04.07.2012 · Die Frankfurter SPD hat sich für eine Ausweitung des Nachtflugverbotes von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr ausgesprochen. Damit stellte sie sich gegen die Position des Landesverbandes.
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Da ist noch viel Raum für Forderungen!
Mal gespannt, wann der nächste Populist ein Nachtflugverbot von 21 bis 7 Uhr fordert. Ein bisschen kitzlig, da der so ergiebige Begriff "Nachtflugverbot" dann etwas überdehnt würde. Aber daran hat man sich ohnehin gewöhnt. Danach ist dann noch viel Raum, in dem man sich bis zu den nächsten Wahlen allmählich an die Foderdung nach einer Flugverbotszone heranarbeiten kann. Und jedes Schrittchen schreibt man sich dann mit stolzgeschwellter Brust auf die Fahne, die man dann auf dem Weg zum Wahlsieg voranflattern lässt. Wie erbärmlich!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 12:05 UhrSchwacher Vergleich
grundsätzlich muss zwischen wirtschaftlichen und privaten
Ativitäten unterschieden werden. Nachts den Rasen zu mähen ist
vermeidbar, aber wenn man um 5 Uhr mit der Arbeit beginnt darf man
durchaus zum 3 Uhr duschen.
Warum die Bahn 24 Stunden am Tag fahren darf, ebenso wie LKW und PKW auf
Straßen ist leicht zu begründen. Aus dem gleichen Grund
müssen aber dann auch wirtschaftlich notwendige Flüge
zugelassen werden. Es will ja niemand die ganze Nacht durch unbegrenzt
fliegen und Nachfrage für Passagierflüge in der Nacht besteht
ohnehin kaum.
Luftfahrt ist Dienstleistung und wenn Firmen diese Dienstleistung vor
Ort nicht mehr vorfinden wandern sie ab. Aber Ihnen und andere hier das
zu erklären ist wohl vergebliche Mühe.
Die Landebahn entwickelt sich fuer den Betreiber zunehmend zum oekonomischen Albtraum. Die direkten (passive Schallschutzmassmahmen im dreistelligen Millionenbereich, auf die alleine die Stadt Offenbach ein Anrecht hat, dessen finanzielle Implikationen noch ausstehen) wie auch indirekten (politischer Wind dreht massiv in Richtung noch strikteres Nachtflugverbot fuer die Nordwestbahn, und zwar aus allen politischen Lagern, was deren Rentabilitaet massiv reduziert) sollten zu zwei rationalen Handlungen fuehren: 1. Die Plaene fuer den Bau des T3 auf Eis legen, bevor dies zum Milliardengrab wird. 2. Schliessung und Vollabschreibung (evtl mit steuerlicher Absetzbarkeit) der NW-bahn (immerhin nur ca 600 mio Investitionsvolumen, das duerften ca 2-3 Jahre FCF bei Fraport sein. Anschliessend zurueck an die Schreibtische und diesmal mit mehr Hirn ueberlegen, wo man eine solche Landebahn hinsetzt, ohne dass die Flieger direkt ueber das dichtbesiedelste Ballungsgebiet in D gehen.
Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 18:06 Uhrmm @ Frau Schleimer
da haben sie Glück das sie keine Leiharbeiterin sind ... aber auch Sie sind von der Wirtschaftlichen entwicklung der Rhein Main Region betroffen es sei denn sie Arbeiten beim Arbeitsamt ...
Zum Glück
bin ich keine der neuen billigen LeiharbeiterInnen, die Lufthansa jetzt
einkauft. Statt der zigtausend sicheren Arbeitsplätze die man der
Rhein-Main-Region im Vorfeld versprochen hatte. Schon jetzt fällt
das Lügengebäude in sich zusammen, die Menschen und die
PolitikerInnen in der Region erkennen das und Fraport hat es nötig,
Kinder auf ihren Werbeplakaten unsinnige Sprüche in den Mund zu
legen.
Herr Fink
Waeren Hr Muench und ich tatsaechlich als Personen "austauschbar" wuerde das neben mir wahrscheinlich auch Herrn Muench sowie noch einige weitere Personen besorgen. Was mir hingegen weniger Sorge bereitet ist die vermeintliche Aehnlichkeit unserer Argumentationslogik, zeigt es mir doch, dass andere intelligente Menschen nach Abwaegung der Sachlage zu aehnlichen Schluessen kommen wie ich. Was ihre Frage zur Position der NW-Bahn betrifft: Die Diskussion hatten wir (also Sie und ich - soweit ich weiss war Hr Muench noch nicht daran beteiligt; wohl aber Hr Schuessler) bereits andernorts ergebnislos abgebrochen. Falls Ihnen entfallen, hier fuer Sie noch einmal die Grundaussage diesbezueglich: Die 18 ist in der Tat im Weg fuer eine sinnvollere Loesung. Aber so wie es die von Ihnen angefuehrten "alten Streiter" aus M-W gibt, sitzen deren Pendents auf der anderen Seite noch heute bei FRA. Und die wuerden sich lieber das linke Ohr abschneiden als die damals "mit Blut" erkaempfte Bahn zu opfern
@ silvia schleimer
Sie würden verarmen würde es nicht Wirtschaftsregionen geben würde wie die von Rhein Main ...
War gerade in Baden unterwegs,
viele wunderschöne Städte, blühende Landschaften, schön ruhig. Die müssten doch langsam mal verarmen dort, so wenig Landebahnen...............
Freut mich doch, herr Schumann und herr Münch
das ich was zur Erheiterung in diesem Trauerspiel aus Frankfurt
beitragen konnte. An ihrer Stelle wäre ich allerdings ob ihrer
Austauschbarkeit besorgt, bzw. auch der Austauschbarkeit Ihrer Argumente.
Was mich allerdings betrübt ist, das ein Herr Koch hier das FAZ
Forum auf WK Niveuau bringt indem er meint da shier PR Mitarbeiter der
Fraport schreiben.
Allerdings, meine Herren fehlen mir auch von ihnen Sachargumente, was
ist denn los?
Herr Schumann, die Schließung der neuen Landebahn dürfte kein
AR unbeschadet überstehen, die SAktionärsklagen wären ein
Fest für Anwälte. Aber OK, was solls, Sie haben ja auf meine
erste Replik schon keine Antwort gewusst. Schade
Hallo Herr Schumann,
habe gerade sehr lachen müssen. Herrn Fink wird offensichtlich
langsam schwindelig. Zum Glück gibt es da noch Herrn
Schüssler. Somit steht Herr Fink zumindest nicht ganz alleine da
und Fraport und LH sind würdig vertreten...
Beste Grüße
JM
So allmaehlich, Herr Fink,
mache ich mir ein wenig Sorgen um Sie. Soweit ich sehe, war bisher kein Herr Muench an dieser Diskussion beteiligt. Mein Name ist Schumann. Wahrscheinlich ist es aber auch nicht ganz so einfach allein auf weiter Flur mit all den vielen Diskussionsgegnern, die alle zu wenig Ahnung von der Materie haben. Und nun scheint sich auch noch die Politik gegen Sie verschworen zu haben. Da kann man schon einmal durcheinander kommen. Kennen Sie die Analogie vom Geisterfahrer, der felsenfest davon ueberzeugt ist, alle anderen wuerden falsch fahren?
Wo denn?
Wo wollen Sie denn die Landebahn hoin verlegen, Herr Münch? Den
Kardinalfehler hat doch die Regierung Börner gemacht, indem sie die
Querbahn 18 als faulen Kompromiss durchsetzte. Für den gleichen
Ärger hätte man damals die Parallelbahn bei Mö-Wa haben
können, heute noch eine da daneben und gut wär's.
das geht heute nicht mehr und das war es denn. Hubs sind nicht teilbar
und die Landebahn gehört da hin wo sie ist und nirgends sonst. In
MUC wird eine gebraucht und BER hätte seine dritte, vorhandene in
Schönefeld besser nicht rückgebaut und man sollte auch die
Schließung Tegels noch mal überdenken.
Ansonsten gibt es genügend Runways in D die irgendwann mal etwas
besser ausgelastet sein werden, heute aber FRA nicht entlasten
können. Die Proteste werden sich legen und Politker sollen sich mal
die ICAO rules durchlesen, nach denen sich einzig und allein An- und
Abflugverfahren zu richten haben.
Man kann übrigens auch n icht gewählt werden weil man gegen
etwas ist.
Zur Erklärung ...
für die hier im Forum umtriebigen PR-Mitarbeiter von Fraport & Co, die offensichtlich nicht mit ausreichend wirtschaftswissenschaftlichem Training losgeschickt wurden: FCF steht für Free Cash Flow oder auf gut Deutsch, das Geld das Fraport im Laufe eines Jahres erwirtschaftet.
Die Frankfurter SPD hat ja schon bei der Bürgermeisterwahl gemerkt, dass wegen des unerträglichen Fluglärms die CDU in der betroffenen Region kaum noch gewählt wird. Da sich Herr Schäfer-Gümbel aber nicht von Herrn Bouffier unterscheidet, ist die SPD bisher keine Wahlalternative. Die Hessen-SPD ist im Dilemma und hat nicht mehr lange Zeit, eine geeignete/n potentielle Ministerpräsident/in auszuwählen.
SPD-Stadtverordnetenfraktion, Klaus Oesterling tut kund ...
Aufmerksamkeit und Fleiß = Note 6, lieber Herr Oesterling.
Hätte dieser wackere Volksvertreter seine Hausaufgaben gemacht,
wäre ihm aufgefallen, dass über 50% der FRAPORT dem Land
Hessen und einer Holding der Stadt Frankfurt gehören.
Wirklich unangenehm, dass immer wieder Vertreter aus diesem Lager mit
mangelhaften Fachkenntnissen auffallen. Aber dem Stammtisch nach dem
Mund zu reden scheint sich auszuzahlen.
Die SPD fordert nur die Menschenrechte ein, sonst nichts. Die gesetzliche Nacht ist von 22:00Uhr bis 6:00Uhr und die ist für Kinder noch zu kurz. Alle die hier rund um die Uhr fliegen wollen, stimmen also Lärm, Schadstoffen, Verzweifelung und Enteignung zu? damit der Flieger nach Bankok kommt? Wo ist unsere Gesellschaft nur hingekommen?
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.07.2012 11:01 Uhrfür was
Sie und andere stehen ist ja auch bekannt hauptsache Gegen was sein.
Ich denke...
Herr Roeder, so im Grossen und Ganzen ist Ihre komplexe Message angekommen bei den "Antis". Aber nur um ganz sicher zu sein, wuerde ich vielleicht Ihre umfassende und rhetorisch geschliffene Dialektik andernorts noch einmal wiederholen. Es koennte ja sein, dass der eine oder andere noch nicht so ganz verstanden hat, wofuer oder wogegen Sie sind und dann unter Umstaenden die nahezu wasserdichte Argumentationslogik noch einmal zu hinterfragen wagen.
...
Was glauben sie was passieren wird wenn der Flughafen so zurecht
geschrumpft ist wie die Antis es wollen
Glauben sie im ernst das Frankfurt Wirtschaftlich das ist was es heute
noch ist? Glauben sie nicht eher das wir und Wirtschaftlicher eher an
sehr verschlechtern werden? das ihre Kinder sicher keine Arbeit finden
werden in dieser Region die die Antis zerstört haben?
Ich bin für eine Starke Rhein Main Region ich bin für den
Flughafen und gegen noch mehr einschnitte.
Nur um um die paar Stimmen der Antis zu bekommen will die SPD die Rhein
Main Wirtschaftlich zerstören???
SUPER SPD so zerstört man die Zukunft der Region und bitte nicht
wundern wenn die Arbeitslossigkeit in Frankfurt dann steigen wird sich
der Verkehr andere wege suchen wird und dann auch die ersten Firmen sich
aus Frankfurt verabschieden werden ...
den Deutschen gehts zu gut ... Deutschland schaft sich ab ...
und wenn die Antis fertig sind wirds Ruhig und die paar mehr millionen
Arbeitslose hoffe das ihr dabei seit.
sollte bestraft werden. In defr Praxis hieße das, wenn man die
gleiche Guillotine um 22h00 anstatt 23h00 anlegt, das der letzte
Abflugtermin 21h30 wäre. Damit wären dann die Abendwellen
und die Morgenwellen komplett nicht mehr machbar, aber auch die
Stationierung von Flugzeugen wäre mit erheblichen Problemen
verbunden. Die Rechnung mit den 7% ist niedlich und ohne den Wirt,
pardon den Mieter gemacht.
Zum Glück werden diese Geisterfahrer mit dem Unfug nicht
durchkommen
Was ist denn das für eine Truppe?
Da wird doch glatt im Sinne des reinen Sozialismus einem Unternehmen diktiert, wieviel Verlust zumutbar sei und unterschlägt dabei ganz einfach, daß auch die öffentliche Hand zu den Aktionären gehört. Der Normalbürger wird dann eben gestiegen Kosten aus seinem Potemonnaie ausgleichen, toll!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.07.2012 11:14 UhrAch frau Wild
in der DDR hat das Volk dem Staat gehört, dem Volk gehörte
nichts. Hier gehören wir uns selbst, aber wenn wir unsere Steuern
abgeliefert haben gehören die uns auch nicht mehr. Wir können
nicht über den Staatsbesitz verfügen und worüber man
nicht verfügen kann gehört einem nicht.
Wie eine Gesellschaft auf Dauer ohne Wachstum existieren kann bleibt
auch Ihr Geheimnis. Warum eine wachstumorientierte Braqnche mit
jährlichen Zuwächsen bekämpft wird, ebenfalls. Wachstum
bringt Wohlstand, Stagnation Armut.
Wir können uns den Luxus, unsere Melkkühe zu schlachten
einfach nicht mehr leisten. Das sollte man jetzt erkennen und nicht wenn
die Kühe alle tot sind.
Eine wesentliche Infrastruktureinrichtung, die von nationaler Bedeutung
ist, kann eine Stadtregierung zum Glück nicht für ein Drittel
des Tages abschalten.
Ein Bürgermeister der so etwas verlangt dokumentiert damit seine
völlige Unkenntnis über wirtschaftliche Zusammenhänge.
Schade für Frankfurt. Schlechter Start.