27.02.2012 · Die Stadt Frankfurt finanziert die Umgestaltung des Kaiserlei-Kreisels in Offenbach mit 8,7 Millionen Euro.
Von Rainer Schulze, FrankfurtRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Bildung eines "Stadtkreises" ist mal eine gute Idee der örtlichen SPD gewesen - und stünde nicht unbedingt in Widerspruch zu einer Institution Region Rhein-Main (siehe u.a. Beispiel region Hannover).
Das Geschacher um ein paar Quadratmeter
und Klagen, die nur dazu dienen, durch Geld ausgelöst zu werden, zeigen wieder einmal, dass die Grenze zwischen Offenbach und Frankfurt ein Anachronismus ist, der längst überwunden hätte werden müssen. Es stimmt: „Die Zukunft der Metropolregion endet nicht an der Stadtgrenze.“ Nur, soll die Lösung von Infrastrukturproblemen auf alle Zeiten in dieser Weise weitergehn? Warum wird die Metropolregion Frankfurt dann nicht endlich zu einer Gemeinde zusammengefasst, so wie es in Hamburg und Berlin bereits vor acht bzw. neun Jahrzehnten vorgemacht wurde?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.02.2012 09:25 UhrGemeindegrenzen abschaffen
Absolut richtig! Die unsinnige Zersplitterung eines gewachsenen Gebildes in mehrere Kommunen gehört abgeschafft. Wenn das aufgrund der Kirchturmpolitik der Dorffürsten nicht mittels einer "normalen" Eingemeindung erfolgen kann, dann in Form eines Stadtkreises. Aber hier darf man es auch nicht übertreiben: Bitte keinen Regionalkreis, der viel zu groß gerät und in dem dann die besagte Kirchturmpolitik fortgesetzt wird.
für das "Stadthaus" am Dom fehlt angeblich das Geld. Für die sogenannten Infrastrukturprojekte, wenn es denn um den Autoverkehr geht, ist aber immer genug da. Mir ist es schleierhaft, wie der Frankfurter Osten und der Kaiserlei noch 20% mehr Verkehr aufnehmen können sollen. Der Verkehr, der im Bereich Kaiserlei duch teure Umbau- und Erweiterungsmassnahmen fliessen mag, muss ja irgendwo hin. Die Hanauer Landstr. und angrenzenden Stadtteile wie Riederwald, nördliches Ostend und Bornheim sind ja jetzt schon ganztägig den Blechlawinen ausgesetzt. Da möge der zukünftige Chef der EZB doch, anstatt "einzuschweben", sich eine Wohnung am Bornheimer Hang oder der Sonnemannstr. nehmen, da hat er auch etwas davon.