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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Andere Position als Landesverband SPD in Frankfurt will längeres Nachtflugverbot

 ·  Die Frankfurter SPD hat sich für eine Ausweitung des Nachtflugverbotes von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr ausgesprochen. Damit stellte sie sich gegen die Position des Landesverbandes.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (23)

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Joachim Arnold
Joachim Arnold (arnie39) - 05.07.2012 12:53 Uhr

Da ist noch viel Raum für Forderungen!

Mal gespannt, wann der nächste Populist ein Nachtflugverbot von 21 bis 7 Uhr fordert. Ein bisschen kitzlig, da der so ergiebige Begriff "Nachtflugverbot" dann etwas überdehnt würde. Aber daran hat man sich ohnehin gewöhnt. Danach ist dann noch viel Raum, in dem man sich bis zu den nächsten Wahlen allmählich an die Foderdung nach einer Flugverbotszone heranarbeiten kann. Und jedes Schrittchen schreibt man sich dann mit stolzgeschwellter Brust auf die Fahne, die man dann auf dem Weg zum Wahlsieg voranflattern lässt. Wie erbärmlich!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 12:05 Uhr
Kurt J. Fink
Kurt J. Fink (KFink) - 06.07.2012 12:05 Uhr

Schwacher Vergleich

grundsätzlich muss zwischen wirtschaftlichen und privaten Ativitäten unterschieden werden. Nachts den Rasen zu mähen ist vermeidbar, aber wenn man um 5 Uhr mit der Arbeit beginnt darf man durchaus zum 3 Uhr duschen.

Warum die Bahn 24 Stunden am Tag fahren darf, ebenso wie LKW und PKW auf Straßen ist leicht zu begründen. Aus dem gleichen Grund müssen aber dann auch wirtschaftlich notwendige Flüge zugelassen werden. Es will ja niemand die ganze Nacht durch unbegrenzt fliegen und Nachfrage für Passagierflüge in der Nacht besteht ohnehin kaum.

Luftfahrt ist Dienstleistung und wenn Firmen diese Dienstleistung vor Ort nicht mehr vorfinden wandern sie ab. Aber Ihnen und andere hier das zu erklären ist wohl vergebliche Mühe.

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Mark Schumann

Ist doch nicht so schwer...

Die Landebahn entwickelt sich fuer den Betreiber zunehmend zum oekonomischen Albtraum. Die direkten (passive Schallschutzmassmahmen im dreistelligen Millionenbereich, auf die alleine die Stadt Offenbach ein Anrecht hat, dessen finanzielle Implikationen noch ausstehen) wie auch indirekten (politischer Wind dreht massiv in Richtung noch strikteres Nachtflugverbot fuer die Nordwestbahn, und zwar aus allen politischen Lagern, was deren Rentabilitaet massiv reduziert) sollten zu zwei rationalen Handlungen fuehren: 1. Die Plaene fuer den Bau des T3 auf Eis legen, bevor dies zum Milliardengrab wird. 2. Schliessung und Vollabschreibung (evtl mit steuerlicher Absetzbarkeit) der NW-bahn (immerhin nur ca 600 mio Investitionsvolumen, das duerften ca 2-3 Jahre FCF bei Fraport sein. Anschliessend zurueck an die Schreibtische und diesmal mit mehr Hirn ueberlegen, wo man eine solche Landebahn hinsetzt, ohne dass die Flieger direkt ueber das dichtbesiedelste Ballungsgebiet in D gehen.

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 18:06 Uhr
Sven Röder
Sven Röder (ProFRA) - 06.07.2012 18:06 Uhr

mm @ Frau Schleimer

da haben sie Glück das sie keine Leiharbeiterin sind ... aber auch Sie sind von der Wirtschaftlichen entwicklung der Rhein Main Region betroffen es sei denn sie Arbeiten beim Arbeitsamt ...

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silvia schleimer

Zum Glück

bin ich keine der neuen billigen LeiharbeiterInnen, die Lufthansa jetzt einkauft. Statt der zigtausend sicheren Arbeitsplätze die man der Rhein-Main-Region im Vorfeld versprochen hatte. Schon jetzt fällt das Lügengebäude in sich zusammen, die Menschen und die PolitikerInnen in der Region erkennen das und Fraport hat es nötig, Kinder auf ihren Werbeplakaten unsinnige Sprüche in den Mund zu legen.

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Mark Schumann

Herr Fink

Waeren Hr Muench und ich tatsaechlich als Personen "austauschbar" wuerde das neben mir wahrscheinlich auch Herrn Muench sowie noch einige weitere Personen besorgen. Was mir hingegen weniger Sorge bereitet ist die vermeintliche Aehnlichkeit unserer Argumentationslogik, zeigt es mir doch, dass andere intelligente Menschen nach Abwaegung der Sachlage zu aehnlichen Schluessen kommen wie ich. Was ihre Frage zur Position der NW-Bahn betrifft: Die Diskussion hatten wir (also Sie und ich - soweit ich weiss war Hr Muench noch nicht daran beteiligt; wohl aber Hr Schuessler) bereits andernorts ergebnislos abgebrochen. Falls Ihnen entfallen, hier fuer Sie noch einmal die Grundaussage diesbezueglich: Die 18 ist in der Tat im Weg fuer eine sinnvollere Loesung. Aber so wie es die von Ihnen angefuehrten "alten Streiter" aus M-W gibt, sitzen deren Pendents auf der anderen Seite noch heute bei FRA. Und die wuerden sich lieber das linke Ohr abschneiden als die damals "mit Blut" erkaempfte Bahn zu opfern

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Sven Röder
Sven Röder (ProFRA) - 06.07.2012 11:11 Uhr

@ silvia schleimer

Sie würden verarmen würde es nicht Wirtschaftsregionen geben würde wie die von Rhein Main ...

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silvia schleimer

War gerade in Baden unterwegs,

viele wunderschöne Städte, blühende Landschaften, schön ruhig. Die müssten doch langsam mal verarmen dort, so wenig Landebahnen...............

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Weitere Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Kurt J. Fink
Kurt J. Fink (KFink) - 05.07.2012 22:26 Uhr

Freut mich doch, herr Schumann und herr Münch

das ich was zur Erheiterung in diesem Trauerspiel aus Frankfurt beitragen konnte. An ihrer Stelle wäre ich allerdings ob ihrer Austauschbarkeit besorgt, bzw. auch der Austauschbarkeit Ihrer Argumente.

Was mich allerdings betrübt ist, das ein Herr Koch hier das FAZ Forum auf WK Niveuau bringt indem er meint da shier PR Mitarbeiter der Fraport schreiben.

Allerdings, meine Herren fehlen mir auch von ihnen Sachargumente, was ist denn los?

Herr Schumann, die Schließung der neuen Landebahn dürfte kein AR unbeschadet überstehen, die SAktionärsklagen wären ein Fest für Anwälte. Aber OK, was solls, Sie haben ja auf meine erste Replik schon keine Antwort gewusst. Schade

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Jens Münch

Hallo Herr Schumann,

habe gerade sehr lachen müssen. Herrn Fink wird offensichtlich langsam schwindelig. Zum Glück gibt es da noch Herrn Schüssler. Somit steht Herr Fink zumindest nicht ganz alleine da und Fraport und LH sind würdig vertreten...
Beste Grüße
JM

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Mark Schumann

So allmaehlich, Herr Fink,

mache ich mir ein wenig Sorgen um Sie. Soweit ich sehe, war bisher kein Herr Muench an dieser Diskussion beteiligt. Mein Name ist Schumann. Wahrscheinlich ist es aber auch nicht ganz so einfach allein auf weiter Flur mit all den vielen Diskussionsgegnern, die alle zu wenig Ahnung von der Materie haben. Und nun scheint sich auch noch die Politik gegen Sie verschworen zu haben. Da kann man schon einmal durcheinander kommen. Kennen Sie die Analogie vom Geisterfahrer, der felsenfest davon ueberzeugt ist, alle anderen wuerden falsch fahren?

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Kurt J. Fink
Kurt J. Fink (KFink) - 05.07.2012 13:19 Uhr

Wo denn?

Wo wollen Sie denn die Landebahn hoin verlegen, Herr Münch? Den Kardinalfehler hat doch die Regierung Börner gemacht, indem sie die Querbahn 18 als faulen Kompromiss durchsetzte. Für den gleichen Ärger hätte man damals die Parallelbahn bei Mö-Wa haben können, heute noch eine da daneben und gut wär's.

das geht heute nicht mehr und das war es denn. Hubs sind nicht teilbar und die Landebahn gehört da hin wo sie ist und nirgends sonst. In MUC wird eine gebraucht und BER hätte seine dritte, vorhandene in Schönefeld besser nicht rückgebaut und man sollte auch die Schließung Tegels noch mal überdenken.

Ansonsten gibt es genügend Runways in D die irgendwann mal etwas besser ausgelastet sein werden, heute aber FRA nicht entlasten können. Die Proteste werden sich legen und Politker sollen sich mal die ICAO rules durchlesen, nach denen sich einzig und allein An- und Abflugverfahren zu richten haben.

Man kann übrigens auch n icht gewählt werden weil man gegen etwas ist.

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Lothar Koch

Zur Erklärung ...

für die hier im Forum umtriebigen PR-Mitarbeiter von Fraport & Co, die offensichtlich nicht mit ausreichend wirtschaftswissenschaftlichem Training losgeschickt wurden: FCF steht für Free Cash Flow oder auf gut Deutsch, das Geld das Fraport im Laufe eines Jahres erwirtschaftet.

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silvia schleimer

Wählerentscheid

Die Frankfurter SPD hat ja schon bei der Bürgermeisterwahl gemerkt, dass wegen des unerträglichen Fluglärms die CDU in der betroffenen Region kaum noch gewählt wird. Da sich Herr Schäfer-Gümbel aber nicht von Herrn Bouffier unterscheidet, ist die SPD bisher keine Wahlalternative. Die Hessen-SPD ist im Dilemma und hat nicht mehr lange Zeit, eine geeignete/n potentielle Ministerpräsident/in auszuwählen.

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Claus Nenkoff

SPD-Stadtverordnetenfraktion, Klaus Oesterling tut kund ...

Aufmerksamkeit und Fleiß = Note 6, lieber Herr Oesterling.

Hätte dieser wackere Volksvertreter seine Hausaufgaben gemacht, wäre ihm aufgefallen, dass über 50% der FRAPORT dem Land Hessen und einer Holding der Stadt Frankfurt gehören.

Wirklich unangenehm, dass immer wieder Vertreter aus diesem Lager mit mangelhaften Fachkenntnissen auffallen. Aber dem Stammtisch nach dem Mund zu reden scheint sich auszuzahlen.

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Bernhard Holtmann

Menschenrechte

Die SPD fordert nur die Menschenrechte ein, sonst nichts. Die gesetzliche Nacht ist von 22:00Uhr bis 6:00Uhr und die ist für Kinder noch zu kurz. Alle die hier rund um die Uhr fliegen wollen, stimmen also Lärm, Schadstoffen, Verzweifelung und Enteignung zu? damit der Flieger nach Bankok kommt? Wo ist unsere Gesellschaft nur hingekommen?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 11:01 Uhr
Sven Röder
Sven Röder (ProFRA) - 06.07.2012 11:01 Uhr

für was

Sie und andere stehen ist ja auch bekannt hauptsache Gegen was sein.

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Mark Schumann

Ich denke...

Herr Roeder, so im Grossen und Ganzen ist Ihre komplexe Message angekommen bei den "Antis". Aber nur um ganz sicher zu sein, wuerde ich vielleicht Ihre umfassende und rhetorisch geschliffene Dialektik andernorts noch einmal wiederholen. Es koennte ja sein, dass der eine oder andere noch nicht so ganz verstanden hat, wofuer oder wogegen Sie sind und dann unter Umstaenden die nahezu wasserdichte Argumentationslogik noch einmal zu hinterfragen wagen.

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Sven Röder
Sven Röder (ProFRA) - 05.07.2012 10:57 Uhr

...

Was glauben sie was passieren wird wenn der Flughafen so zurecht geschrumpft ist wie die Antis es wollen

Glauben sie im ernst das Frankfurt Wirtschaftlich das ist was es heute noch ist? Glauben sie nicht eher das wir und Wirtschaftlicher eher an sehr verschlechtern werden? das ihre Kinder sicher keine Arbeit finden werden in dieser Region die die Antis zerstört haben?

Ich bin für eine Starke Rhein Main Region ich bin für den Flughafen und gegen noch mehr einschnitte.

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Sven Röder
Sven Röder (ProFRA) - 04.07.2012 21:12 Uhr

SUPER SPD

Nur um um die paar Stimmen der Antis zu bekommen will die SPD die Rhein Main Wirtschaftlich zerstören???

SUPER SPD so zerstört man die Zukunft der Region und bitte nicht wundern wenn die Arbeitslossigkeit in Frankfurt dann steigen wird sich der Verkehr andere wege suchen wird und dann auch die ersten Firmen sich aus Frankfurt verabschieden werden ...

den Deutschen gehts zu gut ... Deutschland schaft sich ab ...

und wenn die Antis fertig sind wirds Ruhig und die paar mehr millionen Arbeitslose hoffe das ihr dabei seit.

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Kurt J. Fink
Kurt J. Fink (KFink) - 04.07.2012 18:55 Uhr

Grober Unfug

sollte bestraft werden. In defr Praxis hieße das, wenn man die gleiche Guillotine um 22h00 anstatt 23h00 anlegt, das der letzte Abflugtermin 21h30 wäre. Damit wären dann die Abendwellen und die Morgenwellen komplett nicht mehr machbar, aber auch die Stationierung von Flugzeugen wäre mit erheblichen Problemen verbunden. Die Rechnung mit den 7% ist niedlich und ohne den Wirt, pardon den Mieter gemacht.

Zum Glück werden diese Geisterfahrer mit dem Unfug nicht durchkommen

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Gerd Rudolf

Was ist denn das für eine Truppe?

Da wird doch glatt im Sinne des reinen Sozialismus einem Unternehmen diktiert, wieviel Verlust zumutbar sei und unterschlägt dabei ganz einfach, daß auch die öffentliche Hand zu den Aktionären gehört. Der Normalbürger wird dann eben gestiegen Kosten aus seinem Potemonnaie ausgleichen, toll!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.07.2012 11:14 Uhr
Kurt J. Fink
Kurt J. Fink (KFink) - 05.07.2012 11:14 Uhr

Ach frau Wild

in der DDR hat das Volk dem Staat gehört, dem Volk gehörte nichts. Hier gehören wir uns selbst, aber wenn wir unsere Steuern abgeliefert haben gehören die uns auch nicht mehr. Wir können nicht über den Staatsbesitz verfügen und worüber man nicht verfügen kann gehört einem nicht.
Wie eine Gesellschaft auf Dauer ohne Wachstum existieren kann bleibt auch Ihr Geheimnis. Warum eine wachstumorientierte Braqnche mit jährlichen Zuwächsen bekämpft wird, ebenfalls. Wachstum bringt Wohlstand, Stagnation Armut.
Wir können uns den Luxus, unsere Melkkühe zu schlachten einfach nicht mehr leisten. Das sollte man jetzt erkennen und nicht wenn die Kühe alle tot sind.

Eine wesentliche Infrastruktureinrichtung, die von nationaler Bedeutung ist, kann eine Stadtregierung zum Glück nicht für ein Drittel des Tages abschalten.

Ein Bürgermeister der so etwas verlangt dokumentiert damit seine völlige Unkenntnis über wirtschaftliche Zusammenhänge. Schade für Frankfurt. Schlechter Start.

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