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Ehemann in U-Haft : Mord an Schwangerer in Asyl-Unterkunft in Frankfurt

  • Aktualisiert am

Fetsnahme: Drei Tage nach dem Tod der schwangeren Afghanin klickten bei dem tatverdächtigen Ehemann die Handschellen Bild: dpa

In Frankfurt ist ein Geflüchteter aus Afghanistan in U-Haft genommen worden. Er soll seine schwangere Frau umgebracht haben. Der Festnahme ging eine Obduktion voraus. Das Paar hat schon Kinder.

          Ein 39 Jahre alter Mann soll seine schwangere Frau in einer Frankfurter Asyl-Unterkunft heimtückisch getötet haben. Der Mann sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag mitteilte. Er wurde drei Tage nach der Tat festgenommen. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet.

          Die 30 Jahre alte Frau habe ersten Ermittlungen zufolge auf dem Bauch im Bett gelegen und ihr Mann auf ihrem Rücken gekniet. Dabei soll er das Gesicht seiner Frau so lange in ein Kopfkissen gedrückt haben, bis sie erstickt sei. Das Paar und seine vier und ein Jahre alten Kinder stammen aus Afghanistan.

          Obduktion angeordnet

          Eine Bekannte der Eheleute hatte bereits am vergangenen frühen Dienstagmorgen die Rettungsleitstelle darüber informiert, dass sich die Frau in einer hilflosen Lage befinde, berichtete die Polizei erst eine Woche später. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod der Frau feststellen. Da ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde eine Obduktion zur genauen Feststellung der Todesumstände angeordnet.

          „Das Ergebnis der Rechtsmedizin und die Ermittlungsarbeit der Mordkommission führten auf die Spur eines Gewaltverbrechens“, berichtete die Polizei. Der Ehemann geriet in Verdacht und wurde in der Nacht zum vergangenen Freitag - rund drei Tage nach der Tat - von einem Spezialeinsatzkommandeo der Polizei festgenommen. Die Kinder werden vom Jugendamt betreut.

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