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ADAC-Erhebung : Auffallend viele Geisterfahrer auf A661

  • Aktualisiert am

Mit solchen Warnschildern versucht die bayerische Polizei bei Chiem, Geisterfahrten zu verhindern Bild: dpa

Auf der Autobahn 661 nahe Frankfurt sind besonders viele Geisterfahrer unterwegs. Darauf weist der ADAC hin. Auch die A 643 zwischen Mainz und Wiesbaden gilt als gefährliches Terrain.

          Die Autobahn 661 in Hessen gehört in Sachen Geisterfahrern zu den gefährlichsten Routen in Deutschland. Das geht aus einer Erhebung des Automobilclubs ADAC hervor, wie der Automobilclub in München mitteilte. Auf dem gut 37 Kilometer langen Abschnitt der A661 zwischen Egelsbach bei Darmstadt und Bad Homburg wurden demnach in den Jahren 2010 und 2011 genau 50 Falschfahrer gemeldet.

          Allerdings steigt nach Angaben des ADAC das Risiko, in verkehrter Richtung aufzufahren, vor allem auf kurzen Autobahnen und Zubringern mit vielen Zu- und Abfahrten. „Je kürzer die Strecke, desto höher die Gefahr, falsch auf eine Autobahn aufzufahren“, sagte ein ADAC-Sprecher.

          Einer der drei gefährlichsten Abschnitte

          Auch die A 643 zwischen Mainz und Wiesbaden gilt als gefährliches Terrain, 2010 und 2011 wurden 23 Geisterfahrer-Meldungen gezählt. Im Verhältnis zur Streckenlänge gehört der Abschnitt zu den drei gefährlichsten Autobahnen bundesweit. Insgesamt wurden in den Jahren 2010 und 2011 im Verkehrsfunk jeweils rund 1900 Geisterfahrer auf deutschen Autobahnen gemeldet. „Jedes Jahr kommen etwa 20 Menschen bei Unfällen ums Leben“, sagte der ADAC-Sprecher.

          Dabei sind auf ostdeutschen Straßen deutlich weniger Falschfahrer unterwegs als im Westen - der ADAC führt dies auf modernere Autobahnen und eine bessere Beschilderung in Ost-Ländern zurück.

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