „Generell gilt, dass wir eine Gemeinschaft mit vielen verschiedenen Ideen und Zielen sind, die sich allerdings darin einig ist, dass wir der Macht Grenzen setzen wollen.“ Gemeint sei die Macht des Kapitalismus, des Geldes, der Banken, der Märkte und der Regierungen.

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