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Angst vor einem „Riedberg II“ „Freie Flächen sind doch nicht nutzlos“

 ·  Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig trifft Frankfurter Landwirte, die eine Sorge haben: Gibt es im Römer Pläne, auf die Äcker Reihenhäuser zu stellen?

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Hannelore Schäfer

Man stelle sich mal vor

der Central Park in New York würde zur Bebauung freigegeben. Oder der Hyde Park in London, wo eine ganz eklatante Wohnungsnot herrscht. Eine Stadt ganz ohne Grünflächen, sowohl innerhalb, als auch am Rand, dürfte nicht mehr dem Ideal einer Stadt entsprechen, in dem man in Deutschland gerne wohnt. Frankfurt ist gerade wegen seiner durchaus dörflichen Struktur so beliebt, zumindest dort, wo es nicht am Himmel dröhnt. Spätestens wenn durch die Bebauung von Grünflächen die Hitze im Sommer in der Stadt größer wird und dafür die Luft schlechter, wird man vielleicht merken, dass Bäume und Gräser durchaus einen Nutzen haben.

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S. Neumann

Kommunikations ist Ein und Alles

Frau Heil ist voll zuzustimmen, was vor allem in den letzten Aussagen des Artikels klar
ausgedrückt wird. Dass auch an der Spitze des Frankfurter Planungsdezernats anders
gedacht wird als etwa im Vorstand der - zugegeben politisch gewichtigen - ABG Holding,
ist anzunehmen.
Ob Herr Feldmann von einem zweiten, nein, nicht Riedberg, aber Bonames träumt, scheint
zudem eher unwahrscheinlich. Zu einem funktionierenden, attraktiven Wohnungsmarkt in Frankfurt gehört auch der Erhalt und die Vielfalt von Grün- und Erholungsräumen, auch derjenigen, die zur Nahversorgung beitragen.
Jenseits von "Green City" und Sozialromantik gibt es in der Stadtplanung die Fraktoren
Wirtschaft, Bildung, Soziales und Kultur zu berücksichtigen. Alles kann zwar nicht in die eine "Vision", in die eine Planung "Gesamtkonzept Stadt" gepackt werden, und das auch noch harmonisch regional gefasst.
Umso erfrischender sind klare Bekenntnisse der Politik, wie etwa hier, dem jedoch Taten
und Standvermögen folgen müssen.

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Eugen Schmidt

Landwirte - Wo bleibt Euer Protest gegen den weiteren Ausbau des Flughafens ??

Der Ausbau des Flughafens, die ungeheure Steigerung der Flugbewegungen, die neue NW-Landebahn, die zusätzlichen Straßen und Bahnen, all das führt zur großflächingen Vernichtung wertvoller Wohngebiete im Süden Frankfurts, Offenbachs, Neu-Isenburgs und in der weiteren Umgebung. Die von dort fortziehenden Bürger werden sich neue Wohnungen und Häuser suchen in Stadtnähe oder Vordertaunus und damit wird die Vernichtung, das heißt dann so nett "Umwandlung", von landwirtschaftlich wertvollen Flächen in Frankfurt und Umgebung nur noch beschleunigt. Die Landwirte müssen sich dieses Zusammenhangs bewußt werden und deswegen mit uns kämpfen, damit der Flughafen raumverträglich bleibt oder durch Rückbau auf vernünftige Dimensionen wieder wird. Wann sehen wir die ersten Trecker am Montag am Terminal 1. Kommt hinterher nicht mit dem Spruch: "Das es so schlimm wird, das konnte ja keiner ahnen". In Sachsenhausen kämpft schon eine große Gärtnerei mit uns. Wann machen Sie mit?

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17.02.2013, 17:13 Uhr

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