Die Frankfurter SPD hat sich für eine Ausweitung des Nachtflugverbotes von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr ausgesprochen. Damit stellte sie sich gegen die Position des Landesverbandes, der am
bisher geltenden Nachtflugverbot zwischen 23.00 Uhr und 05.00 Uhr
festhalten will. Die Ausweitung der Ruhezeit würde die Kapazität des
Flughafens nach dem Ausbau um rund sieben Prozent mindern, dies sei im vertretbaren Rahmen, sagte der Vorsitzende der
SPD-Stadtverordnetenfraktion, Klaus Oesterling, am Mittwoch.
Eine komplette Stilllegung der neuen Nordwestbahn sei hingegen
wirtschaftlicher Unsinn. Dies hatten SPD-Verbände in den vom Lärm der neuen Landebahn besonders betroffenen Regionen Flörsheim und dem südlichen Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen gefordert. Im Streit um die Finanzierung der Lärmschutzmaßnahmen sieht Oesterling den
Flughafenbetreiber Fraport in der Verantwortung: „Es kann keine
andere Lösung geben, als dass der Verursacher zahlt.“ Es könne nicht
sein, dass Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet, Kosten aber von
der öffentlichen Hand übernommen werden, sagte Oesterling.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte im April das
Nachtflugverbot für den Flughafen zwischen 23.00 Uhr und 05.00 Uhr
bestätigt. Dennoch lässt der Protest der Lärmgegner in der ganzen
Region nicht nach. Seit der Eröffnung der neuen Landebahn im Oktober liegen einige Regionen um den Frankfurter Flughafen in der
Einflugschneise, die vorher nicht vom Fluglärm betroffen waren.
Da ist noch viel Raum für Forderungen!
Joachim Arnold (arnie39)
- 05.07.2012, 12:53 Uhr
Ist doch nicht so schwer...
Mark Schumann (Schumark)
- 05.07.2012, 11:43 Uhr
Wählerentscheid
silvia schleimer (gertrudmaria)
- 04.07.2012, 22:10 Uhr
SPD-Stadtverordnetenfraktion, Klaus Oesterling tut kund ...
Claus Nenkoff (ClausNenkoff)
- 04.07.2012, 21:40 Uhr
Menschenrechte
Bernhard Holtmann (proMensch_antiBouffier)
- 04.07.2012, 21:34 Uhr

